????????? 
??????? 
 

Bitte aktualisieren Sie Ihren veralteten Browser Internet Explorer 6 auf eine neuere Version wie 7 oder Version 8.

 

Ihr Browser kann viel schöne Effekte nicht darstellen, weil die dahinterstehenden CSS-Regeln nicht oder nur falsch angewandt werden.

 

Adresse: http://www.microsoft.com/germany/windows/internet-explorer/download-ie.aspx

 
??????????? 
 
??????? 
????? 
??? 

 
 
 
 
 
Kulturkreis 
der deutschen Wirtschaft 
 
 

Die Idee des  C A M P U S

Universitäten und Unternehmen erfinden sich als Wissensorte neu und übernehmen eine Vorreiterrolle für die nachhaltige kulturelle, wirtschaftliche und soziale Entwicklung des urbanen Raumes; sie werden zu Experimentierstätten für eine neue Denk- und Lebenskultur.

In den letzten Jahren entstanden solche Wissensorte auf der grünen Wiese, in ländlicher Abgeschiedenheit oder in pulsierenden Großstädten.

Allen gemeinsam ist die Vorstellung, dass ein kreatives und nachhaltiges Wissenszentrum die nötigen Synergien schaffen kann, um flexibel auf die sich schnell ändernden Bedürfnisse von Gesellschaft und Wirtschaft zu reagieren.

Der Campus soll als Motor von Innovationen in der Gestaltung von Wissens-Clustern verstanden werden, die den internen Wissenstransfer und die soziale Interaktion unterstützen.

Der Campus soll umweltfreundlich gestaltet werden, insbesondere hinsichtlich ökologisch vernünftiger Verkehrsalternativen, energie-
effizienter Gebäude („Green Buildings“) und Landschaftserhaltung.

Eine stimulierende Architekturlandschaft und Arbeitsumgebung soll die Interaktion zwischen Mitarbeiter, Kunde und Besucher fördern. Diese wechselseitigen Beziehungen sollen einen positiven Einfluss auf die Forschung, den urbanen Kontext und das Firmenimage haben.

Hinweisvergl. Kees Christiaanse und Kerstin Hoeger; Campus and the City, 2007

Der „Zukunftscampus“ für die BASF SE

Auf dem Gelände des  Agrarzentrums Limburgerhof  überlegt die BASF, einen ZUKUNFTSCAMPUS zu gestalten.

Fünf Kilometer südwestlich von Ludwigshafen am Rhein und westlich der A9 soll ein moderner Arbeitsort entwickelt werden, mit optimalen Bedingungen für intensive Zusammenarbeit und Kommunikation — ein „Ort der Innovation und Begegnung“. Dieser Campus soll weltweit nicht nur Spitzenforscher und -manager anlocken, sondern auch Pionierarbeit in der Verbindung von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anliegen leisten.

Nach Schätzungen der UN wird bis zum Jahr 2050 die Weltbevölkerung von heute sieben auf neun Milliarden Menschen wachsen. Um alle Menschen ernähren zu können, müssten Agrar- und Ernährungs-
wirtschaft ihre Produktion bis 2050 um 70 Prozent steigern, und dies unter den Bedingungen des Klimawandels und angesichts des weltweiten Rückgangs der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche. Zu diesen wichtigen Themen der Agrarwissenschaft soll geforscht und Lösungen für die Fragen der Welternährung erarbeitet werden.

Der Campus soll unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit entstehen. D.h. noch nutzbare Gebäude sollen erhalten oder umgenutzt werden. Neue Gebäude sollen höchsten Anforderungen an die Energie- und Ressourcenschonung genügen.

Neben den klassischen Forschungsaufgaben der BASF soll sich der Campus öffnen für Kooperationen mit Universitäten und Start-up-Unternehmen. Für Mitarbeiter aus aller Welt soll der Campus nicht nur Aspekte des Berufsalltags, sondern auch Bedürfnisse der Familie und Freizeitaktivitäten erfüllen.

Die Beschreibung des Ortes

Region

Das Agrarzentrum Limburgerhof der BASF liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar. Einem Verdichtungsraum rund um das Dreiländereck Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Die Metropolregion Rhein-Neckar ist mit 2,4 Mio. Einwohnern der siebtgrößte Wirtschafts-
raum Deutschlands.

Die Metropolregion Rhein-Neckar bringt Spitzenleistungen: 13% des DAX-Kapitals und zehn der 100 wichtigsten deutschen Unternehmen kommen von dort. Der Wirtschaftsraum ist außerdem die drittwichtigste MDAX-Region.

