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Kulturkreis 
der deutschen Wirtschaft 
 
 

Der Campus

Zellstrukturen Die Idee des Entwurfs für das BASF Agrarzentrum ist
 
die Übertragung des historischen Zitates des
hier verankerten Gutshofes
auf
 
einen zukunftsfähigen Forschungscampus.

Land und Wirtschaft (BASF) werden vereint zur Landwirtschaft.

Die Basis für die Campusplanung ist die Landschaft mit den Feldern — auf deren Grundlage sich die „Höfe wie Keimzellen“ entwickeln und so „eine Landschaft des Wissens und Forschens“ entsteht.

Das Thema der intensiven Landwirtschaft als Kernthema der BASF wird in meinem Entwurf durch die enge Vernetzung der Gebäude mit der feldähnlich gestalteten Parklandschaft interpretiert.

Es entwickeln sich je nach Bedarf neue „Höfe“ — „Keimzellen“ —, welche unterschiedliche Forschungsthemen bearbeiten.

Die bestehenden Strukturen (Gebäude, Erschließung) können integriert und ergänzt werden.

Der dezentral gestaltete Campus bietet mit seinen Plätzen — „Squares“ — und Rückzugsorten vielfältige Kommunikationsräume, Freiraumerlebnisse und Perspektiven. Weiterhin dienen die Wasserflächen als natürliches Reservoir.

Die Forscher werden bewusst dazu eingeladen, längere Wege zu anderen Forschungseinrichtungen auf dem Campus zurückzulegen, um damit eine intensive und nachhaltige Work-Life Balance zu erreichen (Erholung). Weiterhin soll damit der Campusgedanke unterstützt werden.

Die Campus-Mitte

Der Campus erhält eine Mitte durch das zentrale freistehende Multifunktionsgebäude mit seinen vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.

Dieser Zentralbau hat Marktplatz-Funktion :

Er ist ein Ort für Tratsch und Gedankenaustausch — ein Markt der Ideen und Einfälle.
Hier wispert es wie es die Gräser tun, wenn der Wind sie bewegt ...

Das Gebäude beinhaltet Konferenzbereiche, Gastronomie, Ausstellung und CoWorking. Es ist von allen Seiten erschließbar und in vier Zonen unterteilt.

Der Erschließungsraum in Form einer Agora dient als zentraler Kommunikationsraum.

Zellstrukturen Die Arbeit überzeugt die Jury durch ihre Stringenz, indem das Thema „Agrarzentrum“ konsequent und bildstark in einen Masterplan für den Forschungs-
campus umgesetzt wird. Das zukünftige Image des Campus über die Idee der „Keimzellen“ — der „Höfe“ — zu generieren ist gelungen.

Die landwirtschaftliche Nutzung wird als ordnendes und zugleich den Freiflächenentwurf gestaltprägendes Element eingesetzt. Dabei werden hohe Aufenthalts- und Identitätsqualitäten geschaffen. Die bestehenden Gebäude und Erschließungen werden, so es der Entwurfsidee nicht grundsätzlich widerspricht, in den Masterplan integriert.

Die angebotenen städtebaulichen Cluster sind maßstäblich und wirken funktionsfähig. Innerhalb der Cluster werden Hochpunkte ausgebildet, die eine architektonisch ansprechende Ausformulierung der Cluster versprechen.

Die besondere und zugleich gestalterisch subtile Herausbildung einer „Mitte“, verspricht dabei ein spannungsvoller Ort für den Forschungscampus zu werden. Dieser hat die Potenziale, den Forschungscampus sowohl durch seine einprägsame Gestaltgebung für die Besucher interessant zu machen und zugleich der zentrale Ort der Kommunikation für die Beschäftigten zu werden.

Der Entwurf entwickelt ein hohes Identifikationspotential, das die städtebaulichen Potenziale eines Brandings, sowohl für die BASF als international operierendes Unternehmen als auch für die Beschäftigten, birgt. Er stellt eine außerordentlich anspruchsvolle gestalterische Umsetzung der komplexen Aufgabenstellung dar.

Schlussendlich bietet die Verfasserin ein nachvollziehbares in Abschnitten realisierbares Gesamtkonzept an:

 
 
 
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