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Der Wettbewerb
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Anforderungen und Leistungen




Die Anforderung des Wachstums im Bereich Forschung


Unter der Prämisse eines mittel- bis langfristigen Ausbaus des Forschungsbereichs von Bayer Schering Pharma im Westbereich des Werkteils Sellerstraße [Planungsgebiet A] ergeben sich verschiedene funktionale Szenarien zur Nutzung und Gestaltung der hier derzeit noch überwiegend anders genutzten Randflächen am Nordhafen sowie auch im Bereich der Tegeler Straße [Planungsgebiet B]; diese sind heute bereits als strategische Erweiterungsflächen definiert.



Grundsätzlich wäre hier eine einfache Verlängerung des Forschungsblocks von Osten nach Westen in ansprechender Architektur denkbar — unter Integration des vorhandenen Ausbildungszentrums ZAW [Zentrales Aus- und Weiterbildungs-Zentrum]. Andererseits könnte man sich aber auch vorstellen, den Bereich an der Westkante architektonisch besonders aufzuwerten, um hier — unter Nutzung der begrünten Kante zum Wasser — ein neues, architektonisches "Highlight" für die Forschung der Zukunft zu positionieren.

Hierbei sollte das städtebauliche Umfeld in seiner aktuellen Entwicklung besondere Berücksichtigung finden. Dies betrifft:

  • Die künftige Entwicklung des heutigen Brachgeländes auf der gegenüber liegenden Seite des Nordhafens beiderseits der Heidestraße, das derzeit der Vivico Real Estate GmbH und der Deutschen Bahn AG gehört und für das ein "Städtebaulicher Realisierungswettbewerb" als Basis für die anschließende Bauleitplanung der Stadt Berlin ausgelobt und am 11.4.2008 entschieden wurde.


  • Die weitere verkehrstechnische Erschließung des Bereichs nördlich der Innenstadt — insbesondere vor dem Hintergrund der Realisierung einer neuen S-Bahn-Verbindung [S 21] des neuen Hauptbahnhofs mit der Ringbahn im Norden, für die an der Schnittstelle Perleberger Straße/Fennbrücke ein neuer Bahnhof geplant ist. Infrastrukturelle Vorleistungen hierfür wurden bereits getroffen; die Schließung der Tegeler Straße im Bereich der Erweiterungsflächen an der Westkante des Werkteils Müllerstraße ist hierfür in Erwägung gezogen worden.


  • Die landschaftsplanerische Umgestaltung der Ostkante des Nordhafens unter Integration des Einmündungsbereichs des Flüsschens Panke wird angestrebt.

Die Anforderung der Steigerung der Attraktivität des Forschungsstandorts


Bei der Anziehungskraft von Forschungsstandorten spielt deren Ausstattung und Gestaltung eine wichtige Rolle. Dabei geht man davon aus, dass Forscher ein besonders attraktives Umfeld benötigen, um im Rahmen ihrer Aufgaben kreativ zu sein.



Dies betrifft einerseits das unmittelbare Forschungsumfeld: Forschen in angenehmer Umgebung und in attraktiver, anspruchsvoller Architektur. Zum Anderen spielt die allgemeine infrastrukturelle Ausstattung des Forschungsstandorts und seine Lage eine wesentliche Rolle. Faktoren, die von Unternehmen beeinflusst werden können, sind z.B. die Qualität und Quantität von sozialen Einrichtungen — von der Kantine bis zur Kindertagesstätte oder die Bereitstellung von Wohnraum, Sport- und Fitnessmöglichkeiten etc. In Verbindung mit den rein architektonisch-städtebaulichen Aspekten spielen diese Angebote eine wesentliche Rolle.

Die Anforderung des innere Umbaus [Umbau im Bestand]


Neben der Entwicklung des Forschungsbereichs gibt es am Standort punktuell andere Bereiche, die eine architektonische Lösung und Neustrukturierung benötigen.

Im Werkteil Müllerstraße [Planungsgebiet C] bewirkt die Verlagerung der chemischen Entwicklung nach Wuppertal [Anfang 2008 bis Ende 2009] den Abriss diverser Gebäude, die die Planung neuer Räumlichkeiten für andere Funktionen möglich macht.

 Scheringianum 

 Scheringianum 

Ebenso könnte das unter Denkmalschutz stehende Firmenmuseum "Scheringianum" [Geb. M021] eine erweiterte Nutzung als Besucherzentrum erfahren. Denkbar wären hier Veranstaltungsräume, Archive, Schülerlabore und Ausstellungsräume zur Darstellung der Firmen- und Produkthistorie sowie Ausblicke auf die zukünftige Pharma-Forschung.

Insgesamt ergibt sich hier die Chance, die Defizite in der Erschließung des Werkteils Müllerstraße zu kompensieren sowie eine verbesserte Anbindung an den Werkteil Sellerstraße zu erreichen.

Eine mögliche Aufgabenstellung für die fachlich unterschiedlichen studentischen Teilnehmergruppen wäre eine Planung der beabsichtigten Neubebauung im Werkteil Müllerstraße [Planungsgebiet C].

Die Anforderung der weitere peripheren Entwicklung


Neben der Westkante des Standorts zum Wasser hin ist die Betrachtung der derzeit offenen Südflanke des Geländes südlich der Sellerstraße im Bereich beiderseits der Panke nicht zu vernachlässigen. Hier sind die Entwicklungspotentiale des Büro- und Forschungsgebäudes P300 unter Berücksichtigung der evtl. dann notwendigen Verlagerung der Werkfeuerwehr zu bearbeiten [Planungsgebiet E].

