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Home: Die Auswahl aller Projekte
Kulturkreis
der deutschen Wirtschaft 
im BDI e.V.
 
Die Lösung der Aufgabe
Die Lösung der Aufgabe
Die Lösung der Aufgabe
Die Lösung der Aufgabe
Die Lösung der Aufgabe
Die Lösung der Aufgabe
Die Lösung der Aufgabe
Die Lösung der Aufgabe
Die Lösung der Aufgabe
Die Lösung der Aufgabe
Die Lösung der Aufgabe
Die Lösung der Aufgabe
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Die Lösung der Aufgabe
Die Lösung der Aufgabe
Die Lösung der Aufgabe
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 




Jurierung, Juroren und Juryprotokoll




Ausgelobt sind 10 000 EURO für

"Quartier am Nordhafen
                                — eine Metropolenlücke wird geschlossen"

Ein Projekt des Kulturkreises
in Kooperation mit
der Vivico Real Estate GmbH, der Deutsche Bahn AG
und der Stadt Berlin
für Studierende der Architektur und Künste
der sechs Hochschulen

Universität Stuttgart,
Universität der Künste Berlin,
Akademie für Bildende Künste der Universität Mainz,
Akademie der Bildenden Künste München,
Fachhochschule Anhalt in Dessau und
Beuth Hochschule für Technik Berlin

im Wintersemester 2009/10 und Sommersemester 2010

Die Jury

Die Sachpreisrichter
Die Fachpreisrichter
Der Junior-Fachpreisrichter
Die Protokollanten
Die Laien-Richter und Gäste
Die Moderatoren

Das Protokoll der Sitzung vom 6. und 7. Mai 2010

Saal 1

Der Beginn der Sitzung ist am 6. Mai 2010 um 11 Uhr im Deutschen Architektur Zentrum Berlin im Taut-Saal und im Scharoun-Saal in der Köpenicker Straße 48/49 in Berlin-Mitte.

Saal 2

Der Vorsitzende des Gremiums, Dr. John von Freyend, eröffnet die Sitzung und dankt der Vivico und der Deutschen Bahn AG für die Kooperation und das großzügige Engagement. Die Jury wird vorgestellt.

Vorstellung

Es wurden 21 Arbeiten zum Wettbewerb angemeldet. Die geforderten Leistungen wurden von allen Gruppen erbracht.

Aufmerksamkeit 2

Die Reihenfolge der Präsentationen wird ausgelost. Die Hochschulen sind auf den Arbeiten nicht markiert oder angezeigt.

HINWEIS Diese universitäre Anonymisierung wurde in den folgenden
        Listen dieser Veröffentlichung wieder aufgehoben und die zugehörigen Hochschulnamen wurden eingefügt.

Auftritt

Die Teilnehmer präsentieren ihre Arbeiten mittels PowerPoint-Präsentation oder mittels PDF. Jede Arbeit wird von den Entwurfsverfassern in 15 Minuten öffentlich vorgestellt; die Jurymitglieder haben anschließend 5 Minuten Zeit für Fragen.

Aufmerksamkeit 1

Donnerstag, 6. Mai 2010, von 11.00 Uhr bis 19.40 Uhr:
Öffentliche Präsentationen der Entwürfe 1 bis21.

Die Wettbewerbsbeiträge in der ausgelosten Reihenfolge der Präsentation
Von der Idee zum Entwurf Struktur Zopf

HINWEIS Der Film dieser Studentinnen wird von ihnen für keinerlei
        Publizierung freigegegen und es wurden auch keine Dateien oder Stills für eine Veröffentlichung geliefert: Deshalb kann diese Arbeit leider weder auf DVD noch im Internet vorgestellt werden.

Detail Saline ???

Die Präsentation endet am Donnerstag, dem 6. April 2010, um 19.40 Uhr.

