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Chromosomen







































Abstract der Entwurfsidee


Der Entwurf erweitert den über die Jahrzehnte zusammengefügten Bestand mit Neubauten zu großmaßstäblichen Gebäudekomplexen, den Chromosomen.

Diese erschaffen eine neue eigenständige Ordnung für das Gelände, das dadurch ein neuartiges, unverwechselbares Erscheinungsbild erhält.

Zwischen den Chromosomen entsteht ein fließender, zusammenhängender Raum, der als öffentlicher Bewegungsraum für die Stadt zurückgewonnen werden kann.

Durch die verzweigten Strukturen der Chromosomen  ergeben sich geschützte und spannungsvolle Teilräume, in denen der Austausch zwischen Konzern und Öffentlichkeit stattfinden kann.



Entwurf


Chromosomen



Potenzial



Auf dem Gelände von Schering wurden seit 150 Jahren Gebäude je nach Bedarf errichtet. So entstand eine Vielfalt von unterschiedlichen Gebäuden, die ohne erkennbare Ordnung zusammengefügt sind.
Das abgeschlossene und der Öffentlichkeit verschlossene Areal hat sich dabei zu einem vom Wedding sehr unterschiedenen Gebiet mit eigenem Charakter entwickelt.


Die Dichte ist extrem hoch, allerdings sind die Gebäudehöhen sehr uneinheitlich, was sie wie Bausteine wirken lässt.


Zwei Türme auf dem Gelände wirken als städtebauliche Dominanten im ganzen Quartier.


Die Atmosphäre des Areals ist geprägt von den standardisierten Fassaden, die kaum Aufschluss über die interne Nutzung geben.



Zielsetzung



Die Zielsetzung des Entwurfs ist es zum einen, das Gelände zu einem frei zugänglichen Quartier zu öffnen, ohne das der spezifische Charakter zerstört wird. Zum anderen sollen die bestehenden Gebäude in ein neues, eigenständiges Ordnungssystem eingegliedert werden, das den Ausdruck des Geländes prägen kann. Hierdurch kann der bisherige, zusammengefügte Charakter des Geländes verstärkt und gleichzeitig zu einem positiven Erscheinungsbild umgedeutet werden.



Entwurf



Für den Entwurf wurden die erhaltenswerten Gebäude bewertet und kategorisiert — und auf dieser Grundlage ein Abrissplan erstellt. Die verbleibenden Gebäude werden als Ausgangsmaterial betrachtet und mit Neubauten erweitert. Sie bilden zusammen verzweigte und konglomerate Großstrukturen — die Chromosomen.
Jedes der insgesamt sieben Chromosomen beinhaltet dabei eine bestimmte Nutzung, was betriebliche Abläufe erleichtert.

Der von diesen Chromosomen gebildete Raum beinhaltet zum einen Elemente einer Texturstadt, bei der die Außenräume klar definiert sind und sie sich durch Vorder- und Rückseiten in öffentliche und private Bereiche gliedern. Zum anderen umfasst er die Individualität und die Freiheit in der Anordnung der Gebäude, wie es für eine Objektstadt charakteristisch ist. Durch die Synthese der beiden unterschiedlichen Typologien ermöglichen sich neue Umgangsformen mit dem Außenraum und dem öffentlichen Raum.

Durch die Wechselwirkung von Dichte und Durchlässigkeit in der Struktur sowie der Verzweigung der Chromosomen bilden sich geschützte Orte aus. Wenn sich an den Orten zwei Chromosomen gegenüberstehen, scheinen diese beiden Gebäudekomplexe miteinander zu kommunizieren. An diesen Orten konzentriert sich der öffentliche Bewegungsfluss. Hier sollen die öffentlichen Plätze mit besonderen Aufenthaltsqualitäten entstehen.


Um den Chromosomen eine charakteristische Gestalt zu geben, werden hierfür bestimmte Parameter festgelegt. Die Arme der Chromosomen orientieren sich mit ihren Winkeln an den umliegenden Verkehrsachsen, um den Bezug zum angrenzenden Stadtraum herzustellen. Zur Raumbildung des Areals besteht ein Chromosom aus mindestens vier Armen, die wiederum unterschiedlich viele Einzelgebäude beinhalten können. Zusätzlich gehört zu jedem Chromosom ein hoher Turm, der die Stadtsilhouette prägt.
Dieses Schema stellt ein flexibles System dar, bei dem weiterhin je nach Bedarf Gebäude entfernt und neu hinzugefügt werden können, ohne die Struktur zu zerstören.


Jedes Chromosom besitzt einen Haupteingang, an dem auch Besucher den Gebäudekomplex betreten können. Dieser Haupteingang befindet sich an strategisch günstigen Positionen, das heißt außenräumlich an den öffentlichen Plätzen und chromosomenintern an zentraler Stelle. Er umfasst jeweils einen Empfang und eine Lounge. Innerhalb eines Chromosoms gibt es eine durchgehende Erschließung, so dass ein Gebäude nicht verlassen werden muss, um in einen anderen Teil des gleichen Chromosoms zu gelangen.

An den Stellen, an denen zwei Chromosomenarme aufeinandertreffen, bilden sich Knotenpunkte, die räumlich besonders ausgebildet sind und so die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern fördern. Um diese Knotenpunkte siedeln sich gemeinsam nutzbare Räume wie Besprechungsräume und Teeküchen sowie die vertikalen Erschließungen an.

Im Erdgeschoss gliedert sich an die öffentlichen Plätze eine neue Infrastruktur an, bestehend aus den Haupteingängen zu den Chromosomen sowie dem Angebot aus Gastronomie, Dienstleistungen und Einkaufsmöglichkeiten. Hierdurch kann ein Austausch zwischen Konzern und Öffentlichkeit stattfinden. Es erhöht sich die Attraktivität des Geländes sowohl für die Mitarbeiter der Bayer Schering Pharma AG als auch für die Öffentlichkeit.




Pläne und Präsentation







Entwerferinnen


Katharina Baxmeier / Marie Moch
Universität Karlsruhe

Chromosomen