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Kulturkreis
der deutschen Wirtschaft 
im BDI e.V.
 






Die alte Visitenkarte       Die Visitenkarte
      für ein
      global operierendes
      Unternehmen
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 ohne Titel — Videostill 1 







































Abstract der Entwurfsidee


Eine Video-Rauminstallation, die als Rückzugsraum dient, der die Privatsphäre der Mitarbeiter und ihre Individualität und Kreativität fördert:


   Ein 15 Meter langer, 3 Meter hoher Gang, der in seiner gesamten Länge gepolstert und mit einem massiven Stoff überzogen wird, an dessen Ende eine Videoarbeit installiert ist, die einen besonderen privaten Moment  darstellt.



Entwurf


ohne Titel



In dem Großraum des Bayer-Schering-Konzerns suche ich die Privatsphäre des Individuums.


   Während das Unternehmen versucht, einen offenen Raum zu schaffen, der zwischen den Menschen direkte unmittelbare Kommunikation ermöglichen und ein Gefühl der Zugehörigkeit zum Konzern verstärken soll, braucht der einzelne Mitarbeiter immer noch einen eigenen Raum, in dem er Intimität und Anregung finden kann, in dem er sich wieder als Individuum wahrnehmen und weiterentwickeln kann: Denn Individualität ist eine Voraussetzung des kreativen Denkens. 

   Aber wie schafft man einen Ort der Privatsphäre, der einem großen Publikum dient?

   Ein neutraler privater Raum im öffentlichen Raum, der einem Publikum gehört, ist nicht mehr privat.

   In meiner Arbeit versuche ich einen Ort zu kreieren, der den Individuen des Riesenunternehmens Bayer Schering den Rückzug ins  Alleinsein  ermöglicht — und das Gefühl von Individualität und damit Kreativität fördern kann.


   Ein intimer Moment — inspiriert vom Standpunkt des Verbrauchers der Produkte des Konzerns — zieht den Betrachter aus dem neutralen und öffentlichen Umfeld. Dieser Moment ermöglicht das Miterleben einer persönlichen Erinnerung eines besonderen Momentes — und ruft subjektive Inhalte und freie Assoziationen hervor.

 Videostills 2 und 3 
 Videostills 4 und 5 
 Videostills 6 und 7 

   Der Raum, den ich vorschlage, soll auf einen anderen Ort hinweisen und den Besucher in eine andere Zeit versetzen. Ich würde dafür einen Gang bauen, der wie ein Flur zu jenem Ort und jener Zeit hinführt.




   Fünfzehn Meter lang und drei Meter hoch mit mehreren Biegungen, in seiner gesamten Länge gepolstert und mit einem massiven gelblich-goldenen Stoff überzogen. An dessen Ende — in der letzten rechten Wandplatte in der Kniehöhe — ist ein Bildschirm installiert, der ein langsames einsames Ritual des Waschens in Wasser und Licht zeigt. Der Ton des Wassers ist im ganzen Gang klar zu hören. Somit lässt dieser Raum den Betrachter in Erinnerungen schwelgen und sich in einem längeren "Prozess" durch den Gang aus dem Raum Weddings zurückziehen und irgendwo anders hingelangen.




   Innerhalb des Geländes des Pharma Quartiers befinden sich einige Orte, die durch ihre Bepflanzung einerseits oder kahlen Flächen anderseits wie eine Verschmelzung des natürlichen mit dem industriellen Raum wirken. Weil meine Arbeit einen intimen Moment innerhalb eines öffentlichen Raumes darstellen soll, würde ich diese an einem dieser Orte realisieren, losgelöst von dem alltäglichen Arbeitsfeld, aber zugleich wie eine Erweiterung des Geländes. In jenen Ort würde ich meine Video-Rauminstallation als eine dritte  Räumlichkeit einfügen — die private. 




1 Film in 3 Formaten









Entwerferin


Ayelet Albenda
Universität der Künste Berlin

ohne Titel