Beratung 1

Am Freitag, dem 7. Mai 2010 um 9.00 Uhr beginnt die Beratung der Jury unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Beratung 2

Herr Prof. Dr. Udo Weilacher stellt die Frage nach der Schwerpunktsetzung dieses Architekturpreises und den Kriterien, nach denen die Entwürfe bewertet werden sollen.

Beratung 3

Der Vorsitzende der Jury, Herr Dr. Eckart John von Freyend betont, daß der Preis sowohl den baukünstlerischen Nachwuchs fördern als auch Kreativität und Innovation auszeichnen will. Auch der Wunsch, eines Tages einen Pritzker-Preisträger unter den ehemals Geförderten zu haben — so wie es im Kulturkreisbereich Literatur einige Nobelpreisträger gibt — ist einer der Beweggründe für diese Preisvergabe.

Beratung 4

Die Jury entscheidet, bei den eingereichten Arbeiten die Qualität der Idee, den architektonischen Entwurf und die Umsetzungsfähigkeit zu bewerten.

Beratung 5

Als Entscheidungskriterien gelten also:

Der Ausscheidungs-Rundgang 1

Im ersten Besichtigungsrundgang werden die Arbeiten unkommentiert angeschaut und mit einfachen Wortmeldungen weiter gewählt.

Folgende Arbeiten fallen aus der Wertung heraus:

Ausscheiden

Damit bleiben 16 Arbeiten in der Wertung.

Der Bewertungs-Rundgang

In diesem Rundgang werden die Arbeiten diskutiert und dann wird über sie entschieden. Die Arbeiten wurden wie folgt bewertet:

6

4

5

5

10

0

2

8

3

7

Bewerten 1

10

0

2

8

0

10

3

7

Vorstellung 1

10

0

1

9

0

10

5

5

Bewerten 2

0

10

10

0

4

6

Bei Gleichstand der Stimmen verbleibt die Arbeit in der Wertung.

Folgende Arbeiten scheiden aus:

Vorstellung 2 Bewerten 3

Damit bleiben 7 Arbeiten in der Wertung.

Der Ausscheidungs-Rundgang 2

In diesem Durchgang wird jede der verbliebenen 7 Arbeiten noch einmal diskutiert und mehrheitlich über sie entschieden:

Disput

Die folgenden Arbeiten scheiden dann aus:

Die Entscheidung
Urteilsspruch

Die Jury entscheidet folgende Preise zu vergeben:

Architekturpreis des Kulturkreises
der deutschen Wirtschaft

Förderpreise

Anerkennung für die künstlerische Position

Die Begründung der Jury
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HINWEIS Der Entwurf setzt sich deutlich über die Aufgabenstellung hinweg
        und beplant die gesamte "Europacity" und nicht — wie eigentlich gefordert — nur den Bereich am Nordhafen.
Die Jury ließ diese Ausnahme zu.

"Die Verfasser der Arbeit "Instant Kiez" identifizieren in ihrem Projekt treffsicher die Frage der intelligenten Integration des neuen Stadtteiles in den umgebenden städtischen Kontext als ein zentrales Problem, das es von Anfang an zu bewältigen gilt. Ziel der Autoren ist es, ausgehend vom vorliegenden Masterplan die Zeit bis zur Realisierung neuer Bauten zu nutzen, um — wie sie es selbst ausdrücken — durch kreative Zwischennutzungen den "soziokulturellen Humus" zu entwickeln, der im Laufe der Zeit die Basis für ein lebendiges neues Stadtquartier bilden kann. Weithin sichtbare architektonische Zeichen für den Transformationsprozess der innerstädtischen Brache sind freistehende Treppentürme, die als bespielbare Bauskulpturen frei verteilt auf der Fläche stehen und in die zukünftige Bebauung gleichsam "einwachsen" können.
Die Jury schätzt außerordentlich den klugen und kreativen Vorschlag der Verfasser, die Zwischennutzung der Fläche als Prozess zu gestalten, anstatt sich auf das Design eines fertigen, in sich geschlossenen Architekturobjektes zu konzentrieren. Der Grad der Durcharbeitung dieses intelligenten Projektes ist ebenso beeindruckend wie die Vielfalt der sorgfältig ausgearbeiteten und vorbildlich präsentierten Ideen für jeden Bereich des 50 Hektar großen Planungsgebiets. Mit architektonischen, landschafts-
architektonischen und künstlerischen Mitteln schaffen die Verfasser einen komplexen, lebendigen Freiraum für neue Ideen und richtungsweisende Experimente zum klugen Umgang mit wichtigen Fragen der Zukunft von Stadt."

