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Kulturkreis 
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Vergleich mit dem Kloster   + + + + + + + + + +

Wissen wächst — historisch betrachtet — anscheinend in einem baulich räumlichen Milieu, wie es heutzutage möglicherweise in der College-Struktur — wie sie etwa in Oxford oder in Harvard angelegt ist — seinen architektonischen Ausdruck findet.

Der stete “Output“ dieser Campusuniversitäten an Nobelpreisträgern ist auch ein Merkmal dafür, dass die Qualität der Wissensproduktion mittelbar oder unmittelbar mit der Qualität des Raumes zusammenhängt: High-Tech braucht High-Space! Dieser strategische Ansatz liegt dem Konzept für den Zukunftscampus der BASF zugrunde.

St. Galler Klosterplan, frühes 9. Jahrhundert, gefunden in Kloster Reichenau.
Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_St._Gallen
kopiert am 01.08.2013, ca. 12:43

Der Prototyp der Campusuniversität ist das Kloster. Dessen „Gene“ sind bis heute wirksam: Die Mischung aus aktiven und kontemplativen Sphären, aus Gemeinschaftsräumen und Einzel-„Zellen“, aus lauten und leisen Orten, aus Werkstätten und Ateliers, aus Naturbeherrschung und Naturschönheit usw.

Quartiere und Höfe [Plätze]   + + + + + + + + + +

Der Wettbewerbsbeitrag basiert auf dem Leitmotiv des Klosters und übersetzt dessen architektonischen Code auf die Anforderungen eines modernen Forschungs- und Entwicklungsstandorts. Ziel ist es, die vorhandene funktionalistisch-effiziente Bau- und Raumstruktur in eine komplex-effektive Raumkomposition zu transformieren. Gemäß dem Motto: Effizient ist „Doing things right“ — doch effektiv ist „Doing the right things“!

Fünf in sich geschlossene Quartiere schreiben sich in den Bestand neu ein: Drei Forschungsquartiere [eines davon Start up], ein Management-
quartier und ein Wohnquartier fügen sich zu einem Ganzen, das aus dem strukturellen Aufbau des Einzelnen folgt.

Das Wohnquartier, hat drei Höfe und bietet Wohnraum für temporäres Wohnen, Boarding House und Appartements.

Das Managementquartier und die Forschungsquartiere gruppieren sich um jeweils zwei Höfe. Sie sind das Herz einer jeden Anlage: Der Raum der Interaktion, der Begegnung, der Kommunikation face to face.

Die Höfe unterscheiden sich im Grad der Nutzungsintensität und der „Öffentlichkeit“ :

Der „öffentliche“ Hof [oder Platz] bindet das Quartier in den Campuszusammenhang ein.

Der innere Hof lagert die Gebäude an, die dem konzentrierten Arbeiten dienen und sind den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der betreffenden Einheiten vorbehalten.

Das Campusgelände und alle öffentlichen Gebäude sind frei zugänglich. Es gibt keinen Werkszaun. Die Zugangsberechtigung wird an den Gebäuden durch entsprechende Sicherheits-Systeme autorisiert.

Kreativwerkstätten   + + + + + + + + + +

Jedes Quartier besitzt eine eigene „Kreativwerkstatt“. Sie unterscheiden sich thematisch — Kunst, Musik, Sport etc.— und können jederzeit von allen genutzt werden.

Die „Kreativmomente“ können so spontan in den Arbeitsprozess eingebunden werden und schaffen einen großen Erholungswert.

Die „Kreativräume“ orientieren sich zum inneren Hof.

Quartiersmitte   + + + + + + + + + +

Der Seminar- und Schulungskomplex mit Kongress-Saal und Veranstaltungssaal, ergänzt um Restaurant und Café, befindet sich im Kernbereich des Campus und besitzt mit dem „Turm“ als höchstem Gebäude den Mittel- und Orientierungspunkt nach Innen und Außen.

Dieses höchste Gebäude auf dem Campus ist auch ein architektonisches Landschaftselement: Der Turm „fängt“ den Eichelwald auf und definiert die Mitte.

Im Erdgeschoß befinden sich ein Serviceläden, im Dachgeschoßcafé bietet sich bei gutem Wetter der Blick zum Rhein.

Bewegung und Natur   + + + + + + + + + +

Der Rundweg verbindet alle Quartiere und Plätze untereinander. Er führt an der inneren Grenze des Campus entlang. Jedes Quartier gestaltet einen Raum entlang des Weges.

Über den Rundweg werden alle Gebäude zu Fuß oder mit dem Fahrrad erschlossen. Der Waldparkplatz wird reaktiviert und zwei weitere neu erschlossen. Eine Vielzahl an offenen Fahrrad-Unterstellplätzen für die campuseigenen Fahrräder wird geschaffen.

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Masterplan   + + + + + + + + + +

Entwicklung   + + + + + + + + + +

Das Entwicklungskonzept sieht vier Schritte bis 2030 vor. Jedes Quartier wird immer als ein Gesamtkomplex gebaut. Parallel dazu wächst das Wohnquartier jeweils um einen umbauten Hof. Mit jedem neuen Quartier wird ein Außenraum mitgestaltet.

Das erste Forschungsquartier mit seinem „Kulturgarten“, die Campus-
mitte und das erste Drittel des Wohnquartiers werden gebaut. Die Verbindungsgänge zwischen den Sternbauten werden  abgerissen.

Das Start-up-Quartier, der Wasserplatz, ein Drittel des Wohnquartiers und die Allee entstehen.

Das zweite Forschungsquartier mit Hängegarten und das letzte Drittel des Wohnquartiers werden gebaut.

Das Managementquartier und der Baumhain schließen den Campus.

Eine mögliche Erweiterung über das Jahr 2030 hinaus.

Vorbild   + + + + + + + + + +

Kloster St. Gallen, Rekonstruktionszeichnung des Klosters nach dem Klosterplan,
von Johann Rudolf Rahn, 1876.
Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_St._Gallen
kopiert am 01.08.2013, ca. 12:43

 
 
 
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