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 Home: Die Auswahl aller Projekte
Kulturkreis
der deutschen Wirtschaft 
im BDI e.V.
 






Die alte Visitenkarte       Die Visitenkarte
      für ein
      global operierendes
      Unternehmen
Bitte die Rechte am Foto achten!

Die Aufgabe
Bitte die Rechte am Foto achten!






























Gesucht wird die neue, global lesbare architektonisch-städtebauliche
"Visitenkarte" von BSP für das 21. Jahrhundert




"Vom Werk im Wedding
                                          zum Globalen PharmaQuartier Berlin"


Die Situation


Unter den Vorzeichen der Transformation der Weltwirtschaft vollzieht sich derzeit ein Wandel im lokalen Geschehen des Städtischen.

Berlin gewinnt dabei in Sichtweite des Regierungsviertels ein zweigeteiltes neues Stadtareal:

Der südliche Teil umfasst das ehemalige Bahngelände an der Heidestraße , das an das Museum Hamburger Bahnhof und den neuen Hauptbahnhof [HBf] grenzt und u.a. Wohnen am Wasser sowie einen Kunstcampus enthalten wird.

Im nördlichen Teil  — dem Planungsgebiet[BSP ] — bildet das projektierte PharmaQuartier zusammen mit der Charité — d.h. mit dessen Teilen Campus Charité Mitte[CCM] sowie Campus Virchow-Klinikum[CVK]— und dem Bundeswehr-Krankenhaus[BwK] einen "Gesundheits-Cluster" , der dem Neubau der Bundesnachrichtendienst-Gebäude[BND] benachbart ist.

Beide Teile docken an ihrer mehrfach überbrückten Querung an — dem Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal.

Eine Verschmelzung ist gewollt. / gewünscht. / erhofft. / projektiert.

Das daraus entstehende Geflecht von Spitzenforschung soll weltweit ausstrahlen und Anziehungskräfte entfalten, die Berlin weiter voran bringen.

Das Unternehmen


Mit der Übernahme der Schering AG durch die Bayer AG im Jahr 2006 entstand unter dem Namen Bayer Schering Pharma AG [BSP] das größte deutsche Pharmaunternehmen und zugleich eines der weltweit zehn führenden Spezial-Pharma-Unternehmen. Berlin wird damit zum zentralen Standort — als "HauptQuartier" von BSP sowie als Forschungs- und Produktionsstandort. Das Unternehmen beschäftigt in Berlin mehr als 5000 Mitarbeiter, darunter 2100 in Forschung und Entwicklung.

Konzern-Zentrale und Forschungs-Zentrum finden sich an einem geschichtsträchtigen Ort, "dem Wedding". 1851 begann hier mit der "Grünen Apotheke" von Ernst Schering in der Chausseestr. 21 ein Kapitel Berliner Industrie- und Stadtgeschichte.


Auf einer Fläche von 197.000 qm ist dieser Standort heute einer der wenigen High-Tech-Kerne Berlins, dieser bis zum zweiten Weltkrieg größten Industriestadt Deutschlands.

Innovation wird von Bayer Schering Pharma [BSP] absolut priorisiert — Unternehmensslogan: Science for a better life!

BSP ist ein Arbeitgeber der ersten Wahl — employer of choice —, insbesondere bei dem im nächsten Jahrzehnt absehbaren weltweiten Wettbewerb um die besten Talente.

Transparenz und Kommunikation gegenüber Aktionären, Mitarbeitern und Kunden sind integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

Das vielfältige globale Engagement von BSP soll sich beim Wandel des Standortes zum PharmaQuartier darstellen.
Für BSP ist die Verankerung des Unternehmens im lokalen Umfeld und die Beziehung zum großstädtischen Bereich Berlin-Mitte [Hauptbahnhof, Regierungsviertel und Gesundheits-Cluster] wichtig.

Berlin ist für Bayer Schering Pharma [BSP] mehr als nur ein Firmensitz. Hier ist das Zentrum unternehmerischen Handelns!

Der Stadtteil


Der Stadtteil Wedding im Bezirk MITTE von Berlin war bis zur Verwaltungsreform 2001 Teil des Bezirks Wedding.

Dieser frühere Bezirk Wedding umfasste den heutigen Stadtteil Wedding westlich der Reinickendorfer Straße und den heutigen Stadtteil Gesundbrunnen östlich der Reinickendorfer Straße.

Der Wedding und Gesundbrunnen — der alte Wedding — wurden durch 28 Jahre Berliner-Mauer-Lage  stark geprägt. Verödung, qualitativer Abstieg als Wohnquartier und die Entstehung sozialer Brennpunkte waren die Folge.