Heute sind an den 21 Hochschulen der Region knapp 83.000 Studierende eingeschrieben. Zahlreiche Nobelpreisträger der Geschichte stehen in biografischer oder wissenschaftlicher Verbindung zur Region. Nationale und internationale Ranglisten bestätigen immer wieder aufs Neue die Exzellenz der akademischen Einrichtungen. In der MRN sind zudem mehr als doppelt so viele Menschen in der Forschung beschäftigt wie im Bundesdurchschnitt. Universitäre und außeruniversitäre Institute genießen Weltruf und pflegen mit der produzierenden Industrie einen fruchtbaren Wissenstransfer.

In der Metropolregion gibt es drei Welterbe-Stätten, über 200 Burgen, Schlösser und Sakralbauten, drei Naturparks, eine vielfältige regionale Küche und Spitzengastronomie, preisgekrönte „Tropfen“ aus vier Weinanbaugebieten, 15 Top-Festivals, über 110 Theater- und Klein-
kunstbühnen, über 200 Museen, jede Menge Breiten- und Spitzensport-Events.

Voraussetzung für den Erfolg und die Zukunftsfähigkeit der Metropol-
region Rhein-Neckar (MRN) ist die traditionell enge Zusammenarbeit und Verzahnung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung.

Agrarzentrum Limburgerhof

Nach Inbetriebnahme der ersten großtechnischen Ammoniaksynthese-
anlage (Haber-Bosch-Verfahren) der Welt 1913, die die landwirtschaft-
liche Produktion revolutionierte, erfolgte ein Jahr später die Gründung der landwirtschaftlichen Versuchsstation Limburgerhof.

Die 25 ha Sandboden mit geringer Ertragsfähigkeit boten die optimalen Vorraussetzungen, die Wirtschaftlichkeit des synthetisch hergestellten Düngers zu erforschen. In den Folgejahren entstanden die ersten Forschungsgebäude und Versuchseinrichtungen, die den immer weiter fortschreitenden Entwicklungen in der Düngemittelforschung Rechnung tragen sollten.1945 startete die Forschung zu Pflanzenschutzmitteln und bereits 1948 folgte die Markteinführung des ersten Pflanzenschutzmittels. In rasantem Tempo kamen weitere Produkte hinzu.

Es folgten Beratungsstellen in fast allen europäischen Ländern und die Gründung weiterer Versuchsstationen in Taiwan, Japan und den USA. Der Sprung zu einem weltweit verzweigten Forschungsnetzwerk war geschafft.

Zur Bewältigung der Fragen der Landwirtschaft und Ernährung wird in den Indikationen Herbizide, Fungizide, Insektizide, Pflanzengesundheit sowie in darüber hinausgehenden Themen geforscht. Auch BASF Plant Science, Biotechnologie-Tochter der BASF SE, hat ihren zentralen Sitz hier. Das Agrarzentrum Limburgerhof befindet sich mit derzeit 1700 beschäftigten Mitarbeitern an seiner Auslastungsgrenze. Die bestehenden Gebäude wie Kantine, Büro- und Laborflächen und die Infrastruktur sowie Stellplätze für PKWs können weiteres Wachstum nicht aufnehmen.

Im Nord-West grenzt ein ca. 20 ha großes Waldstück an das Gelände des Agrarzentrums. Das Waldgebiet ist Eigentum der BASF SE.

Im Süd-Osten des Agrarzentrums befindet sich in fußläufiger Entfernung der Gutsbetrieb Rehhütte. Hier betreibt die BASF praktische Landwirtschaft und bewirtschaftet eine Nutzfläche von 500 Hektar.

Die historischen Gebäude des Gutshofs dienen als Konferenz- und Tagungszentrum der BASF SE. Im ländlichen Ambiente stehen unterschiedliche Räume für Veranstaltung zur Verfügung. Bis zu 140 Personen können hier tagen und bewirtet werden.

Gebäude und Flächen

Die Bebauung des Werks Limburgerhof ist sehr heterogen zusammen-
gesetzt. Neben Fachwerkgebäuden aus der Gründerzeit findet man Gewächshäuser, Büro- und Laborgebäude sowie Technika und Lagergebäude.

Gebäudeflächen nach Nutzungstyp (BGF):

     9.300 m²

   18.500 m²

     9.300 m²

      1.700 m²


   19.900 m²

 
   29.500 m²


 410.000 m²

ca.
200.000 m²

 
 
 
Kulturkreis 
der deutschen Wirtschaft