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Abstract der Entwurfsidee

Die Befriedigung der Grundbedürfnisse auf der einen, die Lust am Schauen auf der anderen Seite sowie die Einbindung in unsere Freizeit, machen das Einkaufen zu einem festen Bestandteil unseres Lebens. Diesen in den räumlichen Kontext der Umgebung einzubinden und mit architektonischen Qualitäten Einfluss auf das Leben der Menschen am Ort zu nehmen, ist unser Entwurfsziel.
Identität schaffen, Qualitäten des Ortes nutzbar machen und die strukturierte Einbettung in die Umgebung stehen für uns bei der Umsetzung dieses Ziels im Vordergrund.

Erläuterung und Begründung der Entwurfsidee


Der Entwurf sieht vor, das Einkaufscenter [EKZ] durch eine vorgelagerte, kubische Struktur, welche sich am bestehenden Stützraster orientiert, zu erweitern. Die dabei entstehenden Volumen, die StadtFenster, schaffen innovative Qualitäten im Innenraum, strukturieren den Stadtraum neu und kommunizieren durch ihre Öffnung nach außen gleichzeitig mit dem Umfeld.


Sie dienen als Fenster des Centers zur Stadt und können verschiedenste Funktionen erfüllen: Sie sind Verkaufsraum, Schaufenster oder Werbefläche, bieten aber auch die Möglichkeit Gastronomie unterzubringen oder sie als Terassen und Loggien zu nutzen, jeweils auf den entsprechenden Mieter angepasst. Sie können durch ihre flexible Struktur auf veränderte Bespielung der Innenräume reagieren und sind variabel nutzbar.


Zur Unterstützung dieser Neustrukturierung wird der bestehende Grünraum zwischen der Hamburger Straße und der Oberaltenallee an das Center herangeschoben, was eine Verlegung der Straße und einen Boulevard vor dem EKZ schafft. Gleichzeitig wird die derzeitige Trennung zwischen dem Wohnquartier und dem Center durch das Conti-Parkhaus aufgehoben, indem die bestehenden Parkflächen unter den neuen Boulevard verlegt werden. Dadurch wird das Center auch von der Rückseite erreichbar und der Verkehr an dieser Stelle reduziert. Betont wird dies auch durch eine neue Verkehrsführung: Die Erschließung für Fußgänger findet nun im Erdgeschoss statt, um eine Revitalisierung dieser Zone zu erreichen. Dort befindet sich der Passant auf gleicher Ebene mit dem Fahrrad- und dem Autofahrer, in einem von allen Verkehrsteilnehmern gemeinsam genutzen Raum, mit eingefassten Grünflächen.

Als eine Verstärkung der bestehenden Verbindung zwischen der Hamburger Straße und den Wohnquartieren hinter dem EKZ, wird die Struktur des Gebäudes aufgebrochen und ein neuer Marktplatz geschaffen. Dieser dient als Treffpunkt für die Anwohner in der Umgebung. Die Freifläche kann für öffentliche Veranstaltungen, Wochenmärkte und Events des EKZ genutzt werden. Für die Besucher des Centers wirkt er als Attraktor, der den neuen Haupteingang an dieser Stelle in Szene setzt. Zur Stärkung dieser Ziele befindet sich an den Platz angrenzend eine große Freitreppe, die auf den Marktplatz gerichtet ist sowie ein darunter liegender Versammlungssaal.

Um die derzeitige trennende Wirkung des Centers zwischen den angrenzenden Stadtteilen aufzuheben, werden eindeutige Durchwegungen und damit Verbindungen geschaffen. Auch der Straßenraum hinter dem Center wird klarer definiert, indem durch neue Baukörper die bestehende Nachkriegsbebauung zum EKZ hin geschlossen und um neue Gebäude erweitert wird. Dies schafft eine deutliche Qualitätssteigerung für die vorhandene Wohnbebauung sowie für die Nutzung des Centers auf dieser Seite.

Als letzter Schritt soll mit einem "upgrade", einer Aufstockung der Hochhaustürme B und E, ein Blickfang für das neue EKZ entstehen. Ein Schritt zur Identitätsbildung und ein Symbol mit Wiedererkennungswert.

Pläne und Plakate in großen Formaten










 
 
 
Sara Walter / Philipp Möhlenkamp
Universität Hannover

"StadtFenster_Hamburg"





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