Auch fast 20 Jahre nach dem Mauerfall ist es immer noch ein Stadtteil "mit besonderem Entwicklungsbedarf".



Der Wedding [sowie Gesundbrunnen] und damit der Standort von Bayer Schering Pharma liegt heute im Zentrum von Berlin — im Spannungsfeld von neuen Kreativenvierteln, Rapper-Szene und der Politikwelt in Berlin Mitte. Im Wedding siedeln sich immer mehr Künstler mit ihren Ateliers an. Was im 19. Jahrhundert der Montmartre für Paris war, das kann heute der Wedding werden.

Die Herausforderung


Durch die weitgehende Verlagerung von Chemie-Einrichtungen an den Bayer Standort in Wuppertal werden große Flächen auf dem Firmengelände frei. Dadurch ergeben sich Transformationspotenziale.

Das neue Viertel soll so entwickelt werden, das die darin vorhandenen Arbeits- und Lebensmöglichkeiten einen Sog ausüben werden auf die besten Forscher der Welt: Forschungs- und karriereorientiertes Arbeiten und Leben — auch und gerade mit Familie soll so attraktiv wie möglich sein. Transparenz, Kommunikation und Offenheit sind Voraussetzung. 


Die Generierung von Synergie-Effekten können durch die angestrebten Qualitäten des Quartiers — hoher Komfort, Versorgungs- und Freizeitwert — und durch die Bildungs-, Kultur- und Konsumangebote der Weltstadt Berlin begünstigt werden.

Für die Infrastruktur im Bereich des Wohnens und in der Versorgung, im Bereich Schule und Kinderbetreuung, in der örtlichen und überörtlichen Anbindung und in der Erschließung der kulturellen Potenziale soll ebenso gesorgt werden wie für den Zugang zu benachbarten Freizeit- und Kulturfeldern, zu Wasserflächen und Grünen Netzen der Gesamtstadt Berlin.

Unverwechselbarkeit der baulichen Strukturen soll ein hohes Maß an Identifikation der Benutzer und Bewohner, der Mitarbeiter, der Besucher und der Stadtteilbewohner herstellen.

Mit der steigenden Anziehungskraft des neuen Quartiers und seiner globalen Vernetzung wird die Entstehung eines attraktiven lokalen Umfeldes auch im Stadtteil Wedding vorstellbar.

Die zentrale Herausforderung der Transformation liegt in der Übertragung der Corporate Identity des Unternehmens in die Architektur der einzelnen Gebäude und in das "große Ganze" des PharmaQuartiers.

Dessen Lage an der Nord-Süd-Trasse des Fernverkehrs kann als "Visitenkarte" des Unternehmens und der Hauptstadt den Reisenden eine Vorstellung von Modernität und Weltoffenheit vermitteln.

Zugleich wird dadurch der Führungsanspruch des Unternehmens und der Hauptstadt deutlich.

Die Aufgabe


Der Architektur-Wettbewerb des Kulturkreises kann der Prolog für einen zukünftigen Entwicklungs- und Gestaltungsprozess der Bayer Schering Pharma AG im Berliner Wedding und damit der Grundstein für ein mögliches zukünftiges Verfahren sein. Die besten Ideen könnten vorbereitend für die Durchführung weiterer Wettbewerbe und ihrer späteren Ausführungen sein. In Sinne einer Baukultur und der Corporate Identity sollen die zukünftigen Architekturen für Forschung und Entwicklung im PharmaQuartier Berlin Werte, Wissen und Wohlgefühl steigern und die Bekanntheit des Pharmakonzerns lokal und global steigern.

Die Kooperation des Kulturkreises mit Bayer Schering Pharma und ausgewählten besonders qualifizierten Universitäten, unterstützt von der Stadt Berlin, verfolgt das klare Ziel Studierende zu ermutigen, frei und kreativ, visionär und doch an Realisierbarkeit orientiert über den Tag hinaus zu denken und ein PharmaQuartier in Berlin für ein Weltunternehmen zu entwerfen.

Folgende Anforderungen sind gestellt:

  • Die Neubeplanung freiwerdender Flächen

  • Die Bauweise in klimaneutraler und energieeffizienter Ausführung

  • Die Schaffung von anregenden Forschungsmilieus

  • Das Aufbrechen der starren Grenzen zum Wedding

  • Das Andocken an das Quartier Heidestraße

  • Die Öffnung für neue Nutzungen

  • Die Erlebbarkeit des PharmaQuartiers ermöglichen

  • Die Visitenkarte eines global aufgestellten Unternehmens herstellen

Berlin im August 2008