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Kulturkreis
der deutschen Wirtschaft 
im BDI e.V.
 






Die alte Visitenkarte       Die Visitenkarte
      für ein
      global operierendes
      Unternehmen
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TRÄGER SCHAFFT STADT








































Abstract der Entwurfsidee

Defragmentierung und Komprimierung des Werksareals auf einen Streifen schafft Kooperation zwischen Bayer Schering Pharma AG und der Stadt Berlin durch die Veräußerung der frei werdenden Flächen und ihrer Wiedereingliederung in die umliegenden Stadtfelder.



Entwurf


TRÄGER SCHAFFT STADT
— defragmentieren
— urbanisieren
— präsentieren

 lange Wege

Das Werksareal der Bayer Schering Pharma AG präsentiert sich heute als ein von seinem Umfeld isoliertes Gebiet, das, bedingt durch seine stark fragmentierte Struktur, unter erschwerter Kommunikation und Identifikation leidet.

Die Defragmentierung schafft "Stadt" und gibt dem Unternehmen 
 die Möglichkeit, sich besser zu präsentieren. 

 2015  2025  2035  2045

Die Belebung des Werksareals der Bayer Schering Pharma AG wird über die schrittweise Urbanisierung und die Verwebung von Stadtleben und
 Wissenschaft 
erfolgen.
 
Um eine größtmögliche Mischung zwischen der Öffentlichkeit der Stadt und dem Konzern der Bayer Schering Pharma AG zu erreichen, ist eine radikale Neuordnung und Öffnung des Werksareals notwendig.
 
Dazu wird ein Quartier geschaffen, dass sich an den Gegebenheiten des Stadtteils Wedding orientiert und in das Gewebe der Stadt integriert.
 
Der Konzern wird sich in Zukunft nicht über das gesamte Gelände darstellen, sondern die wichtigsten strategischen Punkte im Quartier besetzen, während der entstehende Zwischenraum an die Stadt Berlin veräußert werden kann.
 
Der Trägerkomplex , kurz Träger, an der Fennstraße stellt die zukünftige städtebauliche Visitenkarte des Konzerns der Bayer Schering Pharma AG in Berlin dar. Und dieser Träger ist Defragmentierung und schafft dadurch Stadt.

 Masterplan  Masterplan  Masterplan  Masterplan  Trägerkomplex
 

Zur städtebaulichen Realisierung wird ein hierarchisiertes Achsenkreuz definiert, an dem sich die wichtigsten Punkte des Konzerns konzentrieren. Die Fennstraße, ein hochfrequentierter Raum, bildet die Hauptachse, die als Präsentationsfläche für die Bayer Schering Pharma AG dient.

 Hauptgebäude Am Schnittpunkt der Fennstraße zur Müllerstraße, der städtischen Seite, präsentiert sich das neue Hauptgebäude als Firmen-Icon.

 
 Hauptgebäude
 
 
 Icon
 

 Forschungsturm Der Forschungsturm am Nordhafen, der dem Wasser zugewandten Seite, bildet den Endpunkt der Hauptachse.

 
 Forschungsturm
 

 Schulungszentrum mit Mensa

 

 Schulungszentrum mit Mensa Auf dem Streifen dazwischen konzentrieren sich wichtige Einrichtungen wie Fortbildungs- und Besucherzentrum und Mensa, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Die Büroflächen ordnen sich oberhalb davon an.

 
 Schulungszentrum mit Mensa
 

 Schulungszentrum mit Mensa

 

 Durchwegung

 

Im Gegensatz zum heutigen Zustand wird auf diese Weise eine Defragmentierung der Arbeitswelt von der Bayer Schering Pharma AG erreicht, die durch kürzere Wege verbesserte Kommunikation, Austausch und Flexibilität fördert.

 Ströme  

Parallel zur Müllerstraße verläuft die Kulturachse  als Verknüpfung mit dem Wedding, an der sich alle kulturellen Einrichtungen des Quartiers befinden. Auftakt bildet das Scheringianum, das die Geschichte des Konzerns darstellt.

 Auditorium Am Schnittpunkt mit der Fennstraße befindet sich das Auditorium, das sowohl dem Konzern als auch der Stadt dient. In ihm wird die Bayer Schering Pharma AG Pressekonferenzen, Ausstellungen und Empfänge veranstalten. Die Stadt nutzt das Auditorium für Theateraufführungen, Konzerte und ähnliche kulturelle Veranstaltungen. Gleichzeitig belebt es zusammen mit dem Firmen-Icon den neu entstehenden Quartiersplatz, der den bisherigen Wedding-Platz ablöst. Der Endpunkt wird durch ein Sport- und Gesundheitszentrum definiert, das den Sprung über die Panke ermöglicht und die Verbindung zum Eisstadion und den angrenzenden Sportflächen herstellt. Die Kulturachse ist somit als Promenade zu sehen, an der sich weitere kulturelle Einrichtungen wie Galerien, Bars und Cafés ebenso wie Handelseinrichtungen befinden.

 
 Auditorium
 

 Hauptgebäude und Auditorium

 

Dieser Wettbewerbsbeitrag ermöglicht eine Kooperation von der Bayer Schering Pharma AG mit der Stadt Berlin, indem er das alte Werksareal defragmentiert und so Flächen zur Veräußerung freigibt. Durch diese Vernetzung von Kultur, Wissenschaft und Stadtleben leistet das Quartier einen wichtigen Beitrag zum internationalen Image Berlins als kreative Stadt.



Die Beurteilung der Jury



Die Arbeit liefert mit ihrem konzeptionellen Ansatz der Verwebung von Stadtleben und Wissenschaft interessante Gedanken zu einem neuen Urbanitätsverständnis. Eine Konzentration der werksinternen Nutzungen auf eine prägnante "Schiene" — Trägerkomplex, kurz Träger genannt — mit zwei Hochpunkten an den beiden Enden eröffnet neue Optionen für die umgebenden Quartiere. Das Konzept ermöglicht über einen langfristig gedachten Zeitraum viele Optionen der Verknüpfung von Unternehmen und Stadt.

Der Mut zum Querdenken der Aufgabenstellung, zum Weiterdenken des Planungsraums und zur großräumigeren Auseinandersetzung mit dem städtischen Kontext wird besonders gewürdigt.



Schnitt, Modell und Präsentation












Entwerfer


Daniel Wolff / Felix Hiller // Dominique Keulicht / Michael Schulze
Brandenburgische Technische Universität Cottbus

A  N  E  R  K  E  N  N  U  N  G    für  konzeptionelle  Stärken

TRÄGER SCHAFFT STADT
— defragmentieren
— urbanisieren
— präsentieren