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Die alte Visitenkarte       Die Visitenkarte
      für ein
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Abstract der Entwurfsidee



Die Grundidee besteht darin, einen öffentlichen Weg durch das Gelände zu schaffen. Dieser Weg weitet sich an zwei Seiten zu einem Platz auf. Im Norden in Richtung Wedding zu einem Repräsentationsplatz und im Süden zu einem Platz der Erholung am Wasser.

Die gewählte Gebäudestruktur muss sowohl den Weg, als auch die Kanten des Areals genau definieren. Sie soll jedoch nicht verschlossen sein und sie soll Einblicke bieten. Dies wird über eine lineare Struktur in einem festgelegten Raster möglich. Das macht das Areal teilweise einsehbar und bietet trotzdem spannende private Freiräume zwischen der Bebauung.

Das Raster besteht aus jeweils 15 Meter tiefen Gebäuden und ebenso großen Zwischenräumen. Es bietet eine Variabilität von entweder drei 15 Meter tiefen Bürobauten oder zwei 25 tiefen Laborgebäuden. Die Bebauung kann so je nach Bedarf an Nutzungen erweitert werden.

Private Verbindungsstege quer zur Struktur fördern die Kommunikation unter den Mitarbeitern.



Entwurf


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Städtebau



Vogelperspektive
Vogelperspektive

Ein großer Teil des Bestands kann über einen langen Zeitraum erhalten werden. Der Weg und die Struktur funktionieren schon nach den ersten Bauabschnitten. In der Vision kann die Bebauung konsequent durchgeführt werden und das Gelände wird durchgehend linear bebaut sein.

Bauphase 1

Bauphase 1

Bauphase 1

Die privaten Wege durchschneiden die langen Gebäudebänder und es entstehen auf Erdgeschossebene Verbindungswege. An diesen Schnittstellen sind Höhenversprünge der Gebäude möglich. Sie können je nach Platzbedarf in die Höhe noch erweitert werden, bis hin zu einer visionären gleichgeschossigen Bebauungsstruktur.

Nutzungsplan
Nutzungsplan

Die zukünftigen Nutzungen der Gebäude liegen überwiegend im Bereich Verwaltung und Forschung. Am repräsentativen Platz entstehen mit einer Erweiterung des Scheringianums und der Ansiedlung neuer gastronomischer Einrichtungen vorwiegend öffentliche Nutzungen. Die Produktion mit einem neuen Logistikzentrum soll möglichst lange erhalten bleiben, wird jedoch auf lange Sicht wegfallen. In Richtung der Eissporthalle siedelt sich ein Sportzentrum an. Ein Hotel am Wasser bietet Platz für eingeladene Gäste der Firma.



Freiraum



Masterplan



Dominierend in der Freiraumplanung sind die Grünflächen zwischen  den linearen Gebäuden: 




Freiraum Freiraum Freiraum Freiraum Freiraum Freiraum

Im Bereich der Labore mit ihren 25 Meter tiefen Freiräumen befinden sich Wasserbecken oder angelegte Felder für Gräser. Der Bereich der Bürogebäude hat eine Tiefe von 15 Metern und ist eher wild bewachsen. Hier befinden sich Streuobstbäume und Hecken; sie schaffen spannende Freiräume in den Verwaltungsbereichen.
Der öffentliche Weg nimmt die lineare Struktur der Gebäude und ihrer Durchschneidungen auf und erhält so definierte Grünflächen. Diese können verschiedene Materialitäten haben, wie Holz, Kies, Rasen oder dicht gepflanzte Baumfelder. Die Höhe des Weges sinkt in Richtung Wasser bis auf das Uferniveau ab. Es entstehen dadurch Höhenversprünge zu den Gebäuden und zeigen deutlich die Kante zwischen privater Fläche und öffentlichem Weg.

Verkehrsanbindung


Architektur



Die Gebäude erschließen sich entlang der linearen Struktur über Wege in einer doppelten Fassade.

Schnitt

Schnitt

Schnitt

Grundriss

Der Grundriss ist variabel veränderbar je nach Nutzung und Größe der Mitarbeitergruppen. In den Kopfteilen befinden sich Konferenz- und Besprechungsräume, Bibliotheken oder große Balkone.

Grundriss

Die einzelnen Stockwerke haben mehrere Galerien um die Kommunikation im Gebäude zu fördern. Sie sind verbunden über große Treppen und Wege durch den Luftraum und schaffen spannende Sichtbeziehungen.

Aussichten



Energie



Die Ausrichtung der gewählten linearen Struktur erfolgte nach einer Windanalyse. Sie verläuft parallel zur Fennstraße und verbindet somit die Müllerstraße und den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal. Die Gebäude schützen so das Areal an kalten Tagen vor den kühlen Winden aus Osten. Im Sommer wird eine gute Durchlüftung über die warmen Winde aus westlicher Richtung gewährleistet.

Die Gebäude haben zur Erschließung entlang der linearen Struktur eine doppelte Fassade mit einem 1,5 m breiten Zwischenraum. Die äußere Schicht besteht aus bedruckten Glaspaneelen. Sie dienen als Sonnenschutz und sind je nach Nutzung im Innenraum sowie Intensität der Besonnung dichter oder offener bedruckt.
Ein Teil der Paneele ist drehbar, um so eine gute Dürchlüftung zu ermöglichen. Auf der Süd-Ost-Fassade gibt es in gut belichteten Bereichen Photovoltaik-Paneele.

Photovoltaik-Anlagen

Große Dachflächen bieten viel Raum für , wie das Dach der Produktion oder die tiefen Laborgebäude. Auf diesen Dachflächen kann die erzeugte elektrische Energie direkt vor Ort verbraucht werden. Je nach Energiebedarf können die Photovoltaik-Systeme auch über die Bürodachflächen erweitert werden.

Mikroklima

Mikroklimatisch sorgen Wasserbecken um die Laborgebäude für eine Kühlung im Inneren. Extensiv begrünte Dächer verbessern das Klima im  Gebäude.

Vergleich von versiegelten und unversiegelten Flächen

Der direkte Vergleich von versiegelten und unversiegelten Flächen verbessert sich so enorm und hat vergleichbare prozentuale Anteile wie beispielsweise das Novartis-Gelände in Basel.



Die Beurteilung der Jury



Die Arbeit schafft für die künftige Umstrukturierung einen robusten und gleichzeitig visionären Rahmen.
 
Dabei werden die erhaltenswerten, Identität schaffenden Gebäude intelligent genutzt, um eine öffentliche, diagonale Wegeachse zu inszenieren.
 
Für die neugeordneten Flächen des Betriebsgeländes werden zeilenartige Baufelder vorgeschlagen, die variabel auf Bedarfs- und Funktionsanforderungen der künftigen Gebäude reagieren können und eine adäquate Arbeitsplatzqualität anbieten.
 
Die Berücksichtigung von stadtklimatischen und ökologischen Belangen bereits auf der Konzeptionsebene wird sehr begrüßt.
 
Der Aspekt einer erforderlichen stärkeren Adressbildung durch Einzelarchitekturen — z.B. in der Eingangssituation der Diagonalverbindung — ist noch nicht hinreichend herausgearbeitet.



Präsentation und Plakat in großem Format













Entwerferin


Olivia Haym
Technische Universität Darmstadt

F  Ö  R  D  E  R  P  R  E  I  S

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