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Kulturkreis
der deutschen Wirtschaft


Rossmarkt  Relief
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Lageplan Das Konzept des Entwurfs "Rossmarkt Relief" basiert auf der Stapelung von Scheiben, die gegeneinander verschoben werden, sodass Vor- und Rücksprünge entstehen. An den Rändern des Areals ist die Bebauung wie abgeschnitten, im Inneren entsteht als Kontrast eine bewegte Landschaft. Durch das entstehende Relief wird die Gebäudeoberfläche erhöht, sodass die Aufenthaltsqualität im Areal optimiert wird.

Das Relief zieht sich sowohl durch die sechsgeschossige Blockrandbebauung, als auch durch die drei neuen Hochhäuser. Die Einschnitte werden als Balkone oder Erschließungszonen genutzt und erhöhen so die Freibereiche am Gebäude.Im Blockrand entstehen die Freibereiche durch geschossweises Vor- und Zurückschieben der Fassade. In den Hochhäusern entsteht das Relief durch einen Wechsel von Vollgeschossen und Geschossen mit Einschnitten in jeweils zwei der vier innenliegenden Seiten des Hochhauses. Die außenliegende fünfte Fassade erhält keine Einschnitte, um den glatten Schnitt an der Außenseite des Areals zu stärken.

Nutzung Nutzung Nutzung Nutzung Nutzung

Das Nutzungskonzept sieht einen Verlauf von öffentlichen Bereichen am Roßmarkt, wie Ausstellungsfläche und Gastronomie, über Bürofläche bis zu einem privaten Wohnbereich im Westen des Areals vor.

Konzept

Der historische Kopfbau am Roßmarkt, das Gallus-Hochhaus und die Fassade an der Junghofstraße bleiben erhalten. Die neue Bebauung rückt jeweils vom Bestand ab. Das Gelände kann über mehrere Passagen sowie größere Öffnungen in Richtung des Roßmarktes erschlossen werden.

Grundriss Grundriss Grundriss Grundriss Grundriss

Im Inneren des Areals entsteht ein öffentlicher Platz, der durch 50 cm hohe Sitzstufen definiert wird und durch seine Aufenthaltsqualität ein kommunikatives Zentrum bildet.

Schnitt mit Foyer

Das neue Hochhaus der Deutschen Bank wird über ein viergeschossiges Foyer erschlossen.

Grundriss Grundriss Grundriss Grundriss Grundriss

Sowohl Foyer als auch Büroebenen basieren auf einem Großraum, in den Körper frei eingestellt werden, um den Raum zu gliedern und privatere Bereiche abzutrennen. Die eingestellten Körper können als Besprechungsraum, Teeküche oder ähnliches dienen.

Die Arbeit zeichnet sich aus durch eine dezidiert konzeptionell gesamtheitliche Betrachtung des Planungsareals im Frankfurter Bankenviertel. Das Konzept gibt eine fein abgestimmte Antwort auf die verschiedensten Fragestellungen der Aufgabe und entwickelt mit einer nachvollziehbaren und lesbaren Handschrift ein Stadtquartier mit eigenem Charakter und eigener Identität, unter subtiler Einbeziehung der gebauten Nachbarschaften. Mittels einer maßstäblichen Blockrandbebauung entlang der Junghofstraße und der Neuen Schlesingergasse wird einerseits das historische Gebäude der Deutschen Bank geschickt integriert, andererseits der notwendige Raum geschaffen, für einen großzügigen Business-, Wohn- und Öffentlichkeitscampus im Blockinneren. Dieser steht auf den ersten Blick etwas im Widerspruch zum benachbarten großräumigen Roßmarktareal. Die besonderen Qualitäten des neuen Campus könnten aber eine zusätzliche Bereicherung des öffentlichen Raums anbieten, die den Roßmarkt gut ergänzen könnte. Entlang der Großen Gallusstraße wird das Blockinnere geschickt geöffnet, das Gallushochhaus wird erhalten und mit der neuen Architektursprache dupliziert.

Die Antworten der Arbeit zum Bestand des historischen Gebäudes der Deutschen Bank sind weniger ausgeprägt, auch der Abriss der erhaltenswerten Bausubstanz entlang der Junghofstraße, der dann wieder baulich neu ergänzt wird, wurde von der Jury kritisch diskutiert.

Wohnhochhaus Wohnhochhaus Wohnhochhaus Wohnhochhaus Wohnhochhaus

Interessant dargestellt ist der angebotene Nutzungsmix für das neue Stadtquartier, besonders dem Thema innerstädtisches Wohnen wurde viel Beachtung geschenkt. Das gelungene Wohnhochhaus an der Junghofstraße stellt einen diskussionswürdigen Beitrag zum Thema dar.

Wohnen in der Stadt

Wohnen im Erdgeschoss ist in diesem städtischen Kontext grundsätzlich aber schwerlich vorstellbar.

Das Projekt gefällt aber auch durch seine konsequent gestalterische Handschrift, die sich sowohl im guten und präzisen Vortrag der Verfasserin, wie auch in der Plandarstellung überzeugend nachvollziehen lässt. Das Thema der gestapelten Scheiben wird zum Blockinneren hin zu einer plastischen Reliefarchitektur, während nach außen zu den Straßen hin diese Stapelung lediglich durch eine bewusste Glättung ablesbar werden soll.

Fassadenrelief

Das Fassadenrelief bietet im Inneren des Blocks vom Sockel bis zur höchsten Ebene ein spannendes Spiel der Wahrnehmungen und Nutzungen. Das proklamierte kommunikative Zentrum des Quartiers ist zumindest baulich und gestalterisch erfassbar und müsste nur noch mit dem notwendigen städtischen Leben erfüllt werden.

Das neue Hochhaus an der Neuen Schlesingergasse ist gut proportioniert und konsequent aus dem Gesamtkonzept heraus entwickelt. Die Nachbarschaften zu den bestehenden Hochhäusern sind im Kontext vorstellbar. Im Detail der Grundrisse bedarf es sicher noch einiger struktureller Verbesserungen, die aber nicht den positiven Gesamteindruck schmälern sollen.

Das energetische Gesamtkonzept für die diversen Planungsschritte ist handwerklich nachvollziehbar und auch im Detail erkennbar. Besonders ausgeprägte Planungsansätze für diesen Bereich wurden nicht angeboten.

Insgesamt bietet die Arbeit einen erfrischend eigenständigen Ansatz mit hoher gestaltersicher Qualität zur Lösung der vielen Fragestellungen der Wettbewerbssaufgabe.




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