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Connected Island








































Abstract der Entwurfsidee


Das Konzept "Connected Island" sieht die Schaffung eines modernen Campus vor, der sich deutlich in der Stadt positioniert und trotzdem Verbindungen mit seiner Umgebung zulässt. Dem Rand des Gebiets, dem so genannten Mantel, wird hierbei eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Er soll sowohl die eigene Identität des Gebiets vermitteln, als auch Verbindungen zu den umliegenden Quartieren schaffen. Dies soll vor allem über ein vielschichtiges Nutzungsangebot im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss bewerkstelligt werden. Im inneren des Gebiets soll das "Freie Spiel" forciert werden. Das bedeutet zum einen, dass es im Inneren keine formalen Regeln für die Gestaltung der Gebäude gibt, und zum anderen, dass die Gebäude nicht den strengen Auflagen unterliegen, die Grenze des Gebiets darstellen zu müssen, und daher in ihrer Positionierung auf den Baufeldern freier gesetzt werden können.



Entwurf


Connected Island


Der bauliche Rand des Gebietes formuliert deutlich die Positionierung im Stadtraum. Er ist zugleich Abgrenzung und Brückenschlag. Die Abgrenzung gegenüber der Stadt kommt in relativ stringenten Gestaltungsauflagen zum Ausdruck, d.h. in Festlegungen der Gebäudehöhe, der Architektursprache und eines Materialspektrums. Die Randgebäude erhalten eine einheitliche Traufhöhe von 21 Metern zuzüglich maximal 7 m für Attika-Geschosse. Als Fassadenmaterial ist im ersten und zweiten Geschoss dunkler Naturstein vorgesehen. Die darüber liegenden Geschosse werden mit hellem Naturstein ausgestaltet, so dass die funktionale Unterscheidung in den Geschossen ablesbar wird. Die Attika-Geschosse sind weitgehend mit einer Glasfassade auszuführen. Des Weiteren ist der prozentuale Öffnungsanteil des Sockelgeschosses [ErdGeschoss und 1. OberGeschoss] höher als der der darüber befindlichen Geschosse, was wiederum auf die Nutzungsverteilung zurück zu führen ist [EG und 1.OG öffentliche Nutzung, 2. bis 6. OG private Nutzung].

Als Hauptnutzung entsteht entlang der Müllerstraße die "Verwaltungsschiene". An ihr ist ein Hochhaus [Hauptgebäude] mit einer Höhe bis zu 100 m geplant, dass somit wie ein Leuchtturm fungiert und repräsentativ über die Stadt wirken soll. Die Hauptnutzung entlang dem Flüsschen Panke ist Wohnen; wobei hier eher ein Wohnheim-Thema aufgegriffen werden soll. Entlang der Bahntrasse entstehen Räume für Aus- und Weiterbildung und Forschung.


Als Brückenschlag zur Umgebung und gewissermaßen als Kontrapunkt zur Abgrenzung ist das Nutzungsangebot in den Sockelgeschossen der Randgebäude ausgewiesen. So ist vorstellbar, dass im EG und 1.OG entlang der Müllerstraße  Arztpraxen, Anwälte, Steuerberater und ähnliche Nutzer Räume beziehen könnten.
In den unteren Geschossen entlang der Panke könnten sich soziale Einrichtungen [Kita, Vereinsheim u.a.] einrichten.


Am Nordhafen und dem Schifffahrtskanal  hingegen sind auf Grund der guten Lage hochwertige Wohnungen für Mitarbeiter und "Spitzenforscher" vorgesehen. Auch sollten gastronomische Betriebe und Boutiquen angesiedelt werden.

Der Innenraum, der Campus, lässt das "Freie Spiel" unterschiedlicher baulicher Strukturen und Solitäre zu. Das Miteinander verschiedener architektonischer Handschriften soll zur Schaffung eines inspirierenden Raumes mit hoher Arbeits- und Aufenthaltsqualität beitragen. Auf diese Weise sollen Spitzenforscher aus der ganzen Welt nach Berlin gelockt und für den neu entstehenden Pharma-Campus begeistert werden. Der Firmen-Slogan "Science for a better life" soll daher auch für das Arbeitsumfeld der Mitarbeiter im Mittelpunkt stehen.

Zur Realisierung des qualitativ hochwertigen Campus ist ein Regelwerk entworfen worden, dass ein "freies Spiel" zu lässt, keine gestalterischen Restriktionen enthält und trotzdem eine gewisse Grundordnung forciert. So sind, ähnlich der Festlegung der Randbebauung, unter anderem Aussagen über GRZ/GFZ festgelegt. Beispielsweise dürfen die einzelnen Baukörper innerhalb des Campus maximal bis vier Geschosse haben. Die Aufteilung in Baufeldern begünstigt die Durchführung von Architektur-Wettbewerben.



Der Campus wird durch einen Boulevard  bereichert. Dieser beginnt auf dem neu gestalteten Weddingplatz, führt am Hauptgebäude an der Müllerstraße entlang durch das Gebiet und endet im Park am Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal.

Gebäude, die sich am Boulevard befinden, können zum Teil Einblick in die Arbeitswelt durch transparente Sockelgeschosse ermöglichen.

Gekreuzt wird der Boulevard von einer Platzfolge, die sich von Nord nach Süd erstreckt. Auftaktpunkt und zugleich der wichtigste Platz ist der Platz am Scheringianum. Fortgesetzt wird die Platzfolge über den zentral gelegenen Park und endet am neu entstehenden Kongress-Hotel am Schifffahrtskanal.


Zur Realisierung des Projekts sind grundsätzlich vier Phasen  vorgesehen. Die erste Phase beschreibt die Schaffung eines Randes. Schwerpunkt hierbei ist das Wohnen am Schifffahrtskanal und die Bebauung von bereits vorhandenen Frei- bzw. Bauflächen am Rand des Gebiets. Die zweite Phase umfasst die Qualifizierung des Randes. Hierbei sollen Bestandsgebäude zurückgebaut und durch Neubauten ersetzt werden. Die dritte Phase der Campus-Bebauung ist charakterisiert durch das "Freie Spiel". In ihr entstehen auf den vorgesehenen freien Baufeldern im Inneren die ersten Gebäude und Freiräume. In dieser voraussichtlich vorletzten Phase werden einige Altbauten im Inneren durch Neubauten ersetzt. In der letzten Phase werden die übrigen Altbauten komplett durch neue Gebäude ersetzt.


Der neue Campus im Inneren ist somit vervollständigt



Pläne und Fotos in großen Formaten sowie Präsentation



























Entwerfer


Felix Lütdke / Oliver Standke // Jan Oppert / Stefan Schmidt
Brandenburgische Technische Universität Cottbus

Connected Island