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Home: Die Auswahl aller Projekte
Kulturkreis
der deutschen Wirtschaft 
im BDI e.V.
 
Instant  Kiez
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 





Abstract der Entwurfsidee


Logo



instant <aus gleichbed. engl. instant, dies aus mlat. instans, Gen. instantis "sofort"; eigtl. "drängend"; vgl. Instanz>: sofort, ohne Vorbereitung zur Verfügung …

Kiez der; -es, -e <wohl aus dem Slaw., vielleicht zu älter slaw. *chyža, *chyz´ "Haus, Hütte", Herkunft unsicher>: 1. … 2. a) (landsch.) abgesonderter Ortsteil; Wohnbezirk, in dem man sich heimisch fühlt; b) …


[aus: DUDEN — Das Große Fremdwörterbuch — Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter, Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 1994]



Entwurf


Instant  Kiez



Nachbarschaften     + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Stadtteil   MOABIT   im Bezirk Mitte

MOABIT

7,72 km² Fläche



69.197 Einwohner am 30. Juni 2010



8.963 Einwohner/km²



Die "Insel" Moabit: Durch Spree, Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal, Westhafenkanal und Charlottenburger Verbindungskanal vollständig von Wasser umgeben [18 Brücken].

Industrielle Prägung des Stadtteils durch Ansiedlung von AEG, Loewe, Bolle und Borsig im 20. Jahrhundert.

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts starkes Arbeitermilieu.

Nach 2. Weltkrieg: Schließung großer Teile der Industriewerke mit daraus folgender hoher Arbeitslosigkeit.

Entwicklung wegen seiner Mauer-Randlage innerhalb von Westberlin und deshalb günstiger Mieten zum Migrantenviertel.

Problematische Bildungssituation durch enorm hohen Migrantenanteil an den Schulen.

Wegzug von sozial und ökonomisch stabilen Familien — "Bildungsflucht".

Hohe Arbeitslosigkeit und schwieriges soziales Milieu.

Trotz aktivem Netzwerk von Sozialstationen und Quartiersmanagement große Defizite in der sozialen Infrastruktur.

Bedarf an Grün- und Freiflächen.

Stadtteil   WEDDING   im Bezirk Mitte

WEDDING

9,23 km² Fläche



77.176 Einwohner am 30. Juni 2010



8.361 Einwohner/km²



Lage zwischen Moabit im Süden und Südwesten [abgegrenzt durch den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal] und dem Stadtteil Gesundbrunnen im Osten. Im Süden folgt Mitte.

Bildete mit Gesundbrunnen bis zur Gebietsreform am 1. Januar 2010 den Bezirk Wedding.

Erlangte im 18. Jahrhundert Bekanntheit durch seine silberhaltige Heilquelle, die jedoch 1882 bei Kanalbauarbeiten zum Versiegen gebracht wurde [der frühere Austrittsort der Quelle liegt heute im Stadtteil Gesundbrunnen in der Badstraße].

Im 20. Jahrhundert entwickelte sich der nördliche Wedding zu einem der bedeutendsten Industriebezirke Berlins.

Entwicklung von Schering aus der "Grünen Apotheke" des Gründers Ernst Christian Friedrich Schering — einem typischen Startup des 19. Jahrhunderts — im Wedding zu Berlins größtem industriellem Arbeitgeber der Gegenwart [heute Bayer Schering Pharma AG]. Ansiedlung von Berliner Maschinenbau AG [vormals L. Schwartzkopff], AEG, Osram ["Osram-Höfe"], Rotaprint.

Starke Prägung durch das Arbeitermilieu — "Roter Wedding". Mietskasernen wie "Meyers Hof".

Durch den Mauerbau 1961 wird das Wirtschaftgefüge [des Bezirks] Wedding hart getroffen: Schließung der AEG-Werke.

Wandel vom Industrie- zum Dienstleistungssektor: 2/3 der rund 53.000 Arbeitnehmer arbeiten heute in diesem Sektor.

Der Wedding ist ein Stadtteil mit hoher sozialer Durchmischung. Es gibt ein Musik-Scene [Rap] und viele Künstlerateliers; jedoch auch Probleme wie "Bildungsflucht" und Kriminalität.

Stadtteil   MITTE   im Bezirk Mitte

MITTE

10,7 km² Fläche



79.420 Einwohner am 30. Juni 2010



7.429 Einwohner/km²



Umfasst einen Teil der historischen Stadtteile von Berlin.




In Mitte liegen das Brandenburger Tor, die Straße "Unter den Linden".

Ebenfalls die Charité, die Humboldt-Universität, die Museumsinsel, zahlreiche Ministerien und der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm [Ost].

Mitte wurde 1920 als Bezirk gebildet und umfasst Teile der alten Doppelstadt Berlin-Cölln.

Ehemaliges politisches Zentrum der DDR. Der Standort des sogenannten "Palastes der Republik" war dort.

Heutzutage ist Mitte hauptsächlich durch seine Sehenswürdigkeiten, Regierungseinrichtungen und Einkaufsstraßen geprägt.

Sehr  städtisches Quartier mit hohem wirtschaftlichem Potential — von "Europacity" abgetrennt durch den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal.

Projekt     + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Patenschaften

Ein neues Stadtgebiet entsteht im Herzen Berlins: die "EUROPACITY" [Heidestraßen-Areal]. Um es nicht anonym und gesichtslos zwischen den bestehenden Stadtteilen wachsen zu lassen, soll mit der Idee des "Instant Kiez" schon im Vorfeld eine urbane Grundlage, ein soziokultureller Humus geschaffen werden.

Kreise

Unterschiedliche Zwischennutzungen vermitteln zwischen der Geschichte des Ortes und der zukünftigen Masterplanung, zwischen Moabit, dem Wedding, Mitte und dem neuen Moabit-Quartier "Europacity", nördlich des Europaplatzes am Hauptbahnhof.

Patenschaften

Um die urbanen Aktivitäten zu bündeln und den Maßstabssprung zwischen der 50ha-Brache und den kleinteiligen Interimsnutzungen zu brechen, kommen urbane Katalysatoren zum Einsatz.

Abriss der DDR

Diese verstehen sich in Anlehnung an den Abriss [Rück-Bau] des "Palastes der Republik" als Voraus-Bau. 10 Treppentürme verteilen sich so bereits vor der eigentlichen Bebauung auf dem Gebiet.

Dabei nehmen die sie umgebenden Zwischennutzungen Einfluss auf ihre Gestaltung: Jeder Treppenturm generiert einen Zusatznutzen und erhält so seinen eigenen Charakter. Bis zu ihrer vollständigen Integration in die geplante Bebauung, helfen sie so Identität zu stiften und den Stadtteil schon vor seiner Fertigstellung mit den umliegenden Stadtgebieten zu verzahnen.

Masterplan     + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Masterplan

Finanzierungen  [Stand 10.2010]    + + + + + + + + + + + + + + + + +

 

01   Eigenleistungen und Eigenmittel von Betreibern
       oder Nutzern

 

02   Sponsoring

 

03   Patenschaften

 

04   Einkünfte aus Vermietung und Standgebühren

 

05   Bürgerschaftliches Engagement

Public Viewing
 

06   Eintrittsgelder

 

07   Spenden von Firmen und dem
       Einzelhandel

 

08   Kooperationsverträge mit Firmen und
       dem Einzelhandel

 

09   Mitgliederbeiträge diverser Vereine und
       Interessengemeinschaften

 

10   Ehrenamtliche Arbeitseinsätze [Nachbarschaft,
       Vereine etc.]

 

11   Finanzierungen durch Träger [Jugendamt,
       Kirchen etc.]

 

12   Recycling [Baustoffe, Materialien, Stadt,
       Pflanzen-Spenden]

 

13   Hauptstadt Kulturfonds
       http://www.hauptstadtkulturfonds.berlin.de/

Blick auf den Kiez
 

14   Programm "Soziale Stadt" des Bundesministeriums
       für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
http://www.sozialestadt.de/programm/
http://www.moabit-ost.de/Foerdermittel.500.0.html
[Quartiersfonds 1-3]

 

15   Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
       [EFRE]
http://ec.europa.eu/regional_policy/funds/feder/index_de.htm
http://www.berlin.de/sen/strukturfonds/ab2007/efre/efre.html

 

16   ESF-BAMF-Programm des Europäischen
       Sozialfonds [ESF] für Deutschland und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge [BAMF]
http://www.esf.de/portal/generator/806

 

17   Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke"
       des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
http://www.los-online.de/content/index_ger.html

 

18   "Stiftung Interkultur" — ein Projekt der
       Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis
http://www.stiftung-interkultur.de/

Grüner Turm

Soziokultureller Humus     + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Zwischennutzungen
 

01   Gründerzentrum

Gründerzentrum

Das Gründerzentrum ist eine aus Containern errichtete räumliche Struktur für Startup-Unternehmen.

Die flexible und temporäre Bauweise kann leicht auf Bauprozesse und die Nachfrage reagieren.

Unternehmen sind potentielle Mieter der Büroimmobilien und spätere Arbeitgeber des Quartiers. Auch eine Hostel- oder Hotelnutzung wäre denkbar.

 

02   Spielplatz

Spielplätze

Vorhandene Fragmente der Brache können mit wenig Aufwand in Spielplätze integriert werden.
Freiräume für Kinder schaffen ein attraktives Umfeld für junge Familien.

 

03   Skatepark

Skatepark

Die versiegelten Flächen der ehemaligen Verladezone des Güterbahnhofes eignen sich für die Errichtung eines innerstädtischen Skateparks.

 

04   Kartbahn

Kartbahn

Statt große Teile der asphaltierten Flächen aufwändig abzureißen, können diese leicht mit attraktiven Funktionen bespielt werden.
Die Wendeschleife für Lkws des ehemaligen Güterbahnhofes kann durch ihre Form zu einer Kartbahn umgestaltet werden. Die Kartbahn stellt eine für Vermieter und Pächter lukrative und dabei reversible Nutzung dar.

 

05   Dreiecksplatz

Dreiecksplatz

Der im ASTOC-Masterplan vorgesehene Platz wird mit Bruchstücken der versiegelten Flächen des Areals gestaltet und erfährt dadurch eine frühzeitige Aufwertung und etabliert sich so in der wachsenden Stadtstruktur, ohne die Geschichte des Ortes auszublenden.

 

06   Mais-Labyrinth

Mais-Labyrinth

Kann mit wenig Aufwand gepflanzt bzw. wieder entfernt werden und bietet einen hohen Freizeitwert.

 

07   Quartiersplatz

Quartiersplatz

Soll frühzeitig in seinen endgültigen Zustand versetzt werden, um die zukünftige Mitte des Quartiers spürbar zu machen. Eine Fläche, die sich im Laufe der Zeit selbst nicht ändert, sondern nur indirekt durch die Nachbarnutzungen beeinflusst wird.

 

08   Sportfelder

Sportfelder

Auf einigen der weitläufigen Brachflächen sind Sportfelder eine geeignete Zwischennutzung, da sie hohen Anklang in der Bevölkerung finden und sich positiv auf das soziokulturelle Klima einer Stadt auswirken.

 

09   Sporthallen

Sporthallen

Die ungenutzten Lagerhallen können ohne großen Aufwand in Sporthallen umfunktioniert werden, da sie über geeignete Raumhöhen und robuste Böden verfügen.

 

10   Badeschiff

Badeschiff

Da der Pachtvertrag des Badeschiffes in Berlin-Kreuzberg 2010 ausläuft, kann das Ufer des Nordhafenareals eine ideale und zentrumsnahe Alternative für das Berliner Kultprojekt sein.

 

11   Gastro- und Party-Areal

Gastro- und Party-Areal

Die alte Lagerhalle mit dem Speichergebäude ist optimal für eine gastronomische Nachnutzung mit Bars, Restaurants und Diskotheken geeignet, da es keine Wohnbebauung in unmittelbarer Nähe gibt. Außerdem ist sie durch die geplante S-Bahn-Haltestelle an der Perleberger Brücke und die Bushaltestelle an der Heidestraße sehr gut angebunden.

 

12   Hain

Hain

Der Hain mit Bäumen ist ein Projekt zur flexiblen Stadtverschönerung des Nordhafenquartiers, welches sich an den Bauprozess anpasst.

Durch Patenschaften von Sponsoren, Politikern oder Privatleuten, werden Jungbäume in Tröge gepflanzt und können so unbebaute Flächen schnell in Baumhaine verwandeln.

Im Laufe der Zeit werden diese verpflanzt und gehen fließend in die permanente Begrünung über. Sie verwurzeln sich im entstehenden Quartier und spiegeln den Wachstumsprozess wider.

 

13   Freibad

Freibad

Diese Intervention nutzt das im ASTOC-Masterplan vorgesehene zukünftige Kanal-Nebenbecken der "Europacity".

Das Becken wird jedoch nicht mit dem Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal verbunden!

Stattdessen wird es mit Frischwasser aufgefüllt, so daß ein innerstädtisches Freibad entsteht.

Durch die Zielsetzung, die Wasserqualität der Spree [der Wasser-Lieferantin des Kanals] bis 2050 auf Badewasserqualität zu bringen und die zeitgleich geplante Fertigstellung des Heidestraßen-
quartiers "Europacity", kann der Damm zwischen Becken und Kanal zu diesem Zeitpunkt entfernt werden. So transformiert sich — mit den verbesserten Umweltbedingungen der Spree und dem gewachsenen Viertel — das Quartiersfreibad zu einem Spreewasser-Bad; es kann im Winter auch als Eisbahn genutzt werden.

 

14   Campingplatz

Campingplatz

Da der Pachtvertrag des nahe gelegenen temporären Campingplatzes "Tentstation", auf einem alten Freibadgelände in Moabit ausläuft, bietet dieser Platz ähnlich gute Standortfaktoren [Innenstadt-Nähe, gute Infrastruktur etc.].

Und er ist gleichzeitig nur einige Gehminuten vom derzeitigen Areal entfernt. Auch durch seine Lage am Wasser und die Abschirmung von der Heidestraße durch die Lagerhallen, eignet sich diese Nutzung sehr gut für diesen Standort und bietet dem Projekt für urbanes Camping "Tentstation" die Möglichkeit weiter zu existieren.

 

15   Kindertagesstätte

Kindertagesstätte

Die alten Lagerhallen liegen parallel zur Heidestraße und schaffen so rückseitig einen abgeschirmten Bereich, der zusammen mit dem Spielturm und Spielplatz günstige Voraussetzungen für eine Kita bietet.

 

16   Nachbarschaftsgärten

Nachbarschaftsgärten

Die Nutzung der Gleisanlagen des alten Güterbahnhofes als Nachbarschaftsgärten bietet den Bewohnern der umliegenden Quartiere Rückzugsräume, die ihnen, aufgrund der baulichen Gegebenheiten, dort nicht geboten sind.



Die Gärten werden in Form von Patenschaften vergeben und fördern so das bewusste Miteinander und den interkulturellen Austausch zwischen den Quartieren.

 

17   Blumenwiesen

Blumenwiesen

Um die spätere Stadtstruktur des Quartiers aufzuzeigen, wird das künftige Straßenraster mit Blumenwiesen bepflanzt.




Durch diese Maßnahme werden die Räume zwischen den unbebauten oder temporär genutzten Baufeldern aufgewertet und erzeugen zugleich eine parkähnliche Durchwegung auf der zukünftigen Infrastruktur des Viertels. Dieser leichte Eingriff ermöglicht das frühzeitige Fertigstellen der städtischen Infrastruktur, ohne daß andere Zwischennutzungen weichen müssen.
Die Bepflanzung der Blumenwiesen kann beispielsweise durch das Recyceln von städtischen Pflanzungen oder das Aussäen von günstiger Blumensaat [z.B. Mohnblumen] erfolgen.

 

18   Wagons

Wagons

Die existierenden Gleisanlagen vor den Lagerhallen werden mit Hilfe von ausrangierten Bahnwagons in das Gesamtkonzept integriert. Sie können über die vorhandene Schieneninfrastruktur problemlos vor Ort gebracht werden und als "Schlafwagen" oder "Sanitär-
wagons" den Campingplatz ergänzen.

Auch wären die Wagons als Ateliers für Künstler des Kunstcampus denkbar, da sich die Schienen bis hinter die Anlage des Campus erstrecken.

 

19   Quartiersbüro

Quartierbüro

Das bisher von der Bahn genutzte Bürogebäude, eignet sich durch seine Lage im Zentrum des Nordhafen-Quartiers sehr gut für die Installation eines Quartierbüros.


Es soll als Planungsinstitution vor Ort dienen und sogleich eine Anlaufstelle für Nutzer und Interessenten sein. Auch wäre eine Ausstellung über den Ablauf und Stand der Planung denkbar, um die Idee und den Fortschritt des Projektes nach außen zu tragen.

Urbane Katalysatoren     + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

Strukturen

01   Grundthema

Jeder Turm beinhaltet eine Erschließungs-
treppe und eine Sonderfunktion X,
die mit den Zwischennutzungen in seiner Umgebung korreliert.

Dieser Zusatz beeinflusst dabei die Gestalt des Treppenturms und formuliert so sein individuelles Erscheinungsbild.

02   Infrastrukturelle Maßnahmen

Versorgung

Information Alle Türme sind mit Grundversorgungs-
einrichtungen ausgestattet, so daß Zwischennutzungen, um sie herum sich dieser infrastrukturellen Grundlage problemlos bedienen können.

Ein freier W-Lan Hotspot stellt hierbei schon aus sich heraus einen eigenen Attraktor dar.

03   Entwurfsparameter

Parameter 1

Parameter 2

Die Gestalt der Türme ergibt sich aus fixen Parametern, die für einen formalen Zusammenhalt sorgen.
Die Geschoßhöhe und die Türöffnungen beziehen sich dabei schon auf die zu erwartende Bebauung:

Sie sind so konzipiert, daß eine Folgebebauung einfach anschließen könnte. Die Höhe übertrifft die Berliner Traufhöhe, um auch nach der vollständigen Bebauung den Ausblick von den Türmen genießen zu können.

04   Optionale Zusatznutzungen

Zusatznutzungen

Die Türme können auch als Grundlage zusätzlicher Nutzungen dienen, die sich aus den Bedürfnissen der Zwischennutzungen heraus entwickeln.

Zwischennutzungen
Informations- und Ausstellungs-Turm   FRIDA     + + + + + + + + + +
Informations- und Ausstellungs-Turm Lage Informations- und Ausstellungs-Turm Perspektive Informations- und Ausstellungs-Turm Schnitte
Skate- und Kletter-Turm   REINHOLD     + + + + + + + + +     + + + + + + + + +
Skate- und Kletter-Turm Lage

Skate- und Kletter-Turm Perspektive

Skate- und Kletter-Turm Schnitte
Spiel-Turm   PIPPILOTTA     + + + + + + + +     + + + + + + + +
Spiel-Turm Lage Spiel-Turm Perspektive Spiel-Turm Schnitte
Sprung-Turm   NEMO     + + + + + + +     + + + + + + +
Sprung-Turm Lage

Sprung-Turm Perspektive

Sprung-Turm Schnitte

Kapellen-Turm   MARIA     + + + + + +     + + + + + +
Kapellen-Turm Lage

Kapellen-Turm Perspektive

Kapellen-Turm Schnitte
Zwillings-Erschließungs-Turm   LOTTCHEN²     + + + + +     + + + + +
Zwillings-Erschließungs-Turm Lage

Zwillings-Erschließungs-Turm Perspektive

Zwillings-Erschließungs-Turm Schnitte
Graffiti-Turm   BANKSY     + + + +     + + + +
Graffiti-Turm Lage Graffiti-Turm Perspektive

Graffiti-Turm Schnitte

Tribünen-Turm   ZINEDINE     + + +     + + +
Tribünen-Turm Lage

Tribünen-Turm Perspektive

Tribünen-Turm Schnitte
Grüner Turm   BOB     + +     + +
Grüner Turm Lage

Grüner Turm Perspektive

Grüner Turm Schnitte

S-Bahn-Halt   BUD     +     +
S-Bahn-Halt Lage S-Bahn-Halt Modell-Bilder

S-Bahn-Halt Schnitte

S-Bahn-Halt Zwischennutzungen

Juryurteil


"Die Verfasser der Arbeit identifizieren in ihrem Projekt treffsicher die Frage der intelligenten Integration des neuen Stadtteiles in den umgebenden städtischen Kontext als ein zentrales Problem, das es von Anfang an zu bewältigen gilt.

Ziel der Autoren ist es, ausgehend vom vorliegenden ASTOC-Masterplan, die Zeit bis zur Realisierung neuer Bauten zu nutzen, um — wie sie es selbst ausdrücken — durch kreative Zwischennutzungen den "soziokulturellen Humus" zu entwickeln, der im Laufe der Zeit die Basis für ein lebendiges neues Stadtquartier bilden kann.

Weithin sichtbare architektonische Zeichen für den Transformations- prozess der innerstädtischen Brache sind freistehende Treppentürme, die als bespielbare Bauskulpturen frei verteilt auf der Fläche stehen und in die zukünftige Bebauung gleichsam "einwachsen" können.

Nachricht in der U-Bahn

HINWEIS Nachricht am 13. Mai 2010 im "Berliner Fenster" der BVG in der
        U-Bahn. Gezeigt wird in Kurzform ein Artikel der Boulevard-Zeitung "BZ" vom 12. Mai. [Das Kürzel BVG steht für die "Berliner Verkehrsbetriebe" — 1928 als Berliner Verkehrs-AG gegründet.]

Die Jury schätzt außerordentlich den klugen und kreativen Vorschlag der Verfasser, die Zwischennutzung der Fläche als Prozess zu gestalten, anstatt sich auf das Design eines fertigen, in sich geschlossenen Architekturobjektes zu konzentrieren. Der Grad der Durcharbeitung dieses intelligenten Projektes ist ebenso beeindruckend wie die Vielfalt der sorgfältig ausgearbeiteten und vorbildlich präsentierten Ideen für jeden Bereich des 50 Hektar großen Planungsgebiets. Mit architektonischen und künstlerischen Mitteln schaffen die Verfasser einen komplexen, lebendigen Freiraum für neue Ideen und richtungsweisende Experimente zum klugen Umgang mit wichtigen Fragen der Zukunft von Stadt."

        

Pläne und Plakate in großen Formaten sowie Präsentation




Entwerfer


Felix Yaparsidi / Valentin Ott
Universität Stuttgart

Instant  Kiez

Architekturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft