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Die alte Visitenkarte       Die Visitenkarte
      für ein
      global operierendes
      Unternehmen
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WorkSpaceLifestyle am Nordhafen






































Abstract der Entwurfsidee


Die Neuordnung und Ergänzung der Gebäude- und Freiraumstrukturen soll eine effiziente interne Erschließung sichern sowie die Präsenz des Unternehmens im Stadtkontext stärken. Es werden drei prägnante [Frei-]Räume gestaltet, die sich aus den Bedürfnissen des Unternehmens heraus entwickeln:



Entwurf


WorkSpaceLifestyle for the 21st Century



Die Bayer Schering Pharma AG sieht sich am Standort Berlin als globales Pharmaunternehmen einer komplexen baulichen Situation gegenübergestellt. Durch die Übernahme des Unternehmens und die damit verbundenen neu entstandenen Synergie-Effekte sind  viele Gebäudekomplexe überflüssig geworden. Die Zukunft in Berlin sieht vor, einen hochmodernen Forschungsstandort zu erzeugen, der somit das wissenschaftliche Herz des Unternehmens wird. Weitergehend ist der Sitz der Geschäftsleitung hier angesiedelt und benötigt eine angemessene Repräsentation. Den Grundforderungen nach einer massiven Attraktivitätssteigerung, effektiveren Arbeitsabläufen durch kürzere Wege und einem Architekturstil, welcher die Corporate Identity wiederspiegelt, soll dabei grundsätzlich entsprochen werden.


Vor diesem Hintergrund stellten wir uns der Aufgabe aus städtebaulicher Sichtweise. Im Gebäudebestand liegt viel Potenzial zur Weiternutzung, jedoch ist durch die gewachsene Bebauung eine große "Verunklarung" des Areals entstanden. Dem wird durch eine klare Ordnung  mit zwei übergeordneten Aspekten entgegentreten: zum einen ist durch die Schaffung einer Klammer auf Seite der Müllerstraße das Areal [im Zusammenspiel mit der Flusskante auf der gegenüberliegenden Seite der Geländes] optisch gefasst, zum anderen werden deutliche Freiraum-Achsen erzeugt, welche eine schnelle und einfache Erschließung aller Gebäude gewährleistet und somit Betriebsabläufe verkürzt und das Gelände übersichtlicher gestaltet. Der entstandene Grundriss wirkt infolgedessen deutlich aufgeräumter, verständlicher und hat auf der Stadtkarte eine starke Prägnanz erhalten. Durch diese beiden Mittel eröffnen sich drei Bereiche, in denen viel Platz, großes räumliches Potenzial und eine große Publikumsquote vorhanden sind.

Die Fennstraße, der Bereich des Werkes mit dem größten Verkehrsaufkommen, definiert  sich aktuell durch seine triste Materialität und die starke räumliche Begrenzung durch die Gebäude, die sich in Richtung Hafenbecken immer weiter auflösen. Hier sehen wir keinen Abriss der Gebäude vor, um mehr Freiraum und somit eine aufgelockerte Situation zu schaffen, sondern wollen genau das Gegenteil erzeugen: die bestehende Homogenität der Fassaden und der schluchtartige Charakter der Straße wird massiv überhöht, in dem die Gebäudefront aus Sicht der Müllerstraße bis zur Straße Am Nordhafen fortgeführt wird und alle diese Gebäude eine einheitliche, möglichst spektakuläre Fassade erhalten.


Die entstehende "Schering-Schleuse" wäre so stark in ihrer Geste, dass diese, ähnlich wie zum Beispiel das Sony-Center, Attraktionscharakter erhalten und Interessierte anlocken würde.

Diese Verdichtung von Verkehr in der Fennstraße erhält ihren Kopf, das Tor, an der Hafenseite des Geländes. Hier entstehen zwei Riegel, welche in simpler aber sinnlicher Art den Abschluss der beiden "Schlangen" bilden. Diese Abschlüsse sind als Fortführung der Gebäudezeilen zu verstehen und stellen sich durch einfache Gesten heraus: auf der Seite des Produktionsgebäudes wird die Zeile aufgestellt und fungiert als neues Hochhaus für die Verwaltung und im Gebiet Fennstraße bis Sellerstraße knickt das Gebäude um 90° nach Süden ab.

Das abgeknickte Bauwerk besticht, neben seiner Architektur, vor allem durch seine Positionierung: es stellt an der Hafenseite den geometrischen Mittelpunkt des Geländes dar und steht schützend vor der nun offen liegenden Forschungs-Schiene, einer kammartigen Anreihung von Gebäuden möglichst vielfältiger Materialitäten, welche die wichtigsten Forschungsbereiche des Unternehmens beherbergen sollen und durch ihre Sichtbarkeit den Stellenwert der Forschung verdeutlichen.


Das erwähnte Hochhaus auf der anderen Seite der Hauptverkehrsstraße ist — mit einer Höhe von 100 Metern — als Leuchtturm und als Nordwestlicher Ankerpunkt des Gebietes zu verstehen. Die Geste, die es beschreibt, unterstützt die Firmenphilosophie: es besitzt einen schützenden, stabilen und mächtigen Rücken auf den beiden Hinterseiten, welcher das filigrane Innenleben, welches sich durch eine 100-prozentige Glasfassade auf den beiden, dem Gelände und dem Hafen zugewandten Seiten, betrachten lässt. Durch integrierte Atrien wird das Bild aufgelockert und das Gefühl eines gesunden Gebäudes erzeugt.




Als drittes wichtiges Gebiet neben der "Schering-Schleuse" und der Hafenkante stellt sich das Areal südlich der Sellerstraße dar. Auch wenn es in den Ausschreibungsunterlagen nicht vorgesehen war, haben wir dieses Areal voll durchgeplant, da wir der Meinung sind, dass dieses für das erklärte Ziel, ein Wissensstandort zu etablieren, unabdingbar ist. In diesem Bereich ist ein großer Quartierspark  vorgesehen, der von Wohnhäusern und Bauten sozialer Infrastruktur für das Quartier gesäumt wird. Durch die Zuwendung zum begrünten Quartiersplatz erhalten die Wohnungen eine große Attraktivität und stellen das Rückgrat für die Zufriedenheit und infolgedessen für die Kreativität der Forscher dar.


Mittels des Gegensatzes zwischen prägnanter "Schering-Schleuse" und auffälligem Park, entsteht hier auch unsere Antwort auf die Frage, wie die immer enger verflochtenen Bereiche Privatleben und Berufsleben miteinander in Einklang zu bringen sind. Diese entsprechen der Komplettierung unserer Vorstellung eines sicher aufgestellten, zukunftsorientierten Pharmaunternehmens, das sich selbst würdig repräsentiert und seine Mitarbeiter als Grundstein des Unternehmens wertschätzt.



Pläne und Plakat in großen Formaten sowie Präsentation













Entwerfer


André Gerken / Jens Thale
Technische Universität Braunschweig

WorkSpaceLifestyle for the 21st Century