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Die alte Visitenkarte       Die Visitenkarte
      für ein
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HealthCity Berlin





































Abstract der Entwurfsidee


Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Versuch, das Plangebiet verschiedenartig an die Umgebung anzubinden und es so der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neben gebietsübergreifenden Nutzungen wie z.B. einem Ausbildungszentrum für vorwiegend naturwissenschaftliche Berufe, sollen auch betriebsfremde Einrichtungen des Gesundheitswesens am Standort etabliert werden. Ein Zentrum für Gesundheit auf dem Weddingplatz, externe Forschungseinrichtungen an der Tegeler Straße als Zwischennutzung und eine neue Verkehrsanbindung an das Bundeswehrkrankenhaus stärken die Idee der HealthCity Berlin.



Entwurf


HealthCity Berlin



Städtebau     +  +  +  +  +  +  +  +  +  +



Die vorhandene Bebauung des Plangebietes resultiert aus dem 1862 in Kraft getretenen Fluchtlinienplan der Stadt Berlin. Durch den Verstädterungsprozess und die 1861 erfolgten Eingemeindungen wurde es notwendig, die Verkehrsinfrastruktur anzupassen. Der sogenannte "Hobrecht-Plan" legte den Verlauf der Straßen und deren Grenzen fest, weitergehende Vorschriften zur Bebauung der Blocks enthielt er zunächst nicht.

Durch den Verlauf der Bahntrasse sind diese historischen Wegebeziehungen unterbrochen worden.



Die Weiterführung der Willdenowstraße  durch das Plangebiet hindurch fungiert als Anbindung an den Wedding im Norden und das "Erika-Heß-Eisstadion" im Süden. An dieser "lokalen Anbindung" befinden sich gebietsübergreifende Nutzungen wie ein Ausbildungs- und ein Sportzentrum. Die Durchwegung des Geländes in Ost-West-Richtung erfolgt hingegen über eine "globale Achse" in Form eines Landschaftsparks.


Von der Promenade am Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal kommend, wird der Park in Richtung Wedding-Platz zunehmend urbaner. Er stellt einen Übergang von der Stadt in die Landschaft dar und schafft als öffentlicher Landschaftsraum Aufenthaltsqualitäten.


Die städtische Seite des Parks wird durch das Bayer Schering Hauptverwaltungsgebäude definiert, welches sich durch eine neue torähnliche Eingangssituation dem Wedding-Platz öffnet und ihn mit dem Plangebiet verbindet. Entlang von Büro- und Laborgebäuden, die durch Atrien Einblicke in die Arbeitswelt zulassen, endet bzw. beginnt der Park mit einem Boardinghouse als zweitem Hochpunkt. Dieses soll zukünftigen Mitarbeitern das temporäre Wohnen auf dem Gelände ermöglichen.   

Die Bebauungsstruktur orientiert sich an der ortstypischen Blockbebauung und fügt sich somit harmonisch in die Umgebung ein. Die straßenseitige Traufkante liegt bei für Berlin typischen 22 Metern. Innerhalb des Blocks verringert sich die Geschossanzahl zum Gebietsinneren.   



Freiraum     +  +  +  +  +  +  +  +  +  +



Der Landschaftspark erhält einen überwiegend wassergebundenen Bodenbelag, um der zunehmenden Flächenversiegelung im Städtebau entgegen zu wirken. Auf dieser Fläche befinden sich einzelne "Grünflächeninseln" mit Bäumen und je einem Wasserbecken, die zum Verweilen einladen. Unterschiedlich farbige Rasenstreifen lockern die Grünflächen auf und nehmen durch ihre Anordnung das Thema der "Treppung" erneut auf.



Architektur     +  +  +  +  +  +  +  +  +  +


Die Süd-Ost orientierten Gebäudeblöcke öffnen sich durch ihre "U-Form" dem Landschaftspark und bilden zu den gegenüberliegenden, introvertierten Gebäudeteilen einen starken Kontrast. Um die Landschaftsachse nicht zu schwächen und die entstehenden Innenhöfe besser nutzen zu können, entstehen vier Atrien. Das Atrium verkörpert den Übergang zwischen dem öffentlichen und privaten Raum und dient als klimatische Pufferzone.

Die Haupterschließung des Gebäudes erfolgt vom Atrium aus über geschossweise umlaufende Verbindungswege. An den Gängen entlang befinden sich an verschiedenen Stellen Balkone, die dem Austausch von Ideen und Informationen, der Erholung und der Kommunikation, der Bildung und Unterhaltung dienen. Sie bilden in Verbindung mit dem Atrium ein anderes Arbeitsumfeld im Gegensatz zum klassischen 1-, 2- oder 3-Bund-System. Das geistige und soziale Wohlergehen und damit die Gesundheit der Mitarbeiter wird somit gefördert.



Energie     +  +  +  +  +  +  +  +  +  +



Neben bepflanzten Innenhöfen werden die Dächer der neu entstehenden Gebäude extensiv begrünt. Das so gesammelte Regenwasser wird vorübergehend in Zisternen gespeichert und versickert teilweise über einen Überlauf im Erdreich. Das restliche Regenwasser speist auf der Landschaftsachse befindliche Wasserbecken, wo durch Verdunstung der natürliche Wasserkreislauf geschlossen wird. Außerdem kommt es durch dieses Regenwasser-Management zu verringerten Abwassermengen und die niedrigeren Temperaturen verbessern das Mikroklima auf dem Gelände nachhaltig. Auf den Dachflächen der zur Straße orientierten Gebäude erzeugen Photovoltaikanlagen Strom, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

Da die Büro- und Laborbauten ein innovatives und energiesparendes Lüftungskonzept erforderlich machen, sind die Atrien als Abluft-Atrien konzipiert. Die saubere und kühle Frischluft wird dabei über den Wasserbecken im Landschaftspark angesaugt und über eine Wärmerückgewinnungsanlage in die Büros geleitet. Die Abluft aus den Büros wird im Atrium über zentral angeordnete Abluftkanäle zur Lüftungsanlage zurückgeführt. Die in der Abluft enthaltene Wärmeenergie sowie die Wärmegewinne, die bei Sonneneinstrahlung auf die Dachverglasung des Atriums entstehen, werden über die Wärmerückgewinnungsanlage zu ca. 85% der einströmenden Außenluft zugeführt. Bei Außentemperaturen über 16°C wird die mechanische Abluftanlage hingegen abgeschaltet und es öffnen sich automatisch die Oberlichter im Atriumdach, über die die Fortluft entweichen kann. Durch diese Maßnahme wird der Strombedarf der mechanischen Lüftungsanlage deutlich reduziert und Energie eingespart.



Pläne und Plakat in großen Formaten sowie Präsentation























Entwerferin


Aileen Fischer
Technische Universität Darmstadt

HealthCity Berlin