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Kulturkreis 
der deutschen Wirtschaft 
 
 

IMPULS    Grün. Sozial. Urban. Vernetztes Borsigplatzquartier

1    Handlungsfelder    + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Die städtebauliche Konzeption basiert auf den Stärken und Schwächen des Borsigplatzquartiers und setzt mit der Entwicklung des Areals Westfalenhütte positive Impulse für das gesamte Viertel.

2    Städtebauliche Konzeption    + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Die neu geschaffenen Siedlungsbereiche gliedern sich in das geradlinige Raster des Quartiers ein und schließen dieses nördlich und nordöstlich durch eine Weiterführung des Rasters und durch die Wegnahme der diagonalen Springorumstraße ab. Die konsequente Weiterführung der Erschließungsstruktur und der überwiegend vorherrschenden vier- bis fünfgeschossigen Bauten gewährleisten eine harmonische Verbindung mit dem Bestand.

Der Wegfall der Springorumstraße verhindert zudem die Induktion von Durchgangsverkehr in den Wohnbereichen, so dass die verkehrliche Anbindung des Dienstleistungsstandorts Westfalenhütte ausschließlich über die in der Rahmenplanung ausgewiesene Verbindung des 24-hours-drive erfolgt.

3    Vernetztes Borsigplatzquartier    + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Das Quartier wird damit durch die Freibereiche im Norden abgeschlossen. Eine Zerschneidung der Grünfläche findet nicht statt, was zu einer wesentlichen Qualitätssteigerung führt und eine durchgehende natürliche Verbindung zwischen Grünspange und Hoesch-Park sichert.

Kern der Planung ist ein dreistufiges Grünkonzept, das sich in die Quartiersebene, den Entwicklungsbereich Westfalenhütte und die einzelnen Baublöcke gliedert. Die neu geschaffenen Freibereiche kompensieren das identifizierte Grünflächendefizit im Quartier und dienen als verbindendes Element zwischen Bestand und Neuplanung.

Die Nutzungen orientieren sich am Leitthema „Natur, Sport und Abenteuer“ — wobei unterschiedliche Räume für alle Generationen vorgehalten werden.

3a    Ebenen    + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Die erste Ebene kennzeichnet eine den Entwicklungsbereich umgebende Grünspange, die den Rahmen der städtebaulichen Entwicklung bildet und als grünes Rückgrat des gesamten Borsigplatzquartiers dient. Die großzügigen Freibereiche knüpfen im Westen an bestehende, gesamtstädtische Freiraumverbindungen an. Im Norden schafft die Grünspange eine räumliche Trennung zum neu entstehenden Dienstleistungs- und Gewerbebereich und fungiert als natürlicher Immissionsschutz. Gleichzeitig gewährleistet der neu angelegte Hochseilgarten eine behutsame Verbindung zwischen dem nördlich gelegenen, von Bäumen geprägten Brügmanns Hölzchen mit den Aufenthaltsflächen im Westen. Der Hoesch-Park markiert den östlichen Abschluss des Quartiers.

Die zweite Ebene bilden einzelne Quartiersplätze, die der Förderung von Kommunikation und Integration dienen. Diese Plätze entstehen an relevanten Verkehrsachsen- und -schnittpunkten sowie Übergängen zwischen Siedlungs- und Freibereichen und bieten die Möglichkeit unterschiedlicher, flexibler Nutzungen sowie der Aneignung durch die Bewohner.

Die Planung integriert dabei bestehende Plätze außerhalb des Entwicklungsbereichs — wie den Hoesch-Platz, den Borsigplatz und den Hoesch-Park — indem die neu geschaffenen Plätze als Gegenüber der bestehenden Plätze angeordnet und realisiert werden.

Eine axiale Verbindung durch Grünachsen sorgt für eine Verbindung der Plätze und stellt somit die Verknüpfung zwischen Bestand und Neuplanung sicher.

Als zentraler, öffentlicher Treffpunkt entwickelt sich der südlich des Hoesch-Gebäudes gelegene Westfalenplatz [vor der denkmalgeschützten ehemaligen Hoesch-Verwaltung], der über das geschichtsträchtige „Tor 1“ mit dem [geplanten] Museumsplatz verbunden ist.

Die dritte Ebene des Grünkonzeptes bilden die Innenhöfe der Blockbebauung. Sie bieten Privatheit und Ruhe, sind zentraler Bereich der einzelnen Wohnblöcke und halten sowohl private Gärten als auch gemeinschaftlich nutzbare Räume vor.

Zentrale Merkmale sind eine Vielzahl von Mietergärten und Bereiche für urbane Landwirtschaft für die Bewohner der umliegenden Wohnbereiche.

3a    Impulse    + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Um eine Mischung des Quartiers zu erzielen, werden in den einzelnen Wohnblöcken unterschiedliche Wohntypologien angeboten. Die westlichen Blöcke werden als Geschosswohnungsbau realisiert.

Durch die geschlossene Bauweise dienen sie ergänzend zu den Freibereichen entlang der Bahntrasse als aktiver Lärmschutz.

Ebenso als Geschosswohnungsbau realisiert sind die südlich des Westfalenplatzes gelegenen Wohnblöcke.

Sie bieten dabei die Möglichkeit der Integration von Stadthäusern, so dass unterschiedliche Wohntypologien je Block und Bedarf entwickelt werden können.

Im Norden lockert die Bebauungsstruktur auf. Geschossbauten entlang der Erschließungsstraße fassen den Straßenraum und wahren den urbanen Charakter des Viertels. In Richtung der nördlichen Freibereiche wird Raum für Reihenhäuser, Stadtvillen und Stadthäuser vorgehalten.

Alle Wohnblöcke im Entwicklungsbereich bieten aufbauend auf die städtebauliche Struktur eine sehr hohe Flexibilität, so dass die Wohntypologie an die Nachfrage angepasst werden kann. Zudem können die einzelnen Blöcke in unterschiedlicher Form realisiert werden.

Insbesondere die nördlichen Bereiche angrenzend an die Grünspange bieten sich dabei in erster Linie für freifinanzierten Wohnbau an. Die südlichen Wohnblöcke entlang der Bahntrasse hingegen sind für die Umsetzung durch (je) einen Investor und somit für genossenschaftliches Wohnen und geförderten Wohnungsbau vorgesehen.

Die Gestaltung dieser Blöcke soll barrierefrei geschehen.

Neben unterschiedlichen Wohntypologien und Realisierungsformen nehmen verschiedene Wohnformen eine besondere Bedeutung ein. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird der Wohnblock westlich des Westfalenplatzes als gemeinschaftliches und generationen-
übergreifendes Wohnprojekt entwickelt. In unmittelbarer Nähe zur Stadtbahn-Haltestelle Westfalenhütte und den neu geschaffenen Nahversorgungseinrichtungen entsteht ein Seniorenwohnheim.

Ebenso werden in diesem Bereich mehrere Wohneinheiten als autofreies Wohnen realisiert.

Eine Ergänzung sozialer Einrichtungen und Wohnfolgenutzung zum Bestand findet statt.

Der ruhende Verkehr wird im Straßenraum sowie in Tiefgaragen abgewickelt.

4    Realisierung    + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Hinsichtlich der Größe des Areals und des damit einhergehenden Bauvolumens weist der Entwurf in hohem Maße flexible Strukturen auf. Neben der bereits aufgeführten Möglichkeit, die Wohntypologien bedarfsorientiert zu realisieren, kann der Entwurf in unterschiedlichen Realisierungsstufen unabhängig voneinander entwickelt werden.

 
 
 
 
Die Realisierung erfolgt dabei von Süden aus, so dass ein natürliches Wachstum des Quartiers entsteht.

 
 
Ein bestehender Dienstleistungskern um das [unter Denkmalschutz stehende] Hoesch-Gebäude kann bedarfsorientiert, losgelöst von der restlichen Entwicklung, erfolgen.

Noch bestehende Gebäude und Hallen können ohne weiteres in die Planung integriert werden.

Eine Entwicklung der Halle 13 als vertikaler Garten wird angestrebt.

Eine Entwicklung der Grünschneise erfolgt parallel zu den ersten baulichen Maßnahmen.

Als Zwischennutzung der als Wohnfläche vorgesehenen Teile wird das Grünkonzept aufgegriffen, so dass urbane Landwirtschaften auf dem gesamten Areal in der Entwicklungszeit entstehen können.

Sollte eine komplette Realisierung auch das langfristige Ziel sein, bietet der Entwurf die Möglichkeit additiver Grünflächen, die sich in das Grünkonzept integrieren lassen und letztlich in einer letzten Realisierungsstufe als Bauland entwickelt werden können.

D I S K U S S I O N    + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

pro

kontra

E R G E B N I S    + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

 
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      in der engeren Wahl
      für die Preisvergabe.

 
 
 
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