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Kulturkreis
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Lageplan Der Weg des Fußläufigen in der Innenstadt Frankfurts führt zuweilen nicht bloß Touristen und "Bänker" in das Bankenviertel.

Arealblock Über die Zeil hinweg, eine Platzfolge flanierend, erreicht man durch das historische Roßmarkt-Gebäude symbolisch vertreten die Frankfurter Stadthöfe.

Grundriss EG

Als Entree öffnet der Roßmarkt auf seiner Platzseite die Arkaden und gewährt einen besonderen Zugang zum neuen Quartier.

Perspektive Höfe

Entlang einiger die sieben Höfe durchkreuzender Wege präsentiert sich ein breites Angebot an gewerblichen- und gastronomischen Nutzungen. Vorstellbar sind hier verschiedene Formate des Einzelhandels, Manufakturen, Dienstleister, diverse Formen der Gastronomie, kulturelle Einrichtungen und ein breitgefächertes Angebot an unterschiedlich großen Wohneinheiten. Durch die Verknüpfung der oben erwähnten Nutzungen mit attraktiven Wohnmöglichkeiten werden auch die umliegenden Stadtbereiche eine neue Belebung erfahren.

Der für uns erhaltenswerte Bestand wird im Zuge der Planungen umgenutzt und dessen Substanz in die Höfe integriert. Stellvertretend hierfür kann vorab schon einmal das "Hermann-Josef-Abs-Theater" genannt werden.

Der städtebauliche Fußabdruck des 228 Meter hohen Turmes rückt abweichend vom Bebauungsplan näher an das Hochhaus der Commerzbank und provoziert gemeinsam mit dem nördlich angrenzenden Gallus-Turm ein "Heraustragen" der Hofstrukturen des Planungsareals. Die unmittelbare Nähe dieser drei Hochpunkte generiert ein räumliches Spannungsdreieck, in dem sich die Adressen der Türme des Areals verorten. Aufgrund der besonderen städtebaulichen Situation — der geringen Distanz der beiden höchsten Gebäude Frankfurts — wird eine Strahlkraft über die Skyline hinaus erzeugt.

Die Verfasser schlagen in ihrem Beitrag eine klare städtebauliche Figur vor, die auf überzeugende Weise die vorhandene Struktur der Blockrandbebauung weiter entwickelt und zugleich einen gelungenen Übergang zu den Hochhäusern des Frankfurter Bankenviertels herstellt. Durch gut proportionierte, auf der Erdgeschossebene miteinander verbundene Höfe entstehen im gesamten Areal abwechslungsreiche öffentliche Plätze. Sie sind mit dem vorhandenen Straßensystem sorgfältig vernetzt und bieten zudem hohe Aufenthaltsqualitäten.

Beim Entwurf des gesamten Quartiers werden die bestehenden Bauten, so das historische Gebäude der Deutschen Bank am Roßmarkt und das Hochhaus an der Großen Gallusstraße in ihrer architektonischen Wirkung herausgearbeitet und ganz beiläufig in das neue städtische Ensemble einbezogen. Der Neubau des Hochhauses wird präzise an der Großen Gallusstraße positioniert und schafft im Zusammenspiel mit den benachbarten Hochhäusern Platzräume mit hoher Identitätskraft.

Die Arbeit überzeugt auch auf der Ebene der Gebäudeplanung. In verschiedenen Maßstäben ist der Beweis erbracht worden, dass Bestandsbauten behutsam und ebenso sinnvoll saniert sowie umgebaut werden können. Bei Neubauten, die für das Wohnen und Arbeiten angedacht sind, ist erkennbar, dass sie in Typologie und Organisation sehr gut für die vorgesehenen Nutzungen geeignet sind. Die dargestellten Fassaden des Hochhauses sind ein interessanter Beitrag, sowohl hinsichtlich der Gestaltung als auch der Konstruktion sowie der Gebäudetechnik. Die Verfasser zeigen in Ansätzen ein nachhaltiges Energiekonzept. Hervorzuheben ist ein in das Tragwerk integriertes Gebäudeklimatikkonzept durch den Einsatz von Hohlkörperdecken in Kombination mit einer Bauteilaktivierung.

Insgesamt würdigt die Jury die hervorragende städtebauliche und architektonische Qualität des Beitrags, die sehr schöne, umfangreiche zeichnerische Darstellung und die professionelle Präsentation.




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