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Kulturkreis 
der deutschen Wirtschaft 
 
 

 

Räumliches Leitbild   + + + + + + + + + +

Der Entwurf greift die Typologien
 
 Hof und Feld 
 
als räumlich
und inhaltlich
leitende Motive auf.

Während im Kommunikationsfeld nicht-höfische Solitäre mit öffentlichen Funktionen entstehen, soll der städtebauliche Typus des Hofes die bau-
lichen Erweiterungen im Repräsentationsfeld und im BASF Agrarzentrum insgesamt dominieren.

Hoftypen   + + + + + + + + + +

Die neuen „Höfe“ weisen dabei unterschiedliche Funktionsschwerpunkte auf.
 
Und diese Höfe reagieren mit ihrer Baustruktur, ihrer Erschließung und ihrer Zugänglichkeit auf unterschiedliche Sicherheits-
anforderungen.

Rahmenplan   + + + + + + + + + +

Nutzungen   + + + + + + + + + +

Verkehr   + + + + + + + + + +

Westlich dieses Komplexes entsteht die neue öffentlich zugängliche Haupterschließungsstraße des Areals, die von Süden aus betrachtet das Repräsentationsfeld durchquert, um die im Norden und Nordwesten neu entstehenden Höfe anzubinden, bevor sie auf die bereits bestehende nordwestliche Erschließungsstraße trifft. Der Campus wird durch jene nicht nur effektiver und effizienter für den Mitarbeiterverkehr er-
schlossen, sondern durch den Bau von zwei Bushaltestellen im Norden und Südosten wird auch die Bedien- und Beförderungsqualität des ÖPNV verbessert. [Öffentlicher Personen-Nah-Verkehr]

Masterplan   + + + + + + + + + +

Alle Hofflächen dienen der Erschließung der Gebäude und nehmen daneben Flächen für Erholung, Außengastronomie und Kommunikation auf. Die Typologie des Hofes ermöglicht die Ausbildung unterschiedlicher Zugänglichkeiten. Je nach Anordnung der Gebäude können öffentliche, halb-öffentliche oder private Bereiche entstehen.

Entwicklung in Stufen   + + + + + + + + + +

Start-ups, öffentlich   + + + + + + + + + +

Östlich der Straße und nördlich des Repräsentations-
feldes entstehen zwei Start-up-Höfe, die aus unter-
schiedlichen dreigeschossigen Gebäudetypologien bestehen. Neben einem Gründungszentrum und einem Parkhaus bieten sie jungen innovativen Unternehmen aus der Agrarbranche Platz, die so von Synergien aus der Zusammenarbeit mit BASF profitieren können.

Laborhof, öffentlich   + + + + + + + + + +

Westlich davon entsteht ein öffentlich zugänglicher  Laborhof  für den das Konzept eine variable, modulartige Gebäudetypologie vorsieht, die einen flexiblen und an den Anforderungen von BASF orientierten Ausbau des Campus auch auf anderen Baufeldern und Reserveflächen im Norden ermöglicht.

Denkbar ist z. B. ein Hof aus zwei dreigeschossigen, L-förmigen Laborgebäuden und einem eingeschossigen Gewächshaus.

Die durch eingeschnittene  Höfe  gegliederten und besser belichteten Laborgebäude nehmen flexibel gestaltbare und klar strukturierte Büro-, Labor- und Kommunikationseinheiten auf, wodurch ein Raum sowohl für Arbeit als auch für innovative Ideen entsteht, der eine hohe Erfolgsquote in einem äußerst positiven Arbeitsklima garantiert.

Dienstleistungshof, öffentlich   + + + + + + + + + +

An den Laborhof schließt sich ein  Dienstleistungshof  an, der aus einem Parkhaus und dreigeschossigen Bürogebäuden besteht. Letztere bieten in der Erdgeschosszone verschiedenen Dienstleistungs-
betrieben (Friseur, Bank, Restaurant usw.) Platz, die sowohl von Mitarbeitern als auch von Besuchern genutzt werden können. Nördlich des Dienstleistungs-, Labor- und Startuphofs stehen zusätzliche Erweiterungsflächen für eine zukünftige Expansion des Campus zur Verfügung, die bis dahin als Versuchsfelder zwischengenutzt werden.

