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Kulturkreis
der deutschen Wirtschaft


Die  Stadt  in  der  Stadt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Lageplan Zwischen der Frankfurter Altstadt und dem Hochhauswall an der Taunusanlage entsteht ein neues Quartier. Typologisch und städtebaulich verknüpft der Entwurf die beiden unter-
schiedlichen Körnungen, indem er sich Aspekten beider Konfigurationen annimmt.

Es entstehen fünf große Häuser mit fünf unterschiedlichen Nutzungskonzepten:

Bankfiliale

Eine Bankfiliale am Rossmarkt, mit angegliederter Kunsthalle.

Handelshaus Handelshaus Handelshaus Handelshaus Handelshaus Handelshaus Handelshaus Handelshaus Handelshaus Handelshaus

Ein Handelshaus mit Frischemarkt und dem Broker’s Building.

Hotel- und Conference Center Hotel- und Conference Center Hotel- und Conference Center Hotel- und Conference Center Hotel- und Conference Center Hotel- und Conference Center Hotel- und Conference Center Hotel- und Conference Center Hotel- und Conference Center Hotel- und Conference Center

Ein Hotel- und Conference Center.

Hochhaus Hochhaus Hochhaus Hochhaus Hochhaus Hochhaus Hochhaus Hochhaus Hochhaus Hochhaus

Ein Hochhaus mit Office Nutzungen, sowie Sport und Kultureinrichtungen.

Wohnhaus Wohnhaus Wohnhaus Wohnhaus Wohnhaus Wohnhaus Wohnhaus Wohnhaus Wohnhaus Wohnhaus

Ein Wohnhaus mit Stadtapartments und Wohnungen fürs Alterswohnen.

Zwischen den Häusern werden Plätze ausgebildet, die zusammen mit den öffentlichen Erdgeschossen und entsprechenden Nutzungen das soziale Rückgrat des Quartiers bilden. Weithin begeh- und erlebbar, verbinden sie die Häuser untereinander, schaffen Raum für Interaktion und Kommunikation und geben dem Quartier seinen offenen Charakter.

Grundriss EG Grundriss EG Grundriss EG Grundriss EG Grundriss EG Grundriss EG Grundriss EG Grundriss EG Grundriss EG Grundriss EG

Die vier Häuser um den zentralen Platz schließen mit prägnanten Kronen ab. In diesen befinden sich Einrichtungen mit einem größeren öffentlicheren Charakter, als die darunter befindlichen Regelnutzungen.

Nutzungen Nutzungen Nutzungen Nutzungen Nutzungen Nutzungen Nutzungen Nutzungen Nutzungen Nutzungen

Das Quartier bietet so eine belebende Durchmischung von öffentlichen und privaten Nutzungen bis in die Nachtstunden. Das wiederum eröffnet die Chance benachbarte Gebiete zu beleben.
Typologisch wird das Quartier durch den Ausdruck der einzelnen Häuser, basierend auf ein einfaches Regelement, zusammengehalten.

Der Ausdruck und die Nutzungskonzepte der Häuser sowie die insgesamt konzeptionierte Durchmischung sind unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit durchdacht und entworfen worden. Das die energieeffiziente, und Energie produzierende Gebäudetechnik der einzelnen Gebäuden nach Aspekten der Abnutzung und technischen Neuerungen in gewissen Zeitabständen ersetzt oder ausgetauscht wird, wird hier angenommen — genauso wie vorausgesetzt.

Was dem Quartier dauerhaft erhalten bleiben soll, ist eine menschliche, kulturell verständliche, nachvollziehbare Sprache im Städtebau und der Architektur, die sich durch Solidität in der Bausubstanz und der geschaffenen Atmosphäre wiederfinden soll.

Die Entwurfsverfasser entscheiden sich für eine eindeutige städtebau-
liche Neuordnung des Roßmarkt-Quartiers, die durch eine prägnante Positionierung der Baumassen und der öffentlichen Räume charakterisiert wird:

Zwei Hochhausgruppen fassen drei Plätze. Durch Proportion und Materialität der Baukörper erhalten diese Stadträume eine ausgesprochen hohe städtebauliche Qualität. Diese Abfolge von öffentlichen Plätzen wird durch zwei, eher private Innenhöfe im Bereich des Roßmarktgebäudes und des Bestandsgebäudes JP Morgan ergänzt. Die Außenkanten des Quartiers werden durch straßen-
begleitende Sockelbauten klar gefasst.

Handelszentrum

Die Nachhaltigkeit des Konzepts wird erreicht, indem zum einen die Bestandsgebäude Roßmarkt 18 und Hochhaus Große Gallusstraße in das Gesamtensemble gestalterisch und funktional sinnvoll integriert werden, zum anderen die Neubauteile durch Fassaden- und Grundrisskonzeption eine gegenwärtige und zukünftige Nutzungsflexibilität sicherstellen.

Hotelzimmer und Schwimmbad

Die Fassaden aller Gebäudes sind als Lochfassaden in verschieden starker Maschigkeit variiert, die einen wirtschaftlich-ökologischen Lebenszyklus sicherstellen und durch Freiheit in der Einheit eine besondere Gesamtwirkung des Quartiers erreichen. Darüber hinausgehende Detailaussagen in Fassadenschnitten erfolgen nicht.

Kino und Büros

Die Verfasser formulieren ein Nachhaltigkeitskonzept ausschließlich über Dauerhaftigkeit von Materialien. Zu einem Gebäudeenergie-
konzept werden keine Aussagen gemacht, sondern es wird nur pauschal auf den Einsatz moderner Techniken verwiesen.

Aufgrund der konsequenten städtebaulichen und architektonischen Gesamtaussage wird dieser Beitrag in die Siegergruppe gewählt.




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