Zu den weiteren städtebaulich-architektonisch relevanten Betrachtungspunkten an der Peripherie gehört das "externe Werkgelände" im Osten zwischen Müllerstraße, Reinickendorfer Straße und S-Bahntrasse im Norden, das durch seine bauliche Heterogenität und die Gemengelage der Funktionen auffällt [Planungsgebiet D].



Neben dem dominanten firmen-eigenen Parkhaus mit aufgesetzter Kindertagesstätte existieren hier in Hinterhoflage mehrere Bürogebäude, Altbausubstanz an Wohn- und Geschäftshäusern und direkt an der S-Bahnstation Wedding ein SB-Markt mit Parkplatz [Grundstücksbesitz: Allianz AG].

Die Notwendigkeit einer Aufwertung dieses Bereichs erstreckt sich weiter südlich auf die gesamte Fläche des Weddingplatzes [inkl. der mittig angeordneten und mittlerweile funktionslos gewordenen Kirche]. Dieser Platzbereich hat funktional und städtebaulich unmittelbare Ausstrahlung auf die Straßenfront des Werkes an der Müllerstraße — insbesondere auf die Firmenzentrale und den Haupteingang.

Die Erwartungen:   Erwünscht sind visionäre Lösungen!


An die oben genannten Aufgabenstellungen, die mehr oder weniger stark miteinander vernetzt sind, knüpfen sich folgende Erwartungen:

  • Problematisierende Untersuchung der kulturellen, sozialen und räumlichen Verflechtungen des Planungsgebietes [Gesamt-Standort Berlin] mit der unmittelbaren Umgebung und der Stadt Berlin.


  • Erarbeitung von Vorstellungen zur Entwicklung des Forschungsbereichs und/oder anderer beschriebener Bereiche in Form von Konzeptionen und Strategien adäquater städtebaulicher Lösungsansätze: Unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Entwicklung der Nachbarbereiche Areal Heidestraße, neue S-Bahn-Station Perleberger Brücke [für die geplante Linie S21], Müller/Ecke Lindower Straße, Weddingplatz und entsprechender Konzepte der städtischen Bauleitplanung.


  • Analyse und Ideenentwicklung hinsichtlich der Schaffung eines kreativitätsfördernden Forschungsumfeldes — sowohl in Bezug auf architektonische Lösungen als auch mit dem Ziel einer Steigerung der Attraktivität des Standorts inklusive seines näheren Umfeldes.


  • Entwicklung von architektonischen Entwürfen für einen ausgewählten Teilbereich als offene Modelle, die eine mögliche Entwicklung veranschaulichen bzw. Impulse für eine Realisierung geben.

Die Teilnehmer sollen visionäre Lösungsansätze für ein innerstädtisches "PharmaQuartier" erarbeiten, das wichtige Unternehmensziele auch architektonisch verkörpern soll.

Hierzu gehören hohe Priorität für Innovation, Transparenz und Kommunikation mit dem Umfeld und die Diversität [Vielfältigkeit] eines globalen Unternehmens.



Die Entwurfsarbeit erfolgt in diskursiver Abstimmung und Beratung mit dem Kulturkreis des BDI, den Fachabteilungen der Bayer Schering Pharma AG, dem Bezirk Mitte und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Es sind insbesondere ökonomische, ökologische und gesetzliche Bestimmungen zu berücksichtigen.

Die Leistungen der Auslober


  • Die Gesamtzahl der Teilnehmer am Wettbewerb ist auf ca. 50 Personen begrenzt, also etwa 8 Studenten pro Hochschule. Die Hochschule nominiert die Wettbewerbsteilnehmer.


  • Jeder Wettbewerbsbeitrag muss in schriftlicher Form — Erläuterung und Begründung der Entwurfsidee — bis zum 1. April 2009 beim Kulturkreis angemeldet werden.


  • Die Jurierung findet am 28. und 29. April 2009 in Berlin statt. Der Kulturkreis beruft die Juroren und richtet die Präsentation und Jurierung der Ergebnisse aus und sorgt für die Unterbringung der Teilnehmer während der Jurierung.


  • Es steht eine Preissumme von 10.000 Euro zur Verfügung.


  • Der Kulturkreis erstellt eine Dokumentation und eine Ausstellung des Projektes.


  • Die Rechte an den Entwürfen bleiben bei den Verfassern.


  • Die Preisverleihung findet anlässlich der Jahrestagung des Kulturkreises vom 9. bis 11. Oktober 2009 in Mainz und Wiesbaden statt.

Die Leistungen der Studierenden


  • Städtebauliche konzeptionelle Ansätze im Planungsgebiet inhaltlich und räumlich konkretisieren und im Plan/Modell Maßstab 1:1000 und durch ausführliche erläuternde Texte und Skizzen darstellen.


  • Darstellung der architektonischen Konzeption für einen Teilbereich in Plänen, Skizzen und Modellen im Maßstab 1: 500/200/100.


  • Die Darstellungsarten werden als konzeptgebunden betrachtet und sind deshalb freigestellt.


  • Für die Präsentation bei der Jurysitzung und für die spätere Ausstellung der Entwürfe ist die Darstellung auf Papier erforderlich — elektronische Gestaltungen können nur für die Präsentation eingesetzt werden.


  • Die Entwürfe sind vom Verfasser / von den Verfassern persönlich in elektronischer Form (z.B. im ppt-Format) bei der Jurierung vorzustellen. Präsentationsdauer pro Entwurf: 15 Minuten — maximal 30 Folien.


  • Zur Jurierung sind 2 CDs abzugeben: eine mit den ausgewählten Bildern und Plänen und eine mit der beim Wettbewerb benutzen Präsentationsdatei.


  • Die Kosten für die Präsentationsmaterialien und die Anreise zur Jury tragen die Teilnehmer selbst.

 Ausblick   Ausblick   Ausblick   Ausblick   Ausblick   Ausblick 

Berlin, den 28. Oktober 2008