Wohnhöfe, öffentlich, privat   + + + + + + + + + +

Westlich neben dem Dienstleistungshof werden zwei  Wohnhöfe  aus jeweils zweigeschossigen Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern geschaffen, die sich in Bezug auf ihre Nutzung, ihre Baustruktur und ihre Höhen-
entwicklung am benachbarten Gemeindekörper orientieren, sich so an diesen angliedern und den Forschern aus aller Welt als temporäre Wohnstätte zur Verfügung stehen.

Technikhof, nicht öffentlich   + + + + + + + + + +

Südlich von den Wohnhöfen schließt sich ein nicht-öffentlicher  Technikhof.

Er wird gebildet aus Bestandsgebäuden und aus neu geschaffenen eingeschossigen Technikhallen. Hier an dieser Stelle wird die Ver- und Entsorgungsfunktion für den Campus konzentriert.

Labore, nicht öffentlich   + + + + + + + + + +

Im Süden und Südwesten werden die bestehenden Laborgebäude und Gewächshäuser durch den Neubau von nicht-öffentlichen dreigeschossigen Labor- und Bürogebäuden zu zwei neuen  Forschungshöfen  komplettiert, die den vorhandenen Forschungsschwerpunkt im Süden des Campus stärken. Sie sind

Zugänge   + + + + + + + + + +

Lediglich die südwestlichen Höfe sind aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen nicht frei zugänglich. Die anderen Höfe sind als halböffentliche Räume konzipiert, deren Zugänglichkeit je nach Anforderung beschränkt werden kann. So können Höfe, die vornehmlich der Forschung dienen, geschlossener, abgeschirmter, privater, monofunktionaler und arbeitsorientierter ausgebildet werden als Höfe mit Wohn-, Büro- oder Dienstleistungsnutzungen. Durch die Reduzierung des Sicherheitszauns auf die Forschungshöfe und den Technikhof im Südwesten des Areals, kann sich der Campus nach außen hin zur Gemeinde öffnen, wodurch die Interaktion und Kommunikation mit der Öffentlichkeit maßgeblich verbessert wird. Besonders die neuen Wegeverbindungen, die gleichzeitig Grünverbindungen darstellen — im Nordosten zum dort angrenzenden Park, im Nordwesten zum Friedhof und im Westen zum Waldgebiet — werden dabei zur Vernetzung mit der Gemeinde Limburgerhof beitragen.

Repräsentationsfeld   + + + + + + + + + +

01  drei Y-Gebäude    02 Büro   03  Forschungsinstitut    04  Forschungsinstitut
05  Kongresszentrum und Hotel    06  angeschlossener Büroturm

Auf dem Repräsentationsfeld entstehen drei Hofgebäude mit drei bis vier Geschossen, die durch ihre Anordnung den bestehenden Halbkreis der drei vorhandenen Y-Gebäude [01] fortführen. Als Nutzungen nehmen sie Forschungsinstitute [03, 04] und Büros [02] auf. Nicht nur sie repräsentieren den Campus nach außen, sondern auch ein weiterer drei- bis siebengeschossiger Hof-Gebäudekomplex, der in deren Mitte als eine Kombination aus Büroturm [06] und angeschlossenem Kongresszentrum mit Hotel [05] entsteht. Durch seine Höhenentwicklung bildet er zukünftig eine Landmarke und trägt so zu einer eindeutigen Adressbildung bei.

Kommunikationsfeld   + + + + + + + + + +

01  Bibliothek    02  Wasserbassin   03  Forum   04  Science Center   05  Studio
06  Kita   07  Fitnesshalle   08  Bistro   09  Kantine "Mensa"   10  Feldstrukturen

Die Mitte des Areals wird als   Kommunikationsfeld  mit differenzierten Nutzungsmöglichkeiten ausgestaltet. In diesem entstehen neben den vier Bestandsgebäuden, die allesamt umgenutzt werden, Neubauten als  Solitäre auf freiem Feld . Die etablierten Nutzungen sind alle öffentlicher Natur. Dadurch dienen sie der Kommunikation der Mitarbeiter untereinander und mit Besuchern.

