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Die alte Visitenkarte       Die Visitenkarte
      für ein
      global operierendes
      Unternehmen
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ScienceSeeing
































Abstract der Entwurfsidee


ScienceSeeing — eine Kombination aus "Science City" und "Sight Seeing" — definiert die zwei wesentlichen Gestaltungsaspekte des Entwurfs. Zum einen die Stadt in der Stadt, die ihre Grenzen durch einen öffentlichen Grünzug klar definiert und eigenständige urbane Räume schafft.


Zum anderen das Laborgebäude als "Wahrzeichen", welches das global operierende Unternehmen Bayer Schering Pharma [BSP] repräsentiert und dem Pharmaquartier ein besonderes, einprägsames Gesicht verleiht. Des Weiteren wird durch den Bau des besagten Laborriegels an der südwestlichen Seite des Geländes, welcher sich aus Sicherheitsgründen in 20 m Höhe über der Stadtebene erstreckt, ein Gegengewicht zu dem bestehendem Hauptverwaltungsgebäudes sowie eine neue Eingangssituation geschaffen.



Entwurf


ScienceSeeing


Städtebau         +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +


Die Entwicklung des Gebiets wird über viele Jahrzehnte hin kontinuierlich fortgeführt, wobei sich die jeweiligen Zwischenstufen harmonisch in die bestehende Struktur integrieren und ein interessantes Spiel zwischen neu und alt entsteht. Um auf unvorhersehbare Umstände in der Zukunft angemessen reagieren zu können, liegt dem Masterplan eine möglichst flexible Struktursystematik zu Grunde, die Anpassungen erlaubt, ohne das Gesamtgefüge zu beeinträchtigen. Grundlage dieser Systematik sind fest definierte Stadtbausteine welche für unterschiedliche Nutzungen [Büro, Gewerbe, Labor, Wohnungsbau] in einem festgelegten Bereich skaliert und kombiniert werden können. In der horizontalen Ebene von 12 m [Wohnungsbau] bis 16 m [Laborbau] und in der vertikalen Ebene von 4 bis 6 Geschossen. Den "Spielraum" für die Erweiterungen geben ebenfalls fest definierte Erschließungsräume vor.


Um den Besuchern innerhalb des Geländes eine Orientierung zu bieten und das Gebiet im Südwesten zu öffnen, gibt es im südlichen Baufeld eine Verschiebung um ein Rastermaß von 14 m, die auch in der Gestaltung des Laborgebäudes wahrnehmbar ist.

Die beiden Hälften des Geländes werden an drei Stellen "geklammert" und der Straßenraum überbrückt, wobei die stark frequentierte Fennstraße durch einen neu geplanten, mittigen Grünstreifen optisch verschmälert und ein Überqueren vereinfacht wird. Das zentral gelegene Besucherzentrum bildet in Verlängerung des bestehenden Scheringianums neben Informationsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit einen Weg über die viel befahrene Fennstraße.

In Zukunft werden diese beiden öffentlichen Einrichtungen an einem neu geplantem Boulevard liegen, der die Besucher aus dem Wedding von einem neu geschaffenem Eingang unter den Bahngleisen  — als Fortführung der Willdenowstraße — durch das Quartier — vorbei an Einzelhandel, Gastronomie und Gewerbe im Erdgeschoss — bis in das süd-östlich gelegene Sportgelände leiten wird.



Freiraum         +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +



Um dem Pharmaquartier in Zukunft eine eigenständige und ablesbare städtebauliche Figur zu verleihen und es für die Öffentlichkeit zu öffnen, wird über die Phasen hinweg kontinuierlich auf einen zusammenhängenden Freiraumring hin gearbeitet, der sich letztendlich um das gesamte Gebiet erstrecken und zwischen öffentlichem Stadtraum und dem Pharmaquartier vermitteln soll.


Er bietet sowohl den Mitarbeitern der BSP wie auch den Anwohnern im Wedding diverse Freizeitbeschäftigungen [Klettergarten, Joggingstrecke, Bouleplatz, Spielplätze etc.] sowie Raum für gemeinsame Aktivitäten und sollte idealerweise von allen Beteiligten gestaltet werden. Im Gegensatz zu der Vegetation im Freiraumring, sind die Plätze innerhalb des Quartiers geometrisch angelegt. Die beiden Haupterschließungswege durch das Gebiet werden durch besondere Gestaltungsmerkmale wie Baumreihen und Regenwasserversickerung hervorgehoben.



Architektur         +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +



Den Sockel [hier nicht ausgeführt] für das Forschungsgebäude bilden die Gebäude der Entwicklung, in denen überwiegend maschinell automatisch gearbeitet wird. Sie beinhalten außerdem die vertikale Erschließung für das horizontal ausgerichtete Forschungsgebäude.


Dieses Forschungsgebäude ist 4-geschossig.

In der untersten Etage befinden sich Infrastruktureinrichtungen wie öffentliche Gastronomie, Umkleiden oder Seminarräume.

Sie dient ebenfalls als Verteiler- und Kommunikationsebene für die oberen Geschosse, in denen sich die Arbeitsgruppen der Forscherteams befinden.


An den beiden Enden befinden sich große, offene "Stadtloggien"; sie dienen als Treffpunkt und bieten Fitnessmöglichkeiten sowie alternative Arbeitsplätze. Um die Matrixorganisation der Forscher von Bayer Schering Pharma in Gruppen von 8 bis 12 Mitarbeitern optimal abzubilden, ist die Gebäudestruktur auf eine Teamgröße von vier Forschern ausgelegt. Die unterschiedlichen Gruppen können in unterschiedlichster Art und Weise kombiniert werden — sowohl in horizontaler wie auch in vertikaler Ebene.



Energie         +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +   +



Um das Gebiet im Sommer optimal zu durchlüften, lockert sich die Bebauung zum Landschaftsraum im SüdWesten hin auf.


Für die Versorgung der Gebäude wird in Zukunft ein Netz von saisonalen Latentwärmespeichern vorgesehen, um Energieüberschüsse sinnvoll für die jeweiligen Nutzungen zu verteilen und eine Grundlast zu decken. Der Versiegelungsgrad wird möglichst gering gehalten, die Oberflächen hell gestaltet und das anfallende Regenwasser auf dafür vorgesehenen Flächen versickert.



Pläne und Plakate in großen Formaten sowie die Präsentation






















Entwerfer


Till Naumann
Technische Universität Darmstadt

ScienceSeeing