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Kulturkreis 
der deutschen Wirtschaft 
 
 

IMPULS    4 Squares 4 Hoesch

S T Ä D T E B A U    + ++ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Im neuen Quartier werden vier Plätze realisiert: „4 Squares 4 Hoesch!“

Diese Plätze entstehen analog zu den Bauabschnitten und sollen für die Bewohner des jeweiligen Kleinquartiers als Aufenthaltsmöglichkeit dienen.

Ziel ist es, Quartiersgemeinschaften zu bilden.

Die Plätze sollen als Identifikationspunkt des jeweiligen Kleinquartiers, als Treffpunkt und als zentraler Ort inmitten der Bebauung dienen.

Eine wichtige Achse ist die Stahlwerkstraße, die als Nord-Süd-Achse den Blickbezug zum alten Werkstor – dem heutigen Museum – bildet.

Diese Straße geht am Hoeschmuseum in einen Fußweg über und endet im Norden im Grüngürtel.

Auf dieser Achse gibt es im südlichen Bereich den Lebensmitteleinzel-
handel, da es an dieser Stelle eine gute Anbindung durch den ÖPNV gibt. [Öffentlicher Personen Nah Verkehr]

Das neue Quartier ist durchzogen von einer Hauptwegeverbindung von Süd nach Nord.

Dieser vom Verkehr wenig belastete Quartiersweg weitet sich jeweils im südlichen und im nördlichen Quartiersteil zu einem Platz auf.

Die neuen Grünschneisen vernetzen die bereits bestehenden Grünanlagen und prägen durch einen Central Park den Entwurf.

Entlang der Bahntrasse und nördlich an das Plangebiet angrenzend entsteht in Verbindung mit dem Hoeschpark ein neuer Grüngürtel.

Für die Bewohner soll dieses „Grünnetz“ mit Fahrrad- und Fußgängerwegen eine Naherholungsmöglichkeit bieten.

Von Osten aus bildet die grüne Achse der Robertstraße die Hauptzufahrt in das neue Quartier.

Und führt entlang des Central Parks auf das höchste Gebäude des Gebietes zu — den Hochpunkt.

Die neu entstehenden Baukörper entlang des Grüngürtels sind versetzt zueinander positioniert, um eine weichere Quartierskante zu bilden.

H O C H B A U    + ++ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Die neuen Gebäude  bilden zum größten Teil einen Blockrand aus und ergänzen das quartiersprägende Stadtgefüge.

Durch Straßenzüge und Freiräume wird das Gebiet in mehrere gefasste Quartiersteile gegliedert.

Zum westlich angrenzenden Bahndamm bilden lange Blöcke die Kante des Quartiers und schützen innenliegende Bereiche vor den Emissionen des Bahnverkehrs.

In den einzelnen Gebäudeblöcken werden dabei verschieden Wohnungsformen und Wohnungsgrößen realisiert, um eine Durchmischung zu erreichen.

Alle Blöcke sind in unterschiedlichen Größen realisiert. Die gebildeten Innenhöfe sind entsprechend ihrer Größe und der Nutzungsform der angrenzenden Gebäude unterschiedlich mit Privat- und Gemeinschaftsgärten gestaltet.

Die vorwiegende Ost-West-Ausrichtung der Gebäude sorgt für eine gute Belichtung der Wohneinheiten.

Die freistehenden Gebäuderiegel stellen mit den innenliegenden Treppenkernen, die durch das Dach belichtet werden, eine besonders wirtschaftliche Bauform dar.

Wohnungstypen

B A U A B S C H N I T T E    + ++ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Im ersten Bauabschnitt wird im Süden des Quartiersgeländes am Hoeschplatz ein markanter Solitär mit einem Supermarkt errichtet. Dieser Supermarkt soll die Nahversorgung des neuen sowie bestehenden Quartiers sicherstellen. Dieser Standort bietet sich für die Realisierung eines Supermarktes an, da an dieser Stelle bereits eine ÖPNV-Anbindung [Öffentlicher Personen Nah Verkehr] vorhanden ist.

An der bereits bestehenden Kita soll ein Erweiterungsbau realisiert werden, da anhand der vorausgegangenen Analyse noch hoher Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen besteht. Die bereits bestehende Kita bleibt erhalten, könnte aber auch in den nächsten Jahren zurückgebaut und durch einen neuen Baukörper ersetzt werden.

Außerdem wird noch zur Fassung des Blocks und des Borsigplatzes ein Riegel mit Wohnbebauung errichtet.

Vor dem neuen Solitär entsteht der 1. Quartiersplatz. Dieses südliche Gebäudeensemble am Hoeschplatz wird bereits vollständig über Bestandsstraßen erschlosssen.

Ebenso wird in dem ersten Bauabschnitt in der Nähe des Hoeschmuseums im Norden ein neues Punktgebäude errichtet. Dieses Gebäude soll als Infopoint dienen, in dem sich interessierte Bürger über die Entwicklung des neuen Quartiers und über den Baufortschritt informieren können. Im Erdgeschoss gibt es ein Café und in den Obergeschossen Büros, in denen das Quartiersmanagement untergebracht werden kann.

Vor dem Hoeschmuseum wird ein neuer Platz angelegt [der spätere 3. Quartiersplatz], wobei die Bestandsbäume erhalten werden und zusammen mit Neuanpflanzungen die gesamte Fläche säumen.

Zwischennutzung : Mit Beginn der ersten Bauphase werden „Energiewälder“ in den Bauabschnitten 3, 4 und 5 gepflanzt, die später jeweils vor der betreffenden Bauphase gerodet werden.

