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Science scape




































Abstract der Entwurfsidee


Ein moderner Wissenschafts-Campus soll entstehen, der das Unternehmen Bayer Schering Pharma [BSP] als einen der international führenden Pharmakonzerne repräsentiert. Er bietet Forschern aus aller Welt ein attraktives, einzigartiges Arbeitsumfeld und vermittelt die Themen Wissenschaft, Forschung und Gesundheit an Berliner Einwohner, Besucher und Fachkundige. Die urbane 
Forschungs-Landschaft 
"Science Scape" 
schafft eine neue, nachhaltige, anregende Arbeitswelt und gibt dem Standort ein neues Image. Sie öffnet das Quartier nach außen, vernetzt es sowohl intern als auch mit seiner Umgebung und belebt es. Innovation, Kommunikation, Transparenz, Inspiration und Gesundheit sollen durch das städtebauliche Gesamtkonzept und die Architektur im Unternehmen gestärkt und nach außen vermittelt werden.




Entwurf


Science Scape



Konzept



Auf dem Areal der Bayer Schering Pharma Hauptverwaltung in Berlin soll ein moderner, attraktiver und innovativer Wissenschafts-Campus entstehen, der das Unternehmen als einen der international führenden Pharmakonzerne repräsentiert, Forscher aus aller Welt nach Berlin lockt und die Themen Wissenschaft, Forschung und Gesundheit sowohl an die Berliner als auch an Besucher und Fachkundige vermittelt.


Transparenz, Kommunikation und Innovation sind Werte, die innerhalb des Unternehmens gestärkt und über eine entsprechende Architektur nach außen transportiert werden müssen. Diese Architektur soll ein neues Image schaffen, mit dem sich die Mitarbeiter von Bayer Schering identifizieren können. Die Architektur beeinflusst außerdem in erheblichem Maße Arbeitsumfeld, Kreativität und Produktivität.


Über eine Dachlandschaft in nur 6m Höhe über dem Straßenniveau, die Science Scape, wird das gesamte Gebiet erschlossen und dabei auch für die Öffentlichkeit zugänglich und erlebbar.

Der Grünraum dient als Interaktions-, Kommunikations- und Inspirationsraum für Forscher, BSP-Mitarbeiter und Besucher, die sich dort erholen, treffen und austauschen können.


Die Gebäudetechnik wird Teil der Natur — der Mensch wird Teil der Forschung. Ein Netz aus Grün- und mit Schilf bepflanzten Wasserflächen wird zu einem einzigartigem Erlebnisraum, bietet aber auch viele Möglichkeiten zu Erholung und Rückzug für Mitarbeiter und Besucher.
Die Landschaft scheint in die Stadt hinein zu fließen. 


In den beiden Geschossen, die unter der Dachlandschaft liegen, befindet sich eine Laborwelt, die dem modernsten Stand von Technik und Nachhaltigkeit entspricht. Dabei bietet sie den Forschern durch ihre innere Offenheit und die beidseitige Öffnung zu großen, der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Themengärten eine einmalige, anregende Arbeitsatmosphäre.

Die Gebäude sind über interne Parkebenen miteinander verbunden. Besucher erhalten in diese Forschungswelt etwas Einblick, aber keinen Zugang.


Das architektonisch wirkungsvoll inszenierte Science Center  entfaltet sich aus der Landschaft, öffnet sich nach Berlin und macht die momentane Rückseite des Gebiets zu einer zweiten Vorderseite. Das Besucherzentrum mit einer experimentellen Ausstellung zu Forschung und Wissenschaft lockt Besucher von Nah und Fern, nicht zuletzt wegen des unvergleichlichen Panoramablicks über Berlin. Außerdem bietet das Science Center ein Recreation + Sports Center, Konferenz- und Präsentationsräume und in den Untergeschossen ein Auditorium, ein Besucherparkhaus und das erdgekühlte Rechenzentrum.

Zur Stadt hin erheben sich große Baukörper aus der Landschaft. Zum einen wird entlang der Erschließungsachse zum Wedding eine neue, moderne Bürowelt geschaffen, die das Scheringianum als Eingangsgebäude vor allem von der Stadtseite aus in Szene setzt. Als Verknüpfung von Verwaltung und Forschung liegt die neue Mensa über der Fennstraße, verbindet wie ein Gelenk die beiden Blöcke miteinander und vereint das Areal zu einem Ganzen. Zurzeit wird das Gebiet durch die stark befahrene Fennstraße zerschnitten. Sie trennt den Verwaltungsbereich von den Einrichtungen für Forschung und Entwicklung und macht den so wichtigen Austausch auf dem Campus fast unmöglich. Die Science Scape gewährleistet die fehlende Verknüpfung, intern sowie extern.


Zum anderen entstehen im südlichen Teil des Gebiets entlang der Sellerstraße ein Innovation Center und drei Hochsicherheits-Gebäudeblöcke, die für die in Zukunft immer wichtigere kombinierte Büro- und Laborarbeit geeignet sind.

Die Dächer der großen, begrünten Atrien sind mit transparenten Photovoltaikmodulen bedeckt.

Die Science Scape trifft im Wedding auf ein Gesundheitszentrum, das eine direkte Verknüpfung mit dem Stadtteil bewirkt. Auch die Vorderseite zur Müllerstraße weist einen starken Quartiersbezug auf.


Im neuen Sockel des Hauptverwaltungsgebäudes sind Ladennutzungen vorgesehen, der Vorplatz soll durch einen kleinen Veranstaltungspavillon und eine besondere Apotheke [in Anlehnung an die "Grüne Apotheke" — der Keimzelle Scherings] belebt werden, einen städtischen Charakter erhalten und einen repräsentativen Eingang zur fassadensanierten Hauptverwaltung von der Stadtseite aus definieren.

Die denkmalgeschützten Gebäude werden in das Gesamtkonzept eingebunden.



Energie



Das Thema Energie und Nachhaltigkeit spielt nicht nur bei der Planung eine sehr wichtige Rolle, sondern auch bei der Nutzung. Durch eine nutzungsbezogene Energie-Bedarfsoptimierung kann viel Energie im Voraus eingespart werden. Die Forschungslandschaft trägt zu einer Verbesserung des Mikroklimas im gesamten Areal bei, hebt den Anteil unversiegelter Flächen und sorgt für eine gute Stadtdurchlüftung. Im Sommer leitet sie kühle Winde von Westen aus in das Gebiet. Der Gebäuderiegel an der Müllerstraße schützt im Winter vor kalten Winden aus Osten. Die Südfassaden und das Atriumdach des Verwaltungskomplexes sind mit transparenter Photovoltaik bedeckt und tragen somit zur Energieerzeugung bei. Die Laborgebäude sind sehr energieeffizient konzipiert. Durch die konstante Temperatur des Erdbodens werden sie vor extremen Temperaturen geschützt; durch die Wasserbecken werden sie automatisch gekühlt. Ein nachhaltiges Lüftungskonzept mit Erdluftkanal und Frischluftansaugung am Wasser sowie eine sinnvolle Zonierung innerhalb der Gebäude mit entsprechender Bauteilaktivierung ermöglichen hohe Energieeinsparungen während der Nutzung.



Pläne und Plakate in großen Formaten sowie Präsentation



















Entwerferin


Theresia Nake
Technische Universität Darmstadt

Science scape