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"Der Leitgedanke der Arbeit, die Verschmelzung der Themen Mobilität, Verkehrsdynamik und Verkehrsführung zu erreichen, wird konsequent durchgehalten und präsentiert. Die architektonische Reaktion auf diese Ströme und die dadurch resultierende Form ist klar nachvollziehbar. Die mobilitätsnahen Dienstleistungen sowie Verkehrsmanagement, Verkehrs-steuerung und Verkehrsforschung sind präzise integriert und überzeugen in allen Bereichen des Projektes. Die Durcharbeitung mit den Themen Analyse, Programm, Funktion und Erscheinung fügt sich zu einer Architektursprache, die ihre Zeichenhaftigkeit in der Entsprechung von drei Türmen zeigt. Die Themen wie Struktur und Ökologie sind aufgezeigt und zeigen einen hohen Durcharbeitungsgrad der Arbeit. Die Schwäche der Arbeit zeigt sich in der Verbindung der Sockelzone mit der Landschaft. Es wäre wünschenswert eine Entwicklung zum Hafenbecken aufzuzeigen. Auch die weiteren Verschmelzungen im landschaftsarchitektonischen Sinne sollten durchdacht werden. Die formale Ausbildung der Fassade an den Deformationsstellen scheint etwas schematisch und sollte noch viel mehr auf die Verformung der Skulptur eingehen. Die Frage der Wohnnutzung hinter einer Twin-Face wirft Zweifel auf. Die Lesbarkeit in allen Bereichen ist strukturiert und qualitätvoll dargestellt und stärkt den positiven Gesamteindruck des Projektes."

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"Die Verfasser legen dem städtebaulichem Konzept die Analyse zu Grunde, dass die beiden Stadtteilgebiete Moabit und Wedding unausreichend an das Quartier am Nordhafen angebunden sind. Die physische Grenze des zerschneidenden Gleisfelds wird genutzt, um dem Platz am Lehrter Kiez und dem Nordhafen räumlich und visuell durch ein neues Element zu verbinden. Mit dieser Entscheidung verlagert der Entwurf die Planungsgrenzen in den schwierigen Gleiskörper und öffnet sich zur Lehrter Straße.
Der vorgegebenen Rhythmik der Gleisanlagen folgend, werden Scheiben, die sich in Abstand und Ausrichtung zueinander unterscheiden, als filigrane Baukörper parallel zu den Gleisen positioniert. Verbindendes Element der Scheiben ist eine Raumsequenz, die als öffentliche Unterquerung und zugleich verbindende Spange zwischen den beiden Stadtquartieren dient. An dieser Stelle führt der Entwurf das Thema der Höfe ein, die mit unterschiedlichen Nutzungen belegt, gleichermaßen identifizierbare Eingänge und Adressen der Gebäude darstellen, wie auch Teil einer attraktiven Platzfolge bilden, die den öffentlichen Weg begleiten. Unterschiedliche Zugangssituationen über eine Treppe und großzügige Rampenanlagen werden inszeniert, um zwischen den unterschiedlichen Ebenen des öffentlichen Raums zu vermitteln und das Ankommen vor Ort zu gestalten. Der Weg, mit Holz beplankt und durch Intarsien bespielt, integriert landschaftsarchitektonische Gestaltungselemente in die offenen Höfe unter den Gleiskörpern. Eingangssituationen auf verschiedenen Höhenniveaus binden selbstverständlich den öffentlichen Nahverkehr in das Gesamtkonzept der Zuwegung ein.
Der Entwurf überzeugt durch eine sehr differenzierte Analyse des Ortes und eine starke konzeptionelle Idee. Die Rückeroberung der Gleiszwischenräume und der damit mögliche Brückenschlag zwischen zwei Stadtquartieren eröffnen einen neuen Umgang mit diesen schwierigen innerstädtischen Orten. Die hier vorgestellte Lösung verweist auf ein Prinzip, das allgemeine Gültigkeit haben könnte. Die Arbeit hat eine große Bearbeitungstiefe und weist hohe städtebauliche Qualitäten auf. Die gestalterische Durcharbeitung ist überzeu-gend. Zurück bleibt die offene Frage, wie weit eine Unterquerung des Gleisbetts Qualitäten entwickeln kann, die von der Öffentlichkeit angenommen werden."

