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New Ways / Neue Wege







































Abstract der Entwurfsidee


Der Entwurf reagiert auf die stark wirksamen Grenzen des Areals und versucht, den Austausch zwischen dem Konzern und den umliegenden Wohnvierteln in Gang zu setzen. Hierzu werden die Grenzen perforiert und öffentliche Wege in das Areal hinein und hindurch geführt. An diesen Wegen entstehen auf verschiedene Weise neue Orte der Kommunikation und des Zusammentreffens, die ein bereits vorhandenes Netz an öffentlichen Infrastrukturen jenseits des Areals fortsetzen und vervollständigen.




Entwurf


New Ways / Neue Wege



Bei der Analyse des Bayer-Schering Pharma [BSP] Geländes in Berlin sahen wir, dass die BSP an sich abgeschlossen ist. Bayer Schering Pharma zeigt der Stadt sowie den Angestellten eine geschlossene Fassadenfront.



Mit unserem Projekt wollen wir manche Teile von Bayer Schering Pharma zur Stadt hin öffnen. Auf diese Weise soll Bewegung entstehen — von der BSP zur Stadt und von der Stadt hin zur BSP.




Um dies zu erreichen, legen wir neue Wege durch das Gebiet, die die vorhandenen Routen der umliegenden Stadt weiterführen und miteinander verknüpfen. Auf diesen Wegen kann das BSP-Gelände durchwandert und erlebt werden. In kleinen Zwischenräumen zwischen den Gebäuden entstehen gemütliche Plätze für jedermann. Die Wege bilden neue öffentliche Räume, die sich der Stadt öffnen. Als räumliches System geben sie aber auch dem Gebiet selber eine neue Struktur.


Im Inneren des Areals folgen die Wege den vorhandenen Zwischenräumen im Bestand und erfordern nur wenig Abriss. An den Grenzen des Areals sind die Eingriffe stärker: Am Weddingplatz schaffen wir einen Durchbruch durch die Hauptverwaltung, der den Haupteingang des Konzerns mit dem neuen Wegenetz verbindet. Unter dem Bahndamm entsteht mit einem Tunnel ein neuer Eingang ins BSP-Areal vom nördlich angrenzenden Wedding.


Entlang der Wege ergänzen wir das Gebiet durch neue Gebäude. Diese haben einen attraktiven Nutzen für alle: Es entstehen Cafés, Kioske, eine Mensa, eine Bücherei und ein Studentenzentrum. Daneben gibt es auch Gebäude nur für die Arbeiter und Angestellten von Bayer Schering Pharma wie zum Beispiel eine Bibliothek, einen Kindergarten sowie Forschungsbereiche für die Zusammenarbeit mit Studenten.


Die neuen Volumen werden an unterschiedlichen Stellen auf dem BSP-Komplex eingefügt. Ihre Platzierung ist nicht beliebig. Sie haften an den Bestandsgebäuden wie z.B. die Bibliothek am "Scheringianum"  und bilden mit ihnen eine Symbiose: Sie nutzen die vorhandene Infrastruktur und verhelfen ihnen dafür zu einer neuen Präsenz — zum Beispiel zu einer neuen Fassade, wo vorher nur eine Brandwand war. Die neuen Volumen sind aber auch so an den Wegen platziert, dass sich von einem zum anderen Gebäude Blickbeziehungen ergeben. Wenn man eines verlässt, ist ein anderes schon in Sichtweite.


Optisch heben sich die neuen Gebäude deutlich von den alten Scheringgebäuden ab. Untereinander bestehen Ähnlichkeitsbeziehungen vermittels ihrer leichten transparenten Fassade. Durch große Schriftzüge sind die Gebäude eindeutig ihrer Funktion zugeordnet. Dieses Konzept, bestimmte öffentliche Gebäude hervorzuheben und durch ähnliche Gestaltung in einen Zusammenhang zu bringen, erinnert an die Ziegelfassaden vieler Berliner Schulen, die schon von weitem im Berliner Block erkannt werden können.


Exemplarisch haben wir die Mensa-Café-Kiosk-Gruppe an der Technikzentrale  und die Bibliothek am Museum „Scheringianum“ bearbeitet. Beide Orte stehen in Verbindung mit dem neuen Eingang unter dem Bahndamm und bilden zwischen sich einen kleinen Platz. Südlich der Fennstraße zeigen wir das Studentenzentrum,  das wie eine Brücke über den Wegen liegt und Ausblicke eröffnet über das ganze Gebiet.




Pläne und Plakate in großen Formaten sowie Präsentation























Entwerferinnen


Flavia Besada Otero / Julia Gonzáles Soto
Universität Karlsruhe

New Ways / Neue Wege