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Kulturkreis
der deutschen Wirtschaft


Trilogie Trilogie Trilogie Trilogie Trilogie Trilogie Trilogie Trilogie Trilogie Trilogie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Lageplan Der Entwurf transformiert eines der zentralen innenstädtischen Gebiete Frankfurts, das zwischen dem Altstadtplatz am Roßmarkt und dem Bankenviertel auf-
gespannte Areal der Deutschen Bank. Die Neuordnung des Areals am Roßmarkt stellt eine Vernetzung mit der umliegenden Stadt her und sorgt für eine Belebung des wesentlich monofunktional geprägten Bankenviertels. Die Nachhaltigkeit des Entwurfs kommt durch das hohe Maß an öffentlichen Angeboten sowie des sehr durchwegten Städtebaus zum Ausdruck.

STÄDTEBAU

Frankfurt am Main zeichnet sich durch eine besonders heterogene Stadtstruktur aus. Die extrem unterschiedlichen Maßstäbe in der Bebauung prägen die Silhouette bereits aus der Ferne, führen jedoch innerhalb der Stadt zu spürbaren Kontrasten und Spannungen. Das neue Hochhaus-Ensemble vermittelt zwischen diesen Maßstabs-Sprüngen, indem es eine Höhenstaffelung vollzieht.

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Der Entwurf gliedert das Areal der Deutschen Bank im wesentlichen in die folgenden Nutzungsbereiche: Den Trilogieteil  großer Büroturm  mit auch fremdvermietbaren Büros, Kunstsammlung im Sockel und Kultur-Spitze; den Trilogieteil  Brokerturm  [Gallusturm] mit Schaudepot und Konferenz-Spitze; den Trilogieteil  Hotel- und Wohnturm  mit Apartment-Wohnungen, Sonnendeck-Spitze sowie ein zusätzliches Konferenz- und Tagungszentrum am westlichen Ende des Areals.

TRILOGIE

[griech. "... Folge von drei selbstständigen, aber inhaltlich zusammengehörenden ... Werken." Brockhaus, Studienausgabe, 20. Auflage]

Trilogie

Die Zusammengehörigkeit der Trilogie spiegelt sich in der öffentlichen Nutzung der Gebäudesockel. Die als Höfe angelegten Entrees bieten neben Cafés, Bars, Restaurants auch die Möglichkeit, größere Kunstobjekte der Deutschen-Bank-Kunstsammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Kunsthof und Grundrisse

Die Kunsthöfe sind durchwegbar und erlauben den Besuchern ein Wandeln von Kunsthof zu Kunsthof, wobei jeder Hof einen eigenen Charakter besitzt.

ARCHITEKTUR

Die ordnende, gliedernde Struktur der Fassaden ermöglicht ein einheitliches, aber dennoch durch unterschiedliche Ausprägungen bespieltes Erscheinungsbild. Die Struktur gibt einen Rahmen, in dem die Vielfalt durch den Nutzer zur Geltung kommt.

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Der an umliegenden Gebäuden und dem historischen Handelsgebäude am Roßmarkt auffindbare beigefarbene Kalkstein wird für die Gitterstrukturfassade übernommen. Die groben Lochfassaden lösen sich bei naher Betrachtung in eine angenehm heterogene Steintextur auf.

NACHHALTIGKEIT

Durch die Integration neuer, der Öffentlichkeit zugänglicher [Kultur-]Angebote steigt die Attraktivität des Viertels und sorgt so neben einer sozialen auch für eine wirtschaftliche Nachhaltigkeit des gesamten Viertels.

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Die universale Struktur ermöglicht höchste Flexibilität und Umnutzung für nachkommende Generationen. Selbstverständlich tragen die Energiekonzepte der Gebäudetechnik zu einer ganz-
heitlichen Betrachtung des Nachhaltigkeitsaspektes bei.

Der Entwurf schlägt eine klar strukturierte städtebauliche Neuordnung des Gesamtareals vor. Um einen neugeschaffenen zentralen Platz im Kern des Areals organisieren sich drei Neubauten, die jeweils aus einer flachen Sockelzone und einem Hochhaus bestehen.

Das dominierende Gebäude, der 225 m hohe Turm im Südwesten des Areals, ist städtebaulich sehr schlüssig positioniert: Ein klar strukturierter Turm ragt hinter einem zur Großen Gallusstraße orientierten Sockelgebäude in die Höhe. Dieses fungiert als Entree des Gebäudes und vermittelt zwischen der Höhe des Turms und dem Maßstab der Großen Gallusstraße, während der Turm an seiner Schmalseite wiederum eine zweite Zugangssituation zum inneren Platz schafft.

Weniger überzeugend erscheinen Positionierung und Behandlung der beiden kleineren Baukörper an der Großen Gallus- sowie der Junghofstraße. Hier ignoriert der städtebauliche Ansatz den Bestand und verweigert eine klare Aussage zum Umgang mit dem dominanten Altbau am Roßmarkt: Der Altbau wird als Solitär — der er nie war — freigestellt und gezwungen, seine Rückseite zu entblößen.

Wege

Insbesondere die Zugangssituation entlang des Altbaus zum dreieckigen Platz im Blockinneren von der Junghofstraße ist unbefriedigend: Von der Junghofstraße führt der Weg entlang der offenen Wunde des Altbaus unvermittelt auf die rückseitige Kante des Sockelgebäudes an der Großen Gallusstraße.

Im Ganzen jedoch zeigt der Entwurf eine klare städtebauliche Struktur mit in Höhe und Volumen sorgfältig entworfenen und positionierten Baukörpern und einer natürlichen Höhenstaffelung. Die Fassaden sind strukturiert und durchentworfen und geben jedem Gebäudekomplex einen eigenen Charakter, ohne die Zugehörigkeit zum Gesamtkomplex in Frage zu stellen. Die Hochhäuser sind in der Vertikalen sehr klar in eine Sockel- und Mittelzone sowie eine Dachlaterne gegliedert.

Insgesamt überzeugt die städtebauliche Klarheit und die handwerkliche Präzision der Arbeit, so dass die Jury sie in die Spitzengruppe wählt.




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