???

"Die Frage nach der Identität eines Ortes steht im Vordergrund des Projekts "Residuality". Die Brache am Nordhafen birgt sehr unterschiedliche Räume, ohne klare Nutzungen und ohne klare Grenzen. Die Qualität dieser Resträume ist schwer zu fassen. Ihr temporärer Charakter ist durch ihre bestehenden Nachbarschaften und die zukünftigen Planungen vorgezeichnet. Diese "Residualräume" werden früher oder später wieder in den Stadtorganismus einverleibt, wie die Autoren in Bezug auf die theoretische Arbeit von Philipp Oswalt feststellen.
Doch welche Chancen ergeben sich, wenn nicht Rückbau und eine von Rückständen befreite Baufläche der Masterplanung übergeben werden, sondern ein Stück Stadtrecycling erprobt wird? Im schnellen Tempo des Zeitraffers werden Fassaden, Dächer und Gleiskörper aus dem Bestand in die Ecke gekehrt und neu am Ende des Ausschreibungsgebiets zu einem Gebäudekomplex um die S-Bahnhaltestelle zusammen gesetzt. Von flinken Fingern gesetzt fügen sich unendlich langsam die einzelnen Elemente zu einem Gebäude zusammen. Der Baukörper wächst in vielen kleinen Schritten und versinnbildlicht den Prozess des Stadtumbaus. Fast scheint das komplexe Gefüge den Endpunkt als Projekt nicht finden zu wollen. Immer wieder zeigen sich alte Schnittkanten und neue Möglichkeiten der Fügung. Am Ende steht ein frisches Gebäude, gekrönt vom Signet des S-Bahnhofs, das integriert und verortet ist, aber auch bereit weitergebaut zu werden im dauerhaften Prozess der Stadtentwicklung.
Die Wahrnehmung von Zeit und die Dynamik urbaner Elemente werden in diesem Filmprojekt lebendig und überzeugend dargestellt. Mit einem Augenzwinkern eröffnen sich neue Blickwinkel — auf den Ort und auf die Aufgabe der Planung."

Die Sitzung der Jury endet am Freitag, dem 7. Mai 2010, um 15.00 Uhr.

Herr Dr. John von Freyend dankt der Deutschen Bahn AG, der Vivico Real Estate GmbH und der Stadt Berlin für ihre Unterstützung, den beteiligten Hochschullehrern für ihr Engagement und den Studierenden für die erbrachten Leistungen.

Sieger 1

Dann gibt der Vorsitzende des Gremiums Architektur des Kulturkreises die Ergebnisse der Jurierung bekannt.

Sieger 2

Anschließend stehen die Juroren zur Beantwortung von Fragen und zur Diskussion der Beurteilung für die Teilnehmern des Wettbewerbes zur Verfügung.

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