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Kulturkreis
der deutschen Wirtschaft 
im BDI e.V.
 
Wolkenbügel am Nordhafen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 





Abstract der Entwurfsidee


Logo Durch vier Kran-Häuser
— "Wolkenbügel" — wird am Nordhafen ein Ort mit einer prägnanten Identität geschaffen. Durch die verkehrsbefreite und begrünte Hochachse im Verlauf der Nordhafenbrücke wird eine Vernetzung zwischen Moabit und dem Wedding unter Einbindung der neuen S21-Bahnstation erzielt. Eine Urbanität mit hoher Aufenthaltsqualität wird durch die Neugestaltung der Ufer, der vorgelagerten drei Badeplattformen und der Mischnutzung erzeugt. Durch die zuvor genannten Punkte ergeben sich Gesundheit und Wellness in Form einer hohen Wohlfühlqualität am Nordhafen durch Sport- und Freizeitnutzung.
Ein Konferenz- bzw. Kongress-Center vervollständigt diesen Teil des "Gesundheits-Clusters".



Entwurf


Wolkenbügel am Nordhafen



Die Analyse

: Der Blick nach Süden-Osten auf den Fernsehturm am Alexanderplatz hat eine besondere Qualität und schafft einen Bezug zu Berlin-Mitte.
Das hohe Verkehrsaufkommen im Bereich des Nordhafens zerschneidet das Gebiet und stellt eine störende Lärmquelle dar, hat aber in seiner Massivität [Auto, Bahn, Schiff] auch einen besonderen, urbanen Reiz.

Synopse und Gesamtplan bei Nacht

Besonders deutlich wird dies bei dem "Fly over" der Bahn, auf denen die Züge bei Dunkelheit als Lichtbänder erscheinen.


Auf diese Gegebenheiten wollen wir aufsetzen. Das Symbol der "Wolkenbügel" von El Lissitzky bietet das Leitmotiv.

Wolkenbügel von El Lissitzky


Kran-Häuser am Nordhafen

Es sollen die spezifischen Qualitäten des Ortes herausgearbeitet werden. Diese sind im Wesentlichen das Wasser, die Nähe zum Zentrum und die durch die Verkehrsinfrastruktur bedingte Qualität.
Zur Umgebung sollen zudem weitere Bezüge und Wegeverbindungen hergestellt werden.

Die Qualität des Boulevards Heidestraße soll durch die Bebauung gestärkt werden. Das Gebiet soll sich positiv auf die Entwicklung der umliegenden Stadtteile auswirken.

Der Entwurf

: Die Blockbebauung aus dem ASTOC-Masterplan wird in gleicher Höhe nach Norden fortgesetzt, um das "Quartier am Nordhafen" harmonisch an das Wettbewerbsgebiet "Berlin Heidestraße" [jetzt "Europacity"] von 2008 anzuknüpfen. Diese Bebauung wird nach Norden durch ein Hochhaus abgeschlossen. So entsteht ein Pendant zu dem geplanten Hochhaus am nordöstlichen Nordhafenufer von der Bayer Schering Pharma AG

Synopse und Gesamtplan

 01.   Zugang Süd des S-Bahnhofs für die S21
 02.   Zugang Nord des S-Bahnhofs für die S21
 03.   Perleberger Straße / Perleberger Brücke
 04.   Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal
 05.   neue Wegebrücke
 06.   Badeplattformen
 07.   Bayer Schering Pharma AG
 08.   Nordhafenbrücke zur Sellerstraße [nur noch für Gastronomie]
 09.   Sellerbrücke über Schönhauser Graben [Mündungsarm Panke]
 10.   Nordhafen Vorbecken der Panke-Einmündung
 11.   Kieler Brücke
 12.   Heidestraße
 13.   Konferenz- bzw. Kongress-Center
 14.   "Grünbrücke"
 15.   Kran-Häuser

Mit den vier Wolkenbügeln bzw. Kran-Häusern wird am Nordhafen ein markantes städtebauliches Zeichen gesetzt, das die Hafenthematik reflektiert.