In Verlängerung des nördlichen Y-Gebäudes entsteht eine neue  Kantine [09] für den Zukunftscampus — die Mensa.

Diese wird als zweigeschossiger Baukörper gestaltet, der aus einem  massiven Teil für die Versorgungsinfrastruktur und einem  leichten, Bereich für die Gasträume mit etwa 650 Sitzplätzen besteht.

In den beiden Etagen befinden sich unterschiedliche Restauranttypen, die sich gegenseitig ergänzen und eine flexible Bestuhlung ermöglichen.

Die großzügige Glasfassade ermöglicht weitläufige Blickbeziehungen aus dem Gastraum auf den Campus. Über den symmetrischen, steifen Baukörper legt sich als Kontrast eine leichte, gefaltete Dachlandschaft. Diese verbindet die Mensa mit dem in unmittelbarer Nähe angesiedelten eingeschossigen  Bistro [08]. Auf dem zwischen den Gebäuden entstehenden Platz besteht die Möglichkeit für Außengastronomie.

01  Bibliothek    02  Wasserbassin   03  Forum   04  Science Center   05  Studio
06  Kita   07  Fitnesshalle   08  Bistro   09  Kantine "Mensa"   10  Feldstrukturen

In den westlich angrenzenden Bestandsgebäuden entstehen eine öffent-
liche  Kita [06] mit Außenbereich, eine  Fitnesshalle [07] und das an diesen Ort verlagerte  BASF-Studio [05]. Weiter im Westen wird ein zwei- bis drei-
geschossiges  Science Centre [04] realisiert. Der Neubau dient dazu, Besuchern die Agrarforschung durch praktische Anwendung näher zu bringen und orientiert sich in seiner äußeren Form an den angrenzenden Bestandsgebäuden. Südlich davon wird das Bestandsgebäude zur  Biblio-
thek
[01] umgenutzt. Zwischen dieser und dem mittleren Y-Gebäude entsteht ein zweigeschossiger Neubau als  Forum [03] mit Ausstellungs- und Kommunikationsflächen. Der Platz zwischen Bibliothek und Forum offeriert Ausstellungs-, Außengastronomie- und Erholungsflächen.

Das Forum, die Bibliothek, die Mensa und das Büro- und Konferenz-
gebäude auf dem Repräsentationsfeld umrahmen mit dem bestehenden Forschungsgebäude im Süden das Ensemble der Y-Gebäude. So wird auf der einen Seite die Dominanz des Letzteren gebrochen, wodurch es sich mehr in die vorhandene Baustruktur des neuen Campus einfügt. Auf der anderen Seite werden die umrahmenden Gebäude in ihrer Geltung hervorgehoben, wodurch sie ihrer überragenden Bedeutung für den Zukunftscampus aufgrund ihrer Funktion gerecht werden und somit als Spuren des Ortes erlebbar werden.

Die nördlichen und südlichen Baukörper auf dem Kommunikationsfeld werden durch  Feldstrukturen [10] verbunden. Sie gliedern die großen Freiflächen zwischen den Gebäuden und verknüpfen daneben das Kommunikations- mit dem Repräsentationsfeld. Vorgesehen sind neben einem  Wasserbassin [02] streifenartige Felder in differenzierter Breite mit unterschiedlichen landwirtschaftlichen Bepflanzungen. So können je nach Jahreszeit unterschiedliche Getreidearten, Kräuter, Gemüsesorten oder Blumen angepflanzt werden. Durch den Bezug zur Landwirtschaft entsteht ein Identifikationspunkt, der aufgrund seiner hohen Aufenthalts-
qualität nicht nur für Mitarbeiter von Interesse ist.

Die für den Zukunftscampus ausgewählten Hof- und Feldstrukturen greifen das Forschungsthema  Landwirtschaft und Ernährung  auf, tragen zum kommunikativen und stimulierenden Arbeitsumfeld bei und offerieren ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Gestaltung des Campus.

 
 
 
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