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Home: Die Auswahl aller Projekte
Kulturkreis
der deutschen Wirtschaft 
im BDI e.V.
 
R e s i d u a l i t y
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 





Abstract der Entwurfsidee


Die aus der Planierung des ehemaligen Quartiers am Nordhafen freigewordenen Fassaden, Dächer und Gleise bilden das Ausgangsmaterial für die Konstruktion.

S-Bahn-Haltestelle

Dieses Material ist über die Methode der Fotografie von seiner ursprünglichen Verortung gelöst und um die neue S-Bahn-Haltestelle "Residuality" zu einem Gebäude konzentriert.

Schnitt 1

In der schrittweise zunehmenden Konzentration von Material hin zum Knotenpunkt S-Bahn-Haltestelle entsteht ein Gebäude ohne klare Fassadenstruktur.

Grenzen von Innenraum und Außenraum verschwimmen —
Volumen und Ausmaße des Gebäudes sind nicht klar zu erfassen.



Entwurf


Residuality



Bei einer Bestandsaufnahme der Brache am Nordhafen zeigt sich eine Zone ohne klare Struktur, welche von der Stadtplanung bis 2008 ausgeschlossen worden war und von unterschiedlichsten Benutzern annektiert wurde. Ein Residualraum ohne klare Definition seines doch vorhandenen Inhalts. Die unklare Identität dieses Ortes und sein temporärer Wandel werden verbildlicht und zu einem Gebäude transformiert.

Schnitt 2

Schnitt 3

"Offen für das Unbekannte, stellen Residualräume die Experimentierfelder der Stadt dar, Katalysatoren für die Enstehung des Neuen. Sie existieren nur vorübergehend und werden früher oder später der kontrollierten Substanz des Stadtorganismus wieder einverleibt; doch zugleich bilden sich andernorts erneut Räume, die für die allgemeine gesellschaftliche Verwertung nutzlos sind."
[aus: Philipp Oswalt u.a.
"BERLIN_STADT OHNE FORM,
Strategien einer anderen Architektur"

S. 65 Prestel Verlag 2000]

"Residuality" ist Recycling von Stadtgebiet

Vom Hauptbahnhof aus betrachtet entsteht das Gebäude am Ende des Ausschreibungsgebietes. Es setzt sich zusammen aus Fassaden, Dächern und Gleisen, welche durch die im Masterplan vorgesehene Planierung des Areals frei werden. Wie in die Ecke gekehrt, werden die Elemente um die S-Bahnhaltestelle neu verortet. Volumen und Ausmaße des Gebäudes sind nicht klar zu erfassen, Grenzen von Innen- und Außenraum verschwimmen.

Schnitt 4

Schnitt 5

"Was sich in Berlin zeigt, ist weniger eine befreiende Zerstörung zur Schaffung von etwas Neuem, als der zwanghafte Drang eines Social Engeneering, die bestehende Stadt den eigenen fixen Bildern gewaltsam anzupassen." [aus: Oswalt und andere o.a. S. 56]

Der Gebäudekomplex "Residuality" bildet Kontraste zu den Planungsgedanken des Masterplans. In der Kombination der Kontraste entsteht hiermit ein Stadtviertel welches repräsentativ ist für Berlin.

Schnitt 6



Juryurteil


"Die Frage nach der Identität eines Ortes steht im Vordergrund des Projektes. Die Brache am Nordhafen birgt sehr unterschiedliche Räume, ohne klare Nutzungen und ohne klare Grenzen.

Die Qualität dieser Resträume ist schwer zu fassen. Ihr temporärer Charakter ist durch ihre bestehenden Nachbarschaften und die zukünftigen Planungen vorgezeichnet. Diese "Residualräume" werden früher oder später wieder in den Stadtorganismus einverleibt, wie der Autor in Bezug auf die theoretische Arbeit von Philipp Oswalt feststellt.

Doch welche Chancen ergeben sich, wenn nicht Rückbau und eine von Rückständen befreite Baufläche der Masterplanung übergeben werden, sondern ein Stück "Stadtrecycling" erprobt wird? Im schnellen Tempo des Zeitraffers werden Fassaden, Dächer und Gleiskörper aus dem Bestand in die Ecke gekehrt und neu am Ende des Ausschreibungsgebietes zu einem Gebäudekomplex um die S-Bahn-Haltestelle zusammengesetzt. Von flinken Fingern gesetzt, fügen sich unendlich langsam die einzelnen Elemente zu einem Gebäude zusammen. Der Baukörper wächst in vielen kleinen Schritten und versinnbildlicht den Prozess des Stadtumbaus. Fast scheint das komplexe Gefüge den Endpunkt als Projekt nicht finden zu wollen. Immer wieder zeigen sich alte Schnittkanten und neue Möglichkeiten der Fügung. Am Ende steht ein frisches Gebäude, gekrönt vom Signet des S-Bahnhofs, das integriert und verortet ist, aber auch bereit ist weitergebaut zu werden im dauerhaften Prozess der Stadtentwicklung.

Gesamtbild

Die Wahrnehmung von Zeit und die Dynamik urbaner Elemente werden in diesem Filmprojekt lebendig und überzeugend dargestellt. Mit einem Augenzwinkern eröffnen sich neue Blickwinkel — auf den Ort und auf die Aufgabe der Planung."

HINWEIS Zum Gesamtkonzept gehören auch
        die Arbeiten Stadt-Naturen und Injektion.



Film




Präsentation




Entwerfer


Eric Cusminus
Akademie für Bildende Künste der Universität Mainz

R e s i d u a l i t y

Anerkennung für die künstlerische Position