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Kulturkreis 
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Titel-104
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Kurz-Vorstellung

Das Konzept : Das Vergangene hinterlässt Abdrücke

Allein im 20. Jahrhundert hat Berlin fünf verschiedene Staatssysteme erlebt, wurde gezeichnet von Krieg und Wiederaufbau, von Teilung und Wiedervereinigung. Wie kaum an einem anderen Ort lässt sich diese wechselhafte Geschichte Berlins und Deutschlands besser nachvollziehen, als am Planungsgebiet, dem Schlossplatz.

Die verschiedenen Schichten der Geschichte dieses Ortes werden als die wichtigste Bedeutung des Ortes aufgefasst: Hier wurde gebaut, zerstört, abgerissen und neu gebaut. Vom Dominikanerkloster Cölln — neben dem 1443 unter Kurfürst Friedrich II. der Grundstein für das Schloss gelegt wurde — bis zum „Palast der Republik“.

Die neugeplante Form des Platzes ist nur die letzte in einer langen Reihe.

Abdrücke der Geschichte Abdrücke der Geschichte

Doch zeigt sich an diesem Ort auch eine Tendenz, die Geschichte baulich zu revidieren: Sowohl das alte Schloss als auch der Palast der Republik wurden, da sie nicht mehr in das neue Staatsbild passten, abgerissen. Dieser Negierung der Geschichte Berlins gilt es in der Außengestaltung entgegenzutreten.

Wie Abdrücke im Sand oder auch Ausgrabungsstätten antiker Orte, so soll das Konzept der Vertiefung der Abdrücke die Leerstellen der vergangenen Objekte aufzuzeigen.

Die Prinzipien : Ein Regelwerk

Regel 1

Regel 1 : Nachzeichnen der Grundrisse

Zunächst werden die Schichten bestimmt, die nachgezeichnet werden sollen und als Flächen über das Planungsgebiet gelegt. Die Grundrisse werden im nächsten Schritt in den Boden gesenkt.

Regel 2

Regel 2 : Vertiefung der Grundrisse

Jede Schicht bringt eine Vertiefung um einen halben Meter, sodass bei Überschneidungen bis zu eineinhalb Meter vorkommen.

Regel 3

Regel 3 : Veränderung der Kanten

Um unterschiedliche Nutzungen und auch Spannungen zu erzeugen werden die Kanten verändert.

Regel 4

Regel 4 : Erhalt der Grundrisslinie

Dabei wird die Umrisskante der historischen Schicht immer als obere oder untere Kante des Übergangs erhalten.

Regel 5

Regel 5 : Material

Die Materialität bestimmt die weitere Ausformung: Die obersteEbene wird in einem hellen Asphalt verarbeitet. Es folgt eine mit Betonsteinen gepflasterte Ebene, welche wiederum übergeht in Ebene aus wassergebundener Wegedecke. Diese wird zusätzlich mit Baum-pflanzungen versehen. Als letzte Ebene kommen Wasserflächen mit gepflastertem Untergrund.

Regel 6

Regel 6 : Kanten

Der Übergang zwischen den ersten beiden Ebenen wird durch gerade oder geschwungene Rampen aus Asphalt erzeugt. Durch die weichen Kanten wird eine gute Infrastruktur auf dem Platz gewährleistet und zusätzlich vielseitige Funktionen, wie für Skater, ermöglicht. Zwischen den Ebenen
E-1 und E-2 vermitteln harte Kanten und Treppen. Durch die Kanten werden die Bereiche etwas abgetrennt und beruhigt.

Regel 7

Regel 7 : Räume

Die Treppen ermöglichen es die Besucherströme etwas zu leiten und die Kanten können als Sitzstufen genutzt werden. Der letzte Übergang entsteht einheitlich aus Sitzstufen aus Betonsteinen zu den Wasserbecken.

Schlossplatz Nord Schlossplatz Nord Schlossplatz Nord Schlossplatz Nord

Schlossplatz Nord

Insgesamt entsteht durch diese Regeln eine Topographie-Skulptur, die den Platz strukturiert und verschiedene Nutzungen ermöglicht.

Schlossplatz Nord Ausschnitt Schlossplatz Nord Ausschnitt Schlossplatz Nord Ausschnitt

Der Plan : Die Bereiche und die Fächen

Gesamtplan Gesamtplan Gesamtplan

Der Entwurf kann in zwei Bereiche eingeteilt werden, die nördliche Gartenseite, die sich dem Lustgarten zuwendet, und die Platzseite, die sich auf der Seite der Einmündung der Breiten Straße befindet. Die Gartenseite wird stark durch die Baumpflanzungen geprägt und schließt sich so der Grünfläche des Lustgartens an.

Perspektive Perspektive Perspektive

Die Räume [an der Nordseite des Schlosses] unter den Baumkronen können für wechselnde Ausstellungen genutzt werden. Den-noch gibt es eine große freie Fläche für größere Veranstaltungen.

Schnitt Schnitt Schnitt

Die andere Seite, historisch auch als Schlossplatz bekannt, wird mehrheitlich durch Asphalt und Pflastergeprägt und steht eher Nutzergruppen wie Skatern zur Verfügung.

Funktionen Funktionen Funktionen
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Jury-Urteil

Die Arbeit überzeugt die Jury durch den konsequent analytischen Ansatz, der Zeitabdrücke verschiedener, den Ort historisch prägender Epochen, konzeptionell umzusetzen weiß. So zeichnen sich im Ergebnis in der Platzoberfläche, Fußabdrücken gleich, unterschiedliche Zeitschichten ab. Die Jury schätzt bei diesem Beitrag insbesondere die Absicht des Verfassers, den Besuchern des Ortes Denkanstöße zu seiner Entstehung zu geben.

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Pläne und Präsentation

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Patrick Kruse 
Leibniz Universität Hannover

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