Die an die Bahntrasse angrenzende Blockbebauung ist mit einer Höhe von 25 m aus dem Wettbewerb von 2008 übernommen worden. Die am Nordhafen angeordneten Wolkenbügel bzw. Kran-Häuser sind
20 m hoch. Das Hochhaus am nördlichen Ende der Blockbebauung ist 60 m hoch.

Grünachse

Orthogonal zur Heidestraße wird eine "Grünbrücke" als Ost-West Verbindung geschaffen, die vom Wedding aus am Bayer-Schering-Gelände vorbei über den südlichen S-Bahn-Zugang als grüne Hochachse über die Heidestraße und die Bahntrasse hinweg nach Moabit führt — nach dem Vorbild der New Yorker "High Line":

High Line in New York

Diese Hochachse ist von Süden aus über die geneigte und mit Holz beplankte Dachfläche des Konferenz- bzw. Kongress-Centers am Nordhafen begehbar.

Die Nutzung

: Bei der Blockbebauung ist eine Mischnutzung aus Gastronomie, Einzelhandel, Wohnen und Büros geplant. In dem nördlich angrenzenden Hochhaus sind hauptsächlich Nutzungen für Wellness und Gesundheit untergebracht, z.B. Sportstudios, Massagepraxen, Räume für Ayurveda-Anwendungen, aber auch Konferenz- und Vortragsräume, Cafés und Aufenthaltsbereiche.
In dem 2-geschossigen, an die Bahntrasse angrenzenden Gebäuderiegel sind Labors und Lagerräume untergebracht.
In den Wolkenbügeln sind Nutzungen für Gastronomie, Hotel, Boarding House und Wohnen untergebracht.
Die geplante S-Bahn-Station wird über einen nördlichen und einen südlichen Zugang erschlossen.
Auf der Nordhafenbrücke ist eine temporäre Gastronomienutzung vorgesehen.

Nordhafen

In dem historischen Lagergebäude [x], das südlich an den Nordhafen angrenzt, ist eine Nutzung als Kunstkontor geplant.

Die Materialität

: Die Blockbebauung hat eine neutrale Farbgebung, bei dem farbige weite Öffnungen zu den begrünten Innenhöfen Akzente setzen. Die Wolkenbügel setzen sich als Stahl-Glas-Konstruktion mit Hervorhebung des Tragwerkes hiervon ab.

Tragwerk und Klima

Center vom Wasser aus

Das Konferenz- bzw. Kongress-Center am Nordhafen wird ebenso durch eine Stahl-Glas-Konstruktion, auf der die  Dachlandschaft aus Holz aufliegt, geprägt.

Rampe



Erschlossen wird das Center von der Heidestraße aus. Eine behindertengerechte Rampe mit Wasserblick gibt Zugang zum Center-Dach und zur Grünachse.

Center Schnitt
Der Verkehr, die Freiflächen und Wege

: Der Hauptverkehr wird über die Heidestraße direkt auf die Perleberger Straße bzw. Perleberger Brücke geführt. Die Nordbrücke zur Sellerstraße wird nicht mehr für den Straßenverkehr genutzt.

Grün- und Wege-Plan_a Grün- und Wege-Plan_b

Die Wegeführung ist so gestaltet, daß der Nordhafen vom Hauptbahnhof kommend fußläufig am Kanal entlang erreicht werden kann. Der Nordhafen kann auf den Wegen komplett umrundet werden, ohne dass Straßen überquert werden müssen.
Das städtisch gestaltete süd-westliche Ufer dient als Boulevard zum Verweilen ein und bietet mit der Abtreppung zum Wasser hin Liegeflächen. Das nord-östliche Ufer ist durch die Rasenfläche mit Baumbewuchs geprägt und bietet mit den Badeplattformen einen direkten Zugang zum Wasser.



Plakat in großem Format und die Präsentation




Entwerfer


Esther Anthony / Werner Kulessa
Akademie der Bildenden Künste München

Wolkenbügel am Nordhafen