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Abstract der Entwurfsidee

Ziel unseres Entwurfes ist es, bei weitestgehender Erhaltung des Bestandes, ein attraktives, urbanes Forum für die Bevölkerung der umliegenden Stadtteile zu schaffen.
Zwei Spangen, welche den Bestand umhüllen und ergänzen, erweitern die Nutzungsmöglichkeiten und setzen das Center in einen neuen städtischen Kontext.



Erläuterung und Begründung der Entwurfsidee

Zur Belebung des Centers wird die Haupterschließung auf die Erdgeschossebene verlegt. Die Wegeführung wird vereinfacht und zieht sich als gradlinige Passage durch das Gebäude. Entlang dieser Passage öffnen sich verschiedenartige offene und überdachte Plätze.


Den Mittelpunkt des Centers bildet ein offener Marktplatz an dem sich alternativ zu einem Foodcourt verschiedene Cafes, Restaurants und Bars befinden. Der Marktplatz wird zudem durch ein angrenzendes Hotel belebt. Seitlich der beim Mundsburg-Center beginnenden Passage befindet sich an der Hamburger Strasse ein großflächiger Bereich zur Ansiedelung eines Ankermieters. Gegenüberliegend befindet sich ein Kunstzentrum mit Ausstellungsfläche im Erdgeschoss und darüberliegend Ateliers und Künstlerwohnungen. Die Ausstellungsfläche im Erdgeschoss wird erweitert durch einen überdachten Platz. So profitiert der Konsument von der Kunst und der Künstler von den flanierenden Kunden des Einkaufcenters.

In dem Centerbereich an der Adolph-Schönfelder-Strasse wird die Passage ebenerdig weitergeführt. Hier befinden sich überwiegend Geschäfte des Nahversorgungssegmentes. Zudem wird hier eine Kindertagesstätte angesiedelt. So entsteht eine große Nutzungsmischung. Neben der Kunst, dem Einkaufen und dem temporären Wohnen in dem Hotel werden weitere attraktive Büro- und Wohnflächen geschaffen.

Die beiden bis zu 15m breiten Spangen ersetzen
die durch die Schaffung der Freiräume
verlorene Fläche um ein Vielfaches. Sie
schmiegen sich wie ein Passstück an den
Bestand und durchdringen diesen an einzelnen
Punkten. Im Innenraum wird eine neue
Orientierungsmöglichkeit geschaffen, da
die Passstücke von unterschiedlicher
Materialität sind und sich bis ins Innere
hinein ziehen. Auch die Nutzung schiebt sich an
einzelnen Stellen durch die Passstücke.
So bleibt der werbewirksame Straßenbezug
der Geschäfte erhalten. In den oberen
Geschossen der Erweiterung befinden sich
Büros und im Dachgeschoss Wohnungen.


Zudem wird der Straßenraum der Hamburger
Straße, welche mit der Oberaltenallee
verbunden wird, auf ein städtisches Maß gebracht.


Durch die Verlagerung der Stellplätze des Conti-Parkhauses in das Untergeschoss der Erweiterung an der Hamburger Straße entsteht ein belebter Straßenraum, an dem sich die Spange bis an die Bostelreihe heran zieht. Hier befinden sich überwiegend Wohnungen.


Zudem bietet der neu gewonnene Raum weitere Möglichkeiten das Center in Querrichtung zu durchbrechen und die Umgebung in das Center zu ziehen. Diese passagenförmigen Verbindungen sind, wie auch die Hauptpassage, jederzeit frei zugänglich. Auch die Durchgänge zum Marktplatz bietet eine Möglichkeit der Quererschließung.

So wird das Center sowohl durch die baulichen Eingriffe als auch durch die daraus resultierende Belebung "revitalisiert".


Pläne und Plakate in großen Formaten


























 
 
 
Lena Tasche / Johannes Brixel
Universität Hannover

"Urban Sandwich"





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