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Die alte Visitenkarte       Die Visitenkarte
      für ein
      global operierendes
      Unternehmen
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Pharma Quartier Berlin


































Abstract der Entwurfsidee


Ziel der Arbeit ist es, Räume zu schaffen, die sowohl den informellen Austausch der Mitarbeiter untereinander provozieren, als auch die Möglichkeit bieten, dass das Werksgelände in einen Dialog mit der Stadt eintritt.

Grundlegendes Bestreben war es dabei, eine nachhaltige baustrukturelle Ordnung zu etablieren, die Freiräume zu qualifizieren und das Quartier in den städtischen Kontext zu integrieren.



Entwurf


Pharma Quartier Berlin



Kontext



Der Bayer Schering Standort liegt am südöstlichen Rand des Wedding und grenzt an die Stadtteile Gesundbrunnen, Moabit und Mitte. Heute sind diese vier Stadtteile im Begriff zusammenzuwachsen — sie gehören seit der Verwaltungsreform vom 1.1.2001 zum Bezirk Mitte. Zwischen Moabit sowie Wedding/Gesundbrunnen [bis 2001 Bezirk Wedding] und dem heutigen Stadtteil Mitte verliefen die Grenzanlagen der DDR. Die Auswirkung der Berliner Mauer ist heute noch spürbar, denn hier war unattraktivste "Zonenrandlage".


An der ehemaligen innerstädtischen Randlage entstanden großförmige und lärmintensive Nutzungen [Eisstadion/Sportplätze] zwischen der Bayer-Scheringwerks-Grenze und dem Bundeswehrkrankenhaus. Auf diesem diffusen Raum lastet im Zusammenhang mit der Heidestraßen-Entwicklung und der Stadtwerdung Handlungsbedarf. Daher ist auch dieser Bereich, obwohl nicht Bayer-Schering zugehörig, Inhalt unserer Betrachtungen.



Das Werksgelände an sich wird im Wesentlichen von der Müllerstraße, dem Bahndamm und dem Nordhafenbecken begrenzt.  Fenn- und Sellerstraße unterteilen das Gelände in drei Bereiche. Eine explizite Adressierung an den Straßen- oder Stadtraum findet höchstens an der Müllerstraße statt. Die restlichen Werksflanken wenden sich vom Stadtraum ab.



Baustruktur und Außenräume



Absicht des Entwurfes ist zum Ersten die Einführung eines baustrukturellen Ordnungsprinzips für das Werksgelände. Bei der Setzung der neuen Baukörper wird auf das orthogonale System  der Bestandsbauten zurückgegriffen. Im Maßstab und Typ orientieren sich die Baukörper  an dem Bestand der jeweiligen Teilgebiete.


Zum Zweiten kommen Baustrukturen zum Einsatz, die qualitative Außenräume zulassen. Auf dem Werksgelände entstehen so verschiedene Freiraum-Typologien, [Hof, Innenhof, Weg und Platz], die den Bayer Schering Mitarbeitern die Möglichkeit zur Erholung und zum informellen Austausch geben. Durch verschiedenartige Gestaltungen differenzieren sich die Außenanlagen untereinander.



Einbindung in die städtischen Systeme



Zum Dritten wird das Werksgelände in die angrenzenden städtischen Systeme eingebunden.
Die Fußwege der Scharnhorststraße werden bis zur Werksgrenze Bayer Scherings fortgeführt und knüpfen dort an die werksinterne Erschließungsachse zwischen Nordhafen und Müllerstraße an.
Die Bayer Schering Pharma AG bildet so das Ende der Scharnhorststraße — an dessen Anfang die Charité liegt.

Des Weitern wird das Grünsystem der Heidestraße über einen neuen Park entlang der südwestlichen Werksgrenze Bayer Scherings mit dem Park entlang der Panke verbunden. Vis-à-vis dem Park entstehen Wohn- und Gewerbebauten.



Adressbildung



Wie bereits erwähnt, ist der bisherige Bayer Schering Pharma [BSP] Komplex hermetisch vom Stadtraum abgeriegelt. Die Entwicklung und Produktion von Pharmazeutika erzwingt ein erhöhtes Maß an Sicherheit. Aber: Ein weltweit operierendes Pharmaunternehmen braucht eine starke Adresse, um sich repräsentieren zu können.
Der jetzige Haupteingang an der Müllerstraße wird von dem Entwurf akzeptiert und in seiner Wirkung gestärkt. Vorgesehen ist die Verlegung des U-Bahnzugangs auf den Weddingplatz. Der Weddingplatz und der Haupteingang Bayer Scherings erhalten eine einheitliche Gestaltung.  Der städtische, öffentliche Raum weitet sich an dieser Stelle auf und bekommt eine adäquate Größe, damit Bayer Schering Pharma sich präsentieren kann.
An der Schnittstelle zwischen öffentlichen und werksinternen Wegen am Nordhafen wird die Chance genutzt, eine weitere Adresse zu etablieren.


Hier entsteht der Peter-Joseph-Lenné-Platz, benannt nach dem Planer des Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanals. Die Gestaltung dieser Zugangssituation unterscheidet sich von der Situation an der Müllerstraße. Der neu angelegte Platz ist eingebettet in den Grünraum entlang des Kanals und hat einen eher landschaftlichen Charakter. Um den Landschafts- und Freizeitcharakter programmatisch zu stützen sind hier eine Bar, ein Restaurant und auch ein Bootsanleger vorgesehen.



Stadtzeichen



Vorgelagert vor den eigentlichen Werksgrenzen entsteht auf dem Peter-Joseph-Lenné-Platz ein neues Stadtzeichen. In Sichtbeziehung mit Charité und Hauptbahnhof bildet das Projekthaus den dritten Hochpunkt der Anlage. In der Höhe bezieht sich das Projekthaus  auf die Hauptverwaltung und den Forschungsturm.


In den unteren Etagen des Gebäudes sind Seminarräume und ein Hörsaal eingeplant. In den oberen Etagen bilden immer jeweils zwei Geschosse eine Projekteinheit. Jede Projekteinheit ist über eine Galerie mit einander verbunden und besteht aus einer Labor- und einer Büroebene. Bei der Grundrissgestaltung wurde besonderer Wert auf ein kommunikatives Arbeitsumfeld gelegt. So verfügt jede Projekteinheit über zahlreiche Möglichkeiten sich auszutauschen, sei es formell oder bei einer Tasse Kaffee.



Phasierung



Der Entwurf für das Pharma Quartier Berlin ist so ausgelegt, dass er in verschiedenen Entwicklungsstufen ausgeführt werden kann.  In den ersten zwei Phasen können die zur Verfügung stehenden Teilgebiete überbaut werden.



In einer dritten Phase können weitere Gebiete mit ähnlichen Baustrukturen und Freiräumen hinzukommen.




Pläne und Plakat in großen Formaten sowie Präsentation














Entwerfer


Julie Rivron / Felix Schippmann
Technische Universität Braunschweig

Pharma Quartier Berlin