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Abstract der Entwurfsidee

Einkaufen in der Zukunft bedeutet für uns die Rückgewinnung des öffentlichen Raumes als Bindeglied zwischen Stadt und Shopping. Grundgedanke des Entwurfes ist daher der Ersatz der eingehausten und privaten Mall durch eine offene und öffentliche Einkaufspromenade entlang der Hamburger Straße. Die wesentlichen Elemente unserer Stadtstrategie sind der Rückbau der Mall zwecks Erweiterung der bestehenden Handelsflächen im Center; die Errichtung einer parzellierten Bauzeile für Flagship Stores und vergleichbare individuelle Handelshäuser, die die Promenade räumlich fassen, sowie die Konzentration des Straßenverkehrs in einer normalen großstädtischen Weise.
Die Hamburger Promenade soll als öffentliche Bühne Handel und Stadt neu und nachhaltig beleben. Mit der Promenade und den Handelshäusern bekommt das Shopping Center neue "Mitspieler", von denen gleichwertig starke ökonomische und urbane Impulse ausgehen können.

Erläuterung und Begründung der Entwurfsidee


Es ist uns wichtig, das bestehende Gebäude des Einkaufszentrums weiter zu nutzen und langfristig erhalten zu können. Der großflächige Handel wird darin konzentriert, jedoch wird dessen Erschließung und Orientierung von Innen nach Außen gekehrt.


Das Gesicht des Handelsplatzes ist nicht länger die Mall, sondern die Promenade!

Zukünftig kann die ganze Gebäudetiefe für Verkaufsflächen genutzt werden. Diese und auch die Hochhäuser werden jeweils direkt über die Promenade erschlossen.

Die gegenüberliegende neue Bebauung ist geprägt durch eine kleinteilige Parzellenstruktur, die von den zukünftigen Nutzern und Investoren individuell nutzbar und gestaltbar ist. Flagship Stores sind hier denkbar. In den Obergeschossen sind unterschiedliche Nutzungen wie Kultur, Erlebnis- und Aktivitätsangebote, Gewerbe, Büros, Ateliers, Wohnen usw. möglich. Eine Mischung verschiedener Nutzungen und Verkaufskonzepte sorgt für Vielfalt und Lebendigkeit mit einer großstädtischen Atmosphäre.


Der Durchgangsverkehr wird auf den verbreiterten Straßenverlauf  der Oberalten-Allee umgelenkt und zusammengefasst. An der Durchgangsstraße befinden sich an der neuen Bebauung Möglichkeiten zum Kurzzeitparken. Rhythmisch wiederkehrende Durchgänge und gezielt angeordnete Fußgängerüberwege schaffen selbstverständliche Verbindungen zwischen der Hamburger Promenade und dem umgebenden Stadtteil.


Zwischen den beiden quer zur Straße orientierten Hochhausblöcken eröffnet sich ein Atrium zur Promenade. In diesem befinden sich auf drei Ebenen Galerien, von denen sich Läden und gastronomische Einrichtungen erschließen lassen. Der großzügige, überdachte Raum kann variabel sowohl als Marktplatz als auch für Events genutzt werden. Im Eingangsbereich weitet sich die Promenade durch einen Rücksprung der vorgelagerten Bebauung auf und kündigt einen zentralen Ort an. Über diesen ist das Parkhaus, welches in seiner Funktion erhalten bleibt, erreichbar:


Mit der Hamburger Promenade als neues Handels- und Stadtteilzentrum initiieren wir eine moderne Form des Einkaufens, die in den öffentlichen Raum integriert ist.


Die Promenade kann fußläufig von den zwei U-Bahnstationen Mundsburg und Hamburger Straße bequem erreicht werden. Es befinden sich städtische Plätze vor dem Mundsburg-Center und am nordöstlichen Eingang der Promenade.

Die Hamburger Promenade ist eine öffentliche Einkaufsstraße für Fußgänger. In ihrer Längsausdehnung wird sie durch Straßeninseln in überschaubare Teilbereiche gegliedert. Sie wird begleitet von Baumreihen und Grünflächen, die architektonisch arrangiert, eine urbane Aufenthaltsqualität bewirken. Der konzeptionelle Aufbau der Promenade zwischen großflächigem Handel im "Center" und den Flagship Stores der neuen Bebauung an der Hamburger Straße ist der Garant für ihre Rolle als Impulsgeber für Handel und Stadt.

Von den Rändern zur Mitte wird die Promenade in Zonen mit besonderen Aufgaben gegliedert: Entlang der Schaufensterfronten dient der Bürgersteig dem ungestörten Strom der Kunden in die und aus den Läden. Daran schließt sich jeweils ein Streifen mit Bänken, Bäumen, Laternen, kleinen Skulpturen, fahrbaren Kiosken, Zeitungsständen, Litfasssäulen etc. an. Hier kann man verweilen, Kleinigkeiten kaufen, die Szenerie beobachten. Herzstück der Promenade ist die [autofreie] Straße als Bühne für Selbstdarsteller, Events, Ausstellungen, Märkte usw. Eine Wasserrinne zitiert Hamburger Atmosphäre zum Anfassen für Kinder und fügt so ein weiteres spielerisches Element bei.



Pläne und Modellbild in großen Formaten












 
 
 
Kati Meyer / Christa Storch / Pascal Wagner
Bauhaus-Universität Weimar

"Hamburger Promenade"





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