Die bepflanzten Flächen entsprechen den später dort entstehen sollenden Gebäudeblöcken und zeichnen somit einen blassen Abdruck den entstehenden Quartiers vor,

Zum Start der ersten Bauphase und mit dem Rückbau der alten Fabriksmauer gibt es eine Veranstaltung, damit der Umbau des neuen Quartiers in das Bewusstsein der Bürger gerufen wird.

Da das Borsigplatzquartier als Fußballstandort bekannt ist, werden der Bereich des Bauabschnittes 2 und der Platz vor dem Hoeschmuseum zu den Fußballweltmeisterschaften 2014 und 2018 als Public-Viewing-Flächen genutzt und steigern so die Bekanntheit des neuen Wohnortes.

Im zweiten Bauabschnitt wird das erste Wohnquartier realisiert. Es handelt sich um vier Blockränder und vier Solitäre, welche um den
2. Quartiersplatz angeordnet werden und im Erdgeschoss verschiedene Geschäfte entlang der Stahlwerkstraße beherbergen.

Östlich des neuen Quartiers wird ein Gebäudewinkel, ebenfalls mit Wohnbebauung, realisiert, um den bereits bestehenden Block zu schließen.

Im Zuge dieser Maßnahmen werden die Alberstraße [Westseite des Hoeschplatzes] nach Norden und die Robertstraße nach Westen verlängert.

Der innere Quartiersbereich wird durch Shared Spaces erschlossen.

Im dritten Bauabschnitt wird das Hochhaus errichtet. Dieses bildet einen zentralen Punkt im Entwurf des neuen Quartiers.

Dort werden Café, Fitness-Bereiche, Ärzte-Bereich mit Physiotherapie und Büros realisiert.

Am ehemaligen Parkplatz an der Schlosserstraße werden auch neue Wohnblöcke errichtet. Allerdings wurde in dem Entwurf auf den Baumbestand Rücksicht genommen, so daß die neuen Gebäude ein Stück von der Straße abgerückt sind und sich der Block in mehrere Baukörper gliedert. Zudem wird an der Eberhardstraße ein bestehender Blockrand geschlossen.

Dadurch wird der 3. Quartiersplatz vor dem Hoeschmuseum allseitig gefasst.

In diesem Bauabschnitt wird neben einigen neuen Straßen eine Verbindung zwischen Schlosser- und Eberhardstraße hergestellt.

Im vierten Bauabschnitt werden westlich des Hoeschmuseums vier Blockränder und ein Riegel um den 4. Quartiersplatz gebaut.

In der derzeit als Heizkraftwerk genutzten Halle nördlich hinter dem Museum werden Kleinkunstateliers eingerichtet.

Die beiden Blöcke am westlichen Quartiersrand werden seitlich durch Shared Spaces erschlossen.

Im fünften Bauabschnitt werden vier Blockränder und ein Solitär errichtet,der eine weitere Kita beherbergt. Die zugehörigen Frei- und Spielflächen liegen direkt am neu entstandenen Grüngürtel.

Die Hoeschgebäude sowie die Einrichtungen des Fraunhoferinstituts werden mit diesem Bauabschnitt auch nach Norden vom neuen Quartier umschlossen und als Gebäudeensemble in einer Grünfläche gefasst.

Der Fußweg in der Verlängerung der Stahlwerkstraße durchschneidet diese Grünfläche und reicht bis in den nördlichen Grünzug.

D I S K U S S I O N   + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

pro

kontra

E R G E B N I S   + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

 
      2.  Preis

Das Projekt „4Squares 4Hoesch” greift das Thema des im Kontext vorherrschenden Stadtplatzes auf und gliedert durch eine Abfolge von vier Plätzen das Planungsareal. Diese Stadt-Zwischenräume werden durch eine Hauptwegeverbindung in Nord-Süd-Richtung miteinander verbunden und in den Kontext verwebt.

Die Platzfolgen sind in ein Bauphasenkonzept integriert und setzen durch gezielte Nutzungsangebote Impulse für die neu entstehenden Nachbarschaften. Die angrenzende Blockrandbebauung und die Straßenfluchten aus dem Stadtgefüge werden aufgegriffen, weitergeführt und laufen raumkompositorisch in den angrenzenden und umlaufenden Grüngürtel aus.

Dieser spielerisch geführte Versatz vermag es immer wieder neue räumliche Situationen zu entfalten.

Die hohe Bebauungsdichte sowie die zu hinterfragenden Abstandsflächen werden kritisch beurteilt.

Das städtebauliche Programm der Nutzungen ist sorgfältig aus der vorangegangenen Analyse entwickelt. Die Maßstäblichkeit und die Angemessenheit der vorgeschlagenen baulichen Interventionen ist überzeugend gelöst.

Eine heterogene Nutzungsverteilung, bestehend aus Dienstleistungs-, Gewerbe-, Einzelhandels-, Sport- und Freizeitflächen wird angeboten und selbstverständlich in die Wohnbebauung integriert.

Die präzise Setzung von „Initiatoren-Gebäuden“ an städtebaulichen Schnittstellen erlaubt eine prozesshafte Stadtentwicklung und stellt die Ansiedlung verschiedener Nutzergruppen sicher.

Vielfältige und flexible Wohnungstypologien werden in einer Mischung angeboten und somit den vielfältigen Nutzungsanforderungen gerecht

Die Arbeit überzeugt durch den Dialog zwischen einer konsequenten und prozesshaften Stadtplanung mit spannenden Raumsequenzen und dem Erhalt sowie der Integration historisch verankerter Schlüsselgebäude.

 
 
 
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