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Home: Die Auswahl aller Projekte
Kulturkreis
der deutschen Wirtschaft 
im BDI e.V.
 
N o r t h F a c e
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 





Abstract der Entwurfsidee


Stadtgebirge

Ein eindrucksvolles Stadtgebirge gibt dem "Gesundsheitscluster Quartier am Nordhafen" sein Gesicht.



Entwurf


NorthFace



Berlins wirtschaftliche Zukunft im Wettbewerb der Regionen liegt außer im Tourismus und in der so genannten Kreativ-Wirtschaft vor allem auf dem Gebiet der pharmazeutischen Industrie. Im Fahrwasser der Wiedervereinigung der beiden Stadthälften haben sich die Rahmenbedingungen hierfür außerordentlich positiv entwickelt: Die Erneuerung und der Ausbau der Charité und des Virchow-Klinikums, die Etablierung des Forschungsstandorts Adlershof sowie natürlich der wiedergewonnene Hauptstadtstatus waren ideale Weichenstellungen für die Zukunft — einer Zukunft, die mit gravierenden Veränderungen des Gesundheitssektors aufwarten wird.

Draufsicht

Präventionen statt Rehabilitationen werden den medizinischen Alltag bestimmen. Gesunde Ernährung und Sport werden existentiell, wie die heute noch umstrittenen Bereiche der Alternativmedizin und der Gentechnik. Um dafür Vertrauen zu gewinnen, gilt es eine neue Transparenz und Klarheit zu schaffen.

Vogelperspektive von Westen

 01.   Campus Virchow Klinikum [außerhalb des Modells]
 02.   Bayer Schering Pharma AG
 03.   Bundeswehrkrankenhaus [BwK]
 04.   Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal
 05.   Campus Charité Mitte
 06.   Humboldthafen
 07.   Hauptbahnhof [HBf]
 08.   Heidestraße [B96]
 09.   Lehrter Straße
 10.   Nordhafenbrücke zur Sellerstraße [B96]

Das nördlich des Hauptbahnhofs gelegene Areal entlang der Heidestraße westlich von Virchow-Klinikum, Bayer Schering Pharma, Bundeswehrkrankenhaus Berlin und Charité bietet sich dank seiner gewaltigen Freiflächen im Herzen der Stadt als idealer Startpunkt für diese Entwicklung an.

Blick vom Fernbahnsteig des HBf

städtebauliche Gestalt

Kommt man als Reisender am Hauptbahnhof an, so artikuliert sich der neue "Gesundheitscluster" Berlins gleich als selbstbewusste Figur am Horizont. Den aus dem Tiergartentunnel auftauchenden Gleisen der Nord-Süd Bahn folgend, erhebt sich ein Gebirge, dessen Gipfel sich bis zum Nordhafen erstrecken.

Am Europaplatz — der dem nördlich von ihm liegenden Gebiet den Namen "Europacity" gibt — sind die Gebäude noch niedrig, halten sich gegenüber ihrer bedeutungsvolleren Umgebung zurück. Parallel zum Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal steigen die Bauten immer steiler empor. Ost-West-Täler strukturieren die Höhenzüge und stellen gleichzeitig Verbindungen zu den Nachbarbezirken Moabit und Wedding her.
Die Bestandsbauten des Gebietes und die verlegte Heidestraße durchbrechen das Massiv und schaffen unterschiedlichste Situationen; sowohl kleine gemütliche Plätze und Gassen, als auch großzügige und hochurbane Flächen.

Grundrisse ErdGeschoss sowie 1.OG und 2.OG

Der Sockel eines jeden Gebäudes besteht aus einer transparenten Fabrikationseinheit. Hier werden, für jedermann sichtbar, die Produkte der pharmazeutischen Industrie hergestellt. Darüber entsteht auf einer zweiten Ebene nochmals öffentlicher Raum.

Grundrisse 12.OberGeschoss sowie 13.OG

In den oberen Etagen orientieren sich nach Norden — zum neutralen Licht hin — zweigeschossige Labore, die über Laubengänge erschlossen sind und durch einzelne Büroeinheiten unterteilt werden.

Gebäudeschnitt

Nach Süden sind die Gebäude abgestuft und zum Wohnen bestimmt. Großzügige Terrassen der Maisonettewohnungen werden zu zusammenhängenden Gartenlandschaften.

Synopse

Diese eindrucksvolle städtebauliche Gestalt gibt dem Cluster sein Gesicht. Jeder Investor ist ein Teil dieser zukünftigen Bewegung, muss sich also nicht mehr selbst architektonisch profilieren; schlichte Sachlichkeit statt zweitklassigem Werbedekor. Dennoch bleibt jedem Bauherrn ein Entfaltungsspielraum innerhalb der Höhenvorgaben des "Masterplans NorthFace".



Schnitt sowie Präsentation




Entwerfer


Philippe Ullbrich
Universität der Künste Berlin

N